Urlaub in Südfrankreich – Hafenstädte, Bergdörfer & Lavendelfelder

Wunderschöne Hafenstädte, Bergdörfer wie Gorges, fantastisches Essen, köstlicher Wein, leuchtende, duftende Lavendelfelder, Weinberge, Gebirge, endlose Strände, Naturschönheiten, zauberhafte Wälder und ein großes kulturelles Erbe, das sind nur einige der Gründe, die für einen Urlaub in Südfrankreich sprechen. Denn Frankreich hat mehr zu bieten als nur Burgund, die Normandie, die Bretagne, das Elsass und den Eiffelturm.

Inhaltsverzeichnis
Das macht Urlaub in Südfrankreich so besonders | Lage, Landschaft und Departements | 10 schöne und berühmte Städte Südfrankreichs | 10 kulturelle Sehenswürdigkeiten, die man in Südfrankreich unbedingt gesehen haben sollte | Die beeindruckenden Landschaften der Provence | Strandurlaub in Südfrankreich | Einige der schönsten Strände für Ihren Urlaub an der Französischen Riviera | Skifahren in Südfrankreich | Wandern in Südfrankreich | Unsere Tipps für Ihren Urlaub: Das lohnt von Südfrankreich aus einen Besuch | Diese kulinarischen Genüsse sollten Sie sich in Südfrankreich nicht entgehen lassen

Die besten Tipps für Ihren Urlaub verraten wir Ihnen an dieser Stelle als ersten Überblick.

Das macht Urlaub in Südfrankreich so besonders

Die wunderschönen Lavendelfelder sind ein typisches Merkmal Südfrankreichs.

Die wunderschönen Lavendelfelder sind ein typisches Merkmal Südfrankreichs.

Südfrankreich, ein Ort, der viele Schriftsteller inspirierte und für viele Deutsche ein Ort mit verheißungsvollem Klang. Wärme, Hügel, kleine Küstenorte, eindrucksvolle Kathedralen. Der betörende Duft des Lavendels auf dem Land, viel unberührte Natur, ein angenehmes Klima und nicht zuletzt: das Meer.

Die mondänen Städte, die aus dem letzten Jahrhundert stammen, wie St. Tropez, Nizza, Cannes und Antibes, wo einst die Reichen und Schönen residierten. Und damals wie heute können Sie im Süden Frankreichs wundervolle Urlaube erleben. Denn so viele Orte voller Geschichte, Märkte und Denkmäler laden zum Verweilen ein, während das Hinterland mit grandiosen Landschaften und Erholung lockt. Ferienhäuser und Campingplätze gibt es fast überall auf dem Land, aber auch in der Nähe der südlichen Städte Frankreichs. Besonders schön sind zum Beispiel die Campingplätze bei Le Thoronet.

Die kulinarischen Genüsse und die wunderschöne Küste runden die einzigartige Attraktivität Südfrankreichs als Urlaubsziel ab. Eine perfekte Reisezeit gibt es nicht. Jede Jahreszeit hat ihren Reiz, ganz gleich ob es das Frühjahr ist, wenn die Natur aus ihrer Winterstarre erwacht, die heißen Sommermonate, der farbenfrohe Herbst oder der Winter, in dem die Temperaturen dem Mittelmeerklima sei Dank gemäßigt sind.

Und das sind nur einige der Gründe, weshalb Jahr für Jahr unzählige Touristen Frankreich als Urlaubsziel wählen.

Lage, Landschaft und Departements

Südfrankreich erstreckt sich von der Provence-Alpes-Côte d’Azur, Okzitanien und Aquitanien bis zur ehemaligen Region Rhône-Alpes (heute Auvergne-Rhône-Alpes). Fasst man den Süden Frankreichs noch weiter können auch die Insel Korsika, der Rest der Auvergne-Rhône-Alpes und ein Großteil des Nouvelle-Aquitaine zu Südfrankreich gezählt werden.

Begrenzt wird Südfrankreich in Richtung Spanien und Andorra durch die Pyrenäen. Im Osten bilden die südlichen Westalpen die Grenze zu Italien, in denen sich auch der berühmt-berüchtigte Mont Blanc befindet, dessen Status als höchster Berg Europas immer wieder für Diskussionen sorgt.

Zum Meer hin ist Frankreich außerdem durch die Bucht der Biskaya und den Golfe du Lion begrenzt. Als Grenze im Norden wird darüber hinaus häufig der 45. Breitengrad nördlich von Bordeaux bezeichnet.

Im Westen in Richtung des Atlantiks ist das Klima in Südfrankreich atlantisch, im Osten in Richtung Mittelmeer eher mediterran.

Die einzelnen Departements

  • Ariège
  • Aude
  • Aveyron
  • Gard
  • Haute-Garonne
  • Hautes-Pyrénées
  • Hérault
  • Lot
  • Lozère
  • Pyrénées-Orientales
  • Tarn
  • Tarn-et-Garonne

10 schöne und berühmte Städte Südfrankreichs

Südfrankreich hat zahlreiche sehenswerte Städte zu bieten, die von Sehenswürdigkeiten nur so strotzen. Jede davon besitzt ihren ganz eigenen Charme und ihre ganz speziellen Attraktionen. Perfekt für eine Städtereise. Die Städte sind auf den Tourismus ausgerichtet und bieten in der Regel viele Unterkünfte für die Reise, die vom Hotelzimmer über die Ferienwohnung bis zum Ferienhaus reichen. Nichtsdestotrotz sollten Sie die Unterkunft Ihres Urlaubs am besten zeitnah buchen, gerade wenn Sie Südfrankreich zur Hauptsaison besuchen oder sich eine besondere Unterkunft wie ein Haus am Meer sichern möchten. Portale wie booking.com bieten hier häufig lohnenswerte Angebote.

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Cassis ist eine wunderschöne Kleinstadt, die sich 20 Kilometer östlich von Marseille befindet. Der besondere Charme der Stadt im Departement Bouches-du-Rhône in Frankreich liegt in ihrem malerischen Hafen und den Calanques, die sich in der Nähe der Stadt befinden. Oberhalb der Stadt, die von keinem geringeren als Pamela Anderson zur Heimatstadt gewählt wurde, thront ein Schloss, das heute ein Hotel beherbergt. Pamela Anderson hat sich ebenso wie Brigitte Bardot nach ihrer Karriere dem Tierschutz zugewandt.

Der kleine Hafenort Saint-Tropez erfreut sich internationaler Beliebtheit.

Der kleine Hafenort Saint-Tropez erfreut sich internationaler Beliebtheit.

Letztere lebt in St. Tropez, einer Stadt in Frankreich, die wohl den meisten ein Begriff sein dürfte. Viele Filme wurden dort gedreht und die heißen Diskussionen um das textilfreie Baden oder das Baden oben-ohne machten St. Tropez in den 70er Jahren weltberühmt. Am 4. März 1970 verschwand unweit von dort das U-Boot Eurydice im Mittelmeer spurlos. Wer möchte, kann dort sündhaft teure Jachten im Hafen bestaunen und leckeres, wenn auch teures Eis genießen.

Cannes ist die Stadt der alljährlich stattfindenden Filmfestspiele, die im Jahr 1946 erstmals initiiert wurden. Damals waren mit „Gaslicht“ und „Berüchtigt“ zwei heute noch bekannte Filme mit Ingrid Bergmann in der Hauptrolle nominiert. Mit Glück kann man dort auch Stars und Sternchen sehen. Weltbekannt ist die Croisette.

Wer Kulturschätze aus Zeiten der Römer besichtigen möchte, für den lohnt ein Besuch in Fréjus, wo überall Überreste aus antiken Zeiten zu finden sind. Einst befand sich dort das Forum Julii, das im Jahr 43 erstmals von Cicero erwähnt wurde. Es ist die Stadt mit der größten Vielfalt an römischen Ruinen. Unter den Schätzen befinden sich ein römisches Aquädukt und Amphitheater, das Galliertor und der Hafenturm Lanterne d’Auguste.

Marseille ist mit etwa 1,8 Millionen Einwohnern die größte Stadt Südfrankreichs und die zweitgrößte französische Stadt nach Paris und Lyon. Die Hauptstadt der Provence ist eine Stadt, die durch eine bunte Mischung aus Kulturen und Religionen geprägt ist. Eine abwechslungsreiche und spannende Stadt, die nicht nur der bedeutendsten jüdischen Gemeinde außerhalb Israels an der Mittelmeerküste, sondern auch zahlreichen Muslimen eine Heimat bietet. Zudem befindet sich in der Hafenstadt der größte Wirtschaftshafen Frankreichs und einer der bedeutendsten Flughäfen.

Nizza ist nach Marseille die zweitgrößte Stadt in der Provence.

Nizza ist nach Marseille die zweitgrößte Stadt in der Provence.

Sie ist mindestens ebenso sehenswert wie Nizza, eine weitere Großstadt Frankreichs und idealer Ausgangsort für eine Erkundung der Region. Zudem hat die schöne Stadt auch kulturell und kulinarisch viel zu bieten. Sehr empfehlenswert ist zum Beispiel ein Besuch der Villa Kérylos im Osten der Stadt. Das herrschaftliche Gebäude wurde 1908 nach antiken Vorbildern erbaut und beherbergt heute ein Museum. Die Villa ist architektonisch sehr interessant und vereint antike griechische Elemente mit dem Komfort der Belle Époque. Für Kunstliebhaber sollte unter den Museen darüber hinaus das Musee des Beaux-Arts ein echtes Highlight darstellen.

Rund dreißig Minuten von Nizza entfernt befindet sich Antibes mit seinen wunderschönen Stränden, dem Absinth-Museum und dem legendären Hotel du Cap, in dem schon Marlene Dietrich, Winston Churchill und Elizabeth Taylor die Nacht verbrachten. Auch der berühmte Pablo Picasso verbrachte in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts ein halbes Jahr im Schloss von Antibes, in dem heute ein Picasso-Museum zu finden ist.

Eine der entzückendsten Altstädte der Provence und Südfrankreichs ist in Menton zu finden. Doch nicht nur die verwinkelten Gassen von Menton sind einen Besuch wert, sondern auch der Hafen und das Museum rund um die Werke von Jean Cocteau. Sehr schön ist außerdem die Kirche Saint-Michel von 1675.

Ebenso seien hier Vence und Peillon erwähnt. Ersteres ist ein Städtchen in der Nähe des bekannten Saint-Paul-de-Vence und besticht durch pittoreske Sträßchen, Plätze und Cafés bei vergleichsweise wenig Touristen. Lohnenswert ist der Besuch der Chapelle du Rosaire, die von Henri Matisse gestaltet wurde. Es handelt sich dabei um ein lichtdurchflutetes Gesamtkunstwerk, das auch für nicht-religiöse Besucher ein einmaliges Erlebnis darstellt. Vence ist rund vierzig Minuten Fahrt von Antibes und Nizza entfernt.

Auf einem Gebirgsvorsprung rund zwanzig Kilometer von Nizza befindet sich Peillon. Das 1500-Einwohner-Dorf liegt am Fernwanderweg Via Alpina, erstreckt sich über 600 Höhenmeter und ist nur wenig überlaufen.

10 kulturelle Sehenswürdigkeiten, die man in Südfrankreich unbedingt gesehen haben sollte

Das Theater von Orange, ein antikes römisches Theater in Südostfrankreich.

Das Theater von Orange, ein antikes römisches Theater in Südostfrankreich.

In Südfrankreich gibt es unglaublich viel zu sehen und viele Möglichkeiten, um entspannt Qualitätszeit zu verbringen. Die Römer siedelten einst dort und noch heute sind viele Spuren ihres damaligen Lebens zu besichtigen. Viele Ruinen auf engerem Raum aus der Zeit der Römer findet man in Fréjus. Aber auch das prächtige Theater von Orange ist einen Besuch wert. Es blickt auf eine abwechslungsreiche Vergangenheit zurück, diente im Mittelalter als Verteidigungsposten und wurde zu Zeiten der Französischen Revolution als Gefängnis genutzt. Heute finden im 7000 Personen fassenden Theater kulturelle Veranstaltungen statt, wie zum Beispiel das Opernfestival Chorégies d’Orange. Das Theater von Orange ist seit 1981 UNESCO-Weltkulturerbe.

Für Kulturinteressierte ist zudem Avignon definitiv eine Reise wert. Die Stadt war im 14. Jahrhundert Papstsitz und die Altstadt ist als UNESCO-Weltkulturerbe gelistet. Drei Rubens-Werke warten in der Kathedrale von Grasse auf Interessierte. Und natürlich ist die Stadt mit ihrer reizvollen Altstadt das perfekte Ziel für all diejenigen, die gerne mehr über die Parfumherstellung in der Provence erfahren möchten. Lohnenswert sind Touren durch die Betriebe der Parfümhersteller.

Der Pont du Gard ist ein römisches Aquädukt und wurde früher zur Wasserversorgung der Stadt Nîmes benutzt.

Der Pont du Gard ist ein römisches Aquädukt und wurde früher zur Wasserversorgung der Stadt Nîmes benutzt.

Höchstes Aquädukt der Provence im Südosten Frankreichs und das weltweit am besten erhaltene ist der riesige Pont du Gard, eines der am besten erhalten Bauwerke Europas aus dieser Epoche. Das UNESCO-Weltkulturerbe ist ein Muss für alle Südfrankreich-Besucher. Selbiges gilt für den Mont Ventoux, der sich in rund 85 Kilometern Entfernung zum Aquädukt befindet.

Eine weitere Sehenswürdigkeit im Süden Frankreichs ist die Kapelle Saint-Gabriel de Tarascon, die sich unweit der Stadt Saint-Étienne-du-Grès befindet. Die Kapelle, die nur aus einem Schiff besteht, stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist ein Meisterwerk südfranzösisch romanischer Kunst.

Eine absolute Schönheit ist auch das wunderbare Zisterzienser-Kloster Sénanques in der Umgebung von Gordes. Es handelt sich bei dem Bauwerk um ein wunderschönes Gebäude umgeben von Lavendelfeldern auf dem Land, das Sie insbesondere durch seine Einfachheit verzaubern wird. Weitere Gelegenheiten einen Blick auf die einzigartigen Lavendelfelder der Provence zu werfen, erhalten Sie darüber hinaus zum Beispiel am Plateau de Valensole, im Luberon im Herzen der Provence oder am Plateau de Sault.

Eine der flächenmäßig größten Burgruinen Frankreichs ist die in Les-Baux-de-Provence, der Felsen auf dem sie sitzt, war bereits im Bronzezeitalter bewohnt. Von geschichtsträchtiger Bedeutung ist auch die Ausgrabungsstätte Glanum nahe St. Remy de Provence, die nach dem keltischen Gott Glanis benannt wird. Sie kann ebenso besichtigt werden wie die Funde im Hôtel de Sade in St. Remy.

Die beeindruckenden Landschaften der Provence

Die Camargue ist eine Schwemmlandebene in der Provence.

Die Camargue ist eine Schwemmlandebene in der Provence.

Was wäre Frankreich ohne seine beeindruckenden und einzigartigen Landschaften. Sie sind sehr vielseitig und reichen von beinahe subtropisch mit Palmen, Orangenbäumen und Oleander über das Schwemmland der Camargue bis hin zu den Ausläufern der Alpen.

Südfrankreich ist das perfekte Reiseziel für Touristen, die Outdoor-Aktivitäten lieben oder auch einfach einen erholsamen Urlaub verleben möchten.

Da wäre unter den Tipps zum einen die idyllische Camargue, ein Schwemmland, das durch den Fluss Rhône erzeugt wird. Sie umfasst je nach Definition eine Fläche von 600 bis 1.500 km2. Touristisch gesehen sind vor allem die rosa Flamingos, die weißen Pferde und die schwarzen Stiere zu nennen, die zwar nicht wild sind, aber dort nahezu unbehelligt ihr Dasein fristen können. Ein Paradies für Naturliebhaber.

Eine weitere herrliche Besonderheit Frankreichs sind die Ockerfelsen von Roussillon, die bei einem Besuch in Frankreich einen Besuch lohnen. Schon die Römer bauten in der Nähe von Roussillon Ockerfarben ab und die eingängige Farbe ist auch in Roussillon zu sehen, da die Stadt aus dem umliegenden Gestein erbaut wurde, das Farbnuancen von gelb bis violett aufweist. Die historische Provinz am Fuß der Pyrenäen entstand bereits zu Zeiten Karl des Großen. Sehr sehenswert ist der Ockerlehrpfad von Roussillon, der eine Stunde lang durch die Landschaft führt und die Geologie, Flora und Geschichte der Gegend erläutert.

Die Verdonschlucht, französisch Gorges du Verdon, ist eine Schlucht in der französischen Provence.

Die Verdonschlucht, französisch Gorges du Verdon, ist eine Schlucht in der französischen Provence.

Im Hinterland der Alpilles westlich von Nizza befindet sich mit der Gorges du Verdon eine zauberhafte Schlucht und reizvolle Naturlandschaft, die perfekt für alle Outdoor-Liebhaber geeignet ist. Ganz gleich ob Kajak fahren, Wandern, einen gemütlichen Spaziergang machen, Mountainbiken, auf einem der Campingplätze erholen oder Raubvögel beobachten, das und noch mehr ist dort vor atemberaubender Kulisse möglich. Nicht ganz so spektakulär sind die Gorges de Baudinard, die niedriger aber dafür auch weniger überlaufen sind. Sie sind auch aus geschichtlicher Sicht einen Besuch wert, denn hier machte man Funde, die bis ins Bronzezeitalter zurückgehen. Mehr darüber erfährt man im Musée de la préhistoire de Quinson, wo sie besichtigt werden können.

Die Calanques sind die charmanten Buchten zwischen Marseille und Cassis an der Mittelmeerküste Frankreichs und seit 2012 Naturschutzgebiet. Die Pflanzen, die hier wachsen, halten sich an Kalkstein fest, es gibt keine Erde, in der sie wachsen können. Autos sind zwischen dem 1. Juni und dem 30. September in diesem Küstenabschnitt nicht erlaubt. Wer möchte, kann aber in der Zeit mit dem Boot in die traumhaften Buchten fahren oder von Cassis aus dorthin wandern. Ein echtes Naturerlebnis für das man festes Schuhwerk braucht, denn der Weg dorthin führt über schroffe Klippen. In der Nähe finden Sie auch die Route des Crêtes mit Frankreichs höchsten Steilklippen, die eine atemberaubende Aussicht aufs azurblaue Meer und Cassis bieten.

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Strandurlaub in Südfrankreich

Sie planen einen Strandurlaub? Das ist auch in Fréjus möglich.

Sie planen einen Strandurlaub? Das ist auch in Fréjus möglich.

Das Mittelmeer ist sanfter. Die Abende sind lau, die Tage speziell im Sommer heiß und die See ist weniger rau. Perfekt für einen Familienurlaub. Breite, lange Sandstrände am Atlantik stehen den kleineren Buchten und häufigen Kieselstränden an der bezaubernden Côte d’Azur, einem Teilstück der französischen Mittelmeerküste, entgegen.

Auch die Küche der Atlantikküste unterscheidet sich erheblich von der der Mittelmeerregion. Die Frage, ob türkisblauer Atlantischer Ozean oder azurblaues Mittelmeer für den Strandurlaub in Südfrankreich ist daher vor allem Geschmackssache und von den Plänen für den eigenen Urlaub abhängig.

Einige der schönsten Strände für Ihren Urlaub an der Französischen Riviera

Das smaragdgrüne Meer und die schönen Strände an der Côte d’Azur locken Jahr für Jahr zahlreiche Urlauber in den Süden Frankreichs.

Diese Strände an der Küste am Mittelmeer sind als Reiseziel auf jeden Fall einen Besuch wert.

Strand de la Gravette in Antibes

Einige schöne Strände gibt es am Cap d’Antibes, von denen der Plage de la Gravette wohl der bekannteste ist. Hier finden Sie im Badeurlaub nicht nur hellgrün bis hellblau schimmerndes, glasklares Meer, sondern auch traumhaften weißen Sandstrand, an dem Sie Sonne, Wasser und das Leben an sich genießen können. Künstlich aufgeschüttete Felsen schützen den Strand vor hohen Wellen. Dadurch ist der Mittelmeer-Strand Frankreichs besonders gut für Familien mit Kindern geeignet. Allerdings wird es hier gerade zur Hauptsaison im Sommer oft auch sehr voll, wenn zahlreiche Urlauber an die Französische Riviera strömen.

Strand am Boulevard de la Croisette in Cannes

Einer der berühmtesten Strände der Côte d’Azur befindet sich direkt am berühmten Boulevard de la Croisette in Cannes. Hier an der Küste erwarten Sie nicht nur das Meer und der Strand, sondern auch viele Palmen, Parkanlagen, Hotels, Casinos und Markenboutiquen. Perfekt, um einen Tag am Mittelmeer mit einer ausgiebigen Shopping- und Sightseeing-Tour zu verbinden. Ebenfalls in Cannes befindet sich Rochers de la Bocca mit wildem natürlichem Ambiente.

Strand Plage de Pampellone in Saint Tropez

Küste, Meer und die Côte d’Azur, diese Begriffe sind untrennbar miteinander verbunden. Besonders bekannt ist in diesem Zusammenhang der Ort Saint Tropez, der die exklusivsten Strände an der Côte d’Azur bieten soll. Besonders bekannt ist der Pampelonne-Strand, der sich etwa zwei Kilometer von Saint Tropez in Ramatuelle befindet und vielleicht dem ein oder anderen aus dem Kultfilm „Und ewig lockt das Weib“ bekannt ist. Der Strand ist 4,5 Kilometer lang, das Meer ist glasklar und mit etwas Glück können Sie hier auch einen Blick auf den ein oder anderen Star erhaschen.

Paloma Beach bei Nizza

Auch Nizza hat an der Küste mehrere weiße Sandstrände für einen ausgiebigen Badeurlaub zu bieten, darunter auch Paloma Beach am Saint-Jean-Cap-Ferrat. Wie an anderen Orten können Sie hier nicht nur Sonne und Wasser genießen, sondern eventuell auch Prominente aus aller Welt sehen. Denn nur die Hälfte des Strandes ist öffentlich, während der private Abschnitt dem Jet-Set als Erholungsort am Meer dient.

Plage de l’Almanarre in Hyéres

Dieser wunderschöne Strand befindet sich in Hyéres und erfreut sich speziell bei Wind- und Kitesurfern großer Beliebtheit. Nicht weit entfernt von der Küste können Sie in der dortigen Marschenlandschaft hervorragend die schönen pinken Flamingos der Provence beobachten.

Strände an der Atlantikküste

Wer an Strandurlaub im süden Frankreichs denkt, denkt wohl vor allem an die Côte d’Azur. Doch auch im Westen an der Atlantikküste befinden sich einige Strände, die eine Reise wert sind. Es heißt, hier am Atlantik wäre man anders als an der Côte d’Azur so richtig am Meer, wobei Atlantikküste in der Regel als die Region definiert wird, die sich zwischen der Loire und den Pyrenäen an die Bretagne und die Normandie anschließt. Besonders schön ist die Cote d’Argent in Aquitanien.

Skifahren in Südfrankreich

Südfrankreich kann auch mit einem Skigebiet aufwarten. Isola 2000 eignet sich für Abfahrt- und Langlaufski gleichermaßen. 45 Pisten zwischen 1.800 und 2.610 Höhenmetern bieten eine große Spielwiese für Skifahrer. Die Pisten in den Pyrenäen sind nicht ganz so hoch wie in den Alpen, jedoch dafür besser geschützt. Das größte Skigebiet der Pyrenäen ist La Mongie. Es verfügt über 68 Pisten auf 100 Pistenkilometern und besitzt 43 Lifte. In den Pyrenäen ist es möglich, dass in nur zwei Tagen zwei Meter Neuschnee fallen.

Wandern in Südfrankreich

Wandern ist in Südfrankreich auf dem Land so gut wie überall möglich, alle Regional- und Nationalparks besitzen Wanderwege und auch die Alpen bieten jede Menge Gelegenheiten, um ihre einzigartige Landschaft zu Fuß zu erkunden.

Besonders schön ist die Wanderung von Cassis aus entlang der Calanques. Fünf miteinander korrespondierende Wanderwege bilden die Via Alpina. Der längste Abschnitt ist der rote Weg, der in Monaco beginnt bzw. endet und 161 Tagesetappen umfasst. Doch neben diesen gibt es noch unzählige weitere Wandermöglichkeiten in Südfrankreich von den Felsen bei Les-Baux-de-Provence, durch die Camargue oder die Schlucht von Verdon sind nur einige Beispiele dafür. Am besten erkunden Sie die einzigartigen Landschaften Frankreichs im Urlaub von einem Ferienhaus aus.

Unsere Tipps für Ihren Urlaub: Das lohnt von Südfrankreich aus einen Besuch

Monaco ist ein extrem dicht besiedelter Staat an der Côte d'Azur.

Monaco ist ein extrem dicht besiedelter Staat an der Côte d’Azur.

Von Südfrankreich aus gibt es viele Ausflugsmöglichkeiten für Einheimische und Touristen. Zum Beispiel können Sie in Ihrem Urlaub mit dem Mietwagen einen Abstecher nach Italien oder ins Fürstentum Monaco unternehmen. Die Küste verändert sich beim Überqueren nicht sofort, allerdings die Lebensart. Oder sie fahren in Richtung Norden in die Bretagne mit ihrer eindrucksvollen, kontrastreichen Landschaft und schönen Dörfern wie Locronan und Le Faou.

Ein weiteres schönes Ausflugsziel mit unvergesslicher Küstenlandschaft Frankreichs sind die Inseln Île d’Hyères, die vor Toulon liegt. Die Anreise mit dem Schiff dauert rund zwanzig Minuten vom Festland aus und kostet etwa 20 Euro für einen Erwachsenen. Die größte der Inseln ist Porquerolles.

Von Marseille aus können Sie vom Port Moderne aus einen Ausflug nach Korsika unternehmen. Die Westküste der Insel ist sehr schön und ursprünglich. Ambitionierten Wanderfreunden ist gewiss der grandiose Wanderweg G20 auf der Insel ein Begriff, der als überaus schwierig und anspruchsvoll gilt. Auf Korsika sind der Plage de Rondinara an der Südküste und der Plage de Palombaggia lohnenswerte Ziele für einen Strandurlaub.

Und wenn Sie möchten können Sie mit dem Zug von Marseille aus sogar eine Reise nach Paris antreten. Mittlerweile dauert die Fahrt nach Paris mit den schnellsten Zügen bei über 300 km/h nur noch ein wenig mehr als drei Stunden. Etwa die Hälfte der Zeit, die Sie mit dem Auto benötigen würden. Tickets für den Hochgeschwindigkeitszug können Sie ganz bequem online buchen.

Wer auf dem Weg in den Urlaub mit dem Auto von Deutschland aus durch Frankreich fährt und Lust darauf hat, kann auch problemlos dem schönen Elsass einen Besuch abstatten. Hier wird oftmals noch Deutsch gesprochen, was den Einstieg in die französische Lebensart, le savoir-vivre, erleichtert. Entlang des Weges nach Südfrankreich befinden sich zudem viele schöne Campingplätze, auf denen Sie einen oder auch mehrere Tage oder sogar Wochen verbringen können.

Diese kulinarischen Genüsse sollten Sie sich in Südfrankreich nicht entgehen lassen

Wer die Kulinarik liebt, der ist in Südfrankreich bestens aufgehoben.

Wer die Kulinarik liebt, der ist in Südfrankreich bestens aufgehoben.

Essen wie Gott in Frankreich – kommt Ihnen das bekannt vor? Das Sprichwort kommt nicht von ungefähr. Denn die französische Küche ist legendär und auch im Süden des Landes warten zahlreiche lohnenswerte Restaurants auf Ihren Besuch.

Es beginnt mit den hervorragenden Kräutern und endet mit der Bouillabaisse, der Fischsuppe. Die Tapenade ist eine Paste aus Oliven, Kapern, Sardellen und Olivenöl, die zu Vorspeisen gereicht wird, wie auch Aioli, was als Sauce zum Einsatz kommt. Socca bezeichnet ein aus Kichererbsenmehl gebackenes Fladenbrot, das ähnlich wie Focaccia in Italien als Vorspeise gereicht wird und das Sie unbedingt probieren sollten. Diesem ähnlich ist das Fougasse, ein Brot mit Oliven, Käse und Sardellen, das man gerne als Snack genießt.

Normandie und Provence vereinen Gerichte wie den aromatischen Camembert á la Provence, der mit südfranzösischem Lavendelsalz veredelt wird. Zu den typischen provenzalischen Käsesorten zählt der Banon, ein Weichkäse aus roher, unbehandelter Ziegenmilch.

Export-Produkt ist der Nizza-Salat der Region, auch wenn oft nur die Soße damit gemeint ist. Hier an seinem Ursprung zeichnet den Nizza-Salat die Komposition aus frischen Tomaten, Thunfisch, Oliven, hartgekochten Eiern und Sardellen aus. Auch das Ratatouille hat in Nizza seinen Ursprung. Einst war es eine Speise für die Armen, heute ist es in aller Munde. Auberginen, Paprika, Tomaten, Zucchini, Knoblauch und Kräuter der Provence machen das Ratatouille zu einem beliebten Genuss bei Jung und Alt. Auch Austern-Liebhaber und Fans von Meeresfrüchten kommen in Südfrankreich und auf Korsika voll auf ihre Kosten.

Zu guter Letzt: Die Bouillabaisse, eine mediterrane Suppe aus mindestens drei Fischsorten, Zwiebeln, Knoblauch und Tomaten, abgeschmeckt mit Rouille, einer sämigen Soße aus Olivenöl, Safran, Knoblauch, Chili und Brotkrusten.

Ein typisches alkoholisches Getränk aus dem Süden von Frankreich ist der zu Anfang des 20. Jahrhunderts erfundene Pastis.

Die Weine Südfrankreichs

Frankreich und Wein – das gehört untrennbar zusammen. Viele der Weine stammen aus Südfrankreich, z. B. aus der Provence, den Regionen am Mittelmeer Languedoc und Roussillon sowie der Insel Korsika. Besonders in Languedoc gibt es auch viele schöne Ferienhäuser und Ferienwohnungen für Familien mit Kindern, die Sie buchen können.