Avignon – die Stadt der Päpste in der Provence

Prächtige mittelalterliche Häuser, verträumte Plätze und Gässchen, eine imposante Befestigungsmauer, eine weltberühmte Brücke und natürlich der Papstpalast, das ist Avignon, eine der fünf größten Städte in der Provence. Die Stadt und Gemeinde am östlichen Ufer der Rhone besitzt ein ganz besonderes Flair und war 2000 Kulturhauptstadt Europas. Und noch heute lebt sie von ihrer bewegenden Geschichte, während der Herrschaft der katholischen Päpste zwischen 1309 und 1376.

Inhaltsverzeichnis
Malerische Lage am Zusammenfluss von Rhône und Durance | Wetter und Klima in Avignon | Bevölkerung von Avignon | Wirtschaft und Infrastruktur von Avignon | Geschichte von Avignon | Avignon und die Päpste | Avignon für Touristen | Weitere Aktivitäten in und um Avignon | Veranstaltungen im Jahresverlauf | Lohnende Ausflüge in die Gegend um Avignon | Hotels und andere Unterkünfte in Avignon | Anreise

Avignon oder auch Avinhon oder Avignoun ist Sitz der Präfektur (Verwaltungszentrum) und größte Stadt im Département Vaucluse und beherbergt auf einer Fläche von 62,78 Quadratkilometern knapp über 90.000 Menschen, von denen allerdings nur 15.000 innerhalb der Stadtmauern leben. Die Bevölkerungsdichte liegt in Avignon bei 1.426 Einwohnern pro Quadratkilometer.

Die Stadt gliedert sich in verschiedene Stadtteile und Viertel. Die Innenstadt umfasst den Teil der Stadt, der sich innerhalb der Stadtmauern befindet. Weitere Stadtviertel sind Saint Jean Grange d’Orel, Reine Jeanne und Neuf Peyre im Norden und Saint Chamand, La Rocade Charles de Gaulle, La Croix des Oiseaux und Les Sources im Süden. Im Osten befinden sich die Viertel Pont-des-deux-eaux und La Croisière sowie Louis Gros, Champfleury und Monclar im Westen.

Montfavet hat etwas weniger als 14.000 Einwohner und wurde zwischen 1790 und 1794 in die Gemeinde von Avignon aufgenommen. Allerdings ist es kein wirkliches Gemeindeviertel von Avignon. Denn Montfavet besitzt nicht nur einen unabhängigen Dorfkern und eine eigene Postleitzahl, sondern befindet sich auch rund fünf Kilometer vom Stadtgebiet entfernt.

Malerische Lage am Zusammenfluss von Rhône und Durance

Die Stadt der Päpste selbst liegt am Zusammenfluss von Rhône und Durance, wobei der Durance im Süden der Gemeinde fließt und die Grenze zum Département Bouches-du-Rhône bildet. Die Rhône schließt Avignon im Westen gegenüber dem Département Gard ab. Die Alpilles liegen im Südwesten von Avignon.

Umgeben ist Avignon im Osten und Norden von Caumont-sur-Durance, Le Pontet, Sorgues und Morières-lès-Avignon und Villeneuve-lès-Avignon und Les Angles im Westen. Im Süden der mittelgroßen Stadt befinden sich die Gemeinden Barbentane, Rogonas, Châteaurenard und Noves.

Orange, Nîmes, Montpellier, Arles, Salon-de-Provence und Marseille sind weitere sehenswerte Städte in der Umgebung von Avignon, die zu einem Tagesausflug einladen.

Wetter und Klima in Avignon

Avignon ist eine Stadt in der Provence, die am östlichen Ufer der Rhône liegt.

Avignon ist eine Stadt in der Provence, die am östlichen Ufer der Rhône liegt.

Wer Avignon besucht, darf sich über typisches Mittelmeerklima mit warmen und trockenen Sommern und milden Winter mit nur wenigen Niederschlägen freuen. Die höchsten Temperaturen werden mit bis zu 30 °C im Juli und August erreicht, die niedrigsten Temperaturen gibt es im Januar mit 6 °C, wodurch sich alles in allem eine Jahresdurchschnittstemperatur von 19,5 °C ergibt. Die meisten Niederschläge fallen im September. Allerdings ist im Sommer mit teilweise heftigen Gewitterstürmen zu rechnen. Der Mistral weht in Avignon rund 120 bis 160 Tage im Jahr. Die höchste je in Avignon gemessene Temperatur lag bei 40,5 °C, die niedrigste bei -12,8 °C.

Bevölkerung von Avignon

Avignon ist eine der ärmeren und strukturschwächeren Städte Frankreichs, allerdings bei Weitem nicht so alt, wie die vielen mittelalterlichen Gebäude vermuten lassen. Es ist eine typische Universitätsstadt mit viel Leben und Betrieb und vielen jungen Menschen. Von Ende des 18. Jahrhundert bis etwa zu Beginn des 20. Jahrhunderts stiegen die Bevölkerungszahlen in Avignon stetig an und bis etwa 1975 ging es nach einem leichten Bevölkerungsrückgang durch die beiden Weltkriege auch stetig nach oben. Viele Menschen aus Italien und Nordafrika zogen insbesondere nach dem 2. Weltkrieg zu. Dann kam es jedoch zu einer Stagnation. Die Universitätsstadt verlor ihre Attraktivität, viele Einwohner wanderten ab. Dieser Entwicklung konnte in den letzten Jahren durch verschiedene Maßnahmen wie eine Verbesserung der Infrastruktur wieder ein wenig entgegengewirkt werden.

Wirtschaft und Infrastruktur von Avignon

Avignon ist verkehrsmäßig gut erschlossen und bietet Anschluss an die Autobahnen A7 und A9. Die wichtigsten Straßen sind die Route Nationale 100 und 7. Avignon verfügt über zwei Bahnhöfe. Der Flughafen Avignon befindet sich acht Kilometer südöstlich der Stadt. Die Rhone ist seit Jahrhunderten von wirtschaftlicher Bedeutung für die Stadt. Avignon verfügt über zwei Handelshäfen und Anlegestellen für Kreuzfahrtschiffe.

Wirtschaftlich ist der Tourismus für die Papststadt von größter Bedeutung. Rund vier Millionen Menschen besuchen jedes Jahr die Stadt und die Region. Alles in allem haben in Avignon rund 7.000 Unternehmen, 1.500 Verbände, 1.700 Geschäfte und 1.300 Dienstleistungsunternehmen ihren Sitz.

Zudem befinden sich in Avignon eine Universität und mit dem Krankenhauszentrum von Avignon „Henri Duffaut“ und dem Krankenhauszentrum von Montfavet die wichtigsten Gesundheitszentren des Départements Vancluse.

Geschichte von Avignon

Die Besiedlung des Gebiets des heutigen Avignons geht bis in die Jungsteinzeit zurück. Erste Spuren von Besiedelung auf dem Rocher des Doms stammen aus dem vierten Jahrtausend vor Christus. Der Felshügel schützte die damaligen Bewohner vor Feinden, aber auch von den Hochwässern der Rhone, die das Gebiet regelmäßig überschwemmten.

Die erste bekannte befestigte Siedlung wurde von den Kavaren, einem ketoligurischen Krieger- und Fischervolk, gegründet, die ihm den Namen Aouenion gaben, was so viel wie „Herr der Wasser“ bedeutet.

Die Phokäer kamen im 5. bis 6. Jahrhundert vor Christus von Marseille aus im heutigen Avignon an und schufen dort ein Emporion, einen befestigten Flusshafen und Warenumschlagplatz, mit dem Namen Avenio, „Stadt der gewaltigen Winde“. Dieser Hafen wurde durch die ab 48 vor Christus beginnende römische Herrschaft weiter ausgebaut. Zudem benannten die Römer die Kolonie unter Kaiser Hadrian in Colonia Iulia Augusta Avenionesium um.

Mit der Christianisierung am Ende des 3. Jahrhunderts und der Völkerwanderung verlor Avignon an Bedeutung. Viele Menschen verließen die Gegend, nur eine kleine Gemeinde um den Bezirk um den Rocher des Doms blieb.

Bei der Schlacht von Avignon im Jahr 737 zwischen den fränkischen Truppen und den Sarazenen, wurde Avignon, das sich mit den Arabern verbündet hatte, vollkommen zerstört und bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Danach herrschte lange Zeit Frieden in der Stadt am Ufer der Rhone. Als sich die Königreiche der Provence und von Hochburgund zum Königreich zum Königreich Arelat vereinten, war Avignon eine der wichtigsten Städte des Reiches geworden und blieb es auch nach 1032 mit der Angliederung des Königreichs an das Heilige Römische Reich. Die Rhone war nun die neue Westgrenze des Heiligen Römischen Reiches und Avignon und die Provence unterstanden dem deutschen Kaiser.

Zu einer sich selbst verwaltenden Stadtrepublik wurde Avignon schließlich im 12. Jahrhundert ernannt. Aus dieser Zeit stammen auch der erste Ring der Stadtmauer und die berühmte St.-Bénézet-Brücke. Diese wurde allerdings wie auch die Festungsanlagen im Jahr 1226 während der Belagerung von Avignon zerstört. Unter gräfliche Herrschaft gelangte Avignon durch Karl I. von Anjou im Jahr 1250 und gehörte seit 1290 dem König von Neapel und gleichzeitigem Grafen der Provence, Karl II. von Anjou. Die Universität von Avignon wurde 1303 von Papst Bonifaz VIII gegründet.

Avignon und die Päpste

Der Papstpalast zu Avignon war die Residenz verschiedener Päpste und Gegenpäpste.

Der Papstpalast zu Avignon war die Residenz verschiedener Päpste und Gegenpäpste.

Karl II. von Anjou war ein treuer Vasall der Kirche und als sich die Päpste in Rom aufgrund von Machtkämpfen Anfang des 14. Jahrhunderts nicht mehr sicherfühlen konnten, wurde Avignon für fast siebzig Jahre zum Sitz der Päpste und damit zur Hauptstadt des Christentums.

Nachdem die päpstliche Residenz zunächst in die Comtat Venaissin verlegt worden war, zogen die Päpste im Jahr 1309 nach Avignon um. Erster Papst in Avignon war Johannes XXII., der zuvor Bischof der französischen Stadt gewesen war. Dem Papsttum ist es zu verdanken, dass Avignon heute so besonders ist und über unvergleichbare Bauwerke verfügt.

Da ist natürlich der Papstpalast, einer der glanzvollsten Höfe des Mittelalters, dessen erster Teil von Benedikt XII in Auftrag gegeben wurde. Clemens VI ließ den Neuen Palast erbauen und kaufte 1348 sogar Avignon und verleibte es dem Kirchenstaat ein. Die Stadtmauer ist Papst Innozenz VI zu verdanken. Es entstanden gotische Kirchen, eindrucksvolle Kardinalslivrées, Klöster und Türme.

Mit den Päpsten kamen Kardinäle, Kleriker, Adlige, Kaufleute, Architekten, Bildhauer, Künstler und Handwerker und machten Avignon nicht nur zu einer der größten Städte Westeuropas, sondern auch zu einem intellektuellen, künstlerischen und kulturellen Zentrum des Mittelalters. Damals sollen rund 30.000 Menschen in der provenzalischen Stadt gelebt haben. Unter anderem lebte dort zeitweise der Mitbegründer des Renaissance-Humanismus und einer der größten Dichter seiner Zeit in Italien, Francesco Petrarca.

Doch während innerhalb der Stadtmauern wo die Päpste residierten Prunk und Protz zur Schau geboten wurden, herrschten außerhalb der Stadtmauern elende und schlechte hygienische Zustände. Es gab dort viele Bettler, Tagelöhner und Prostituierte, die in Armut und unter schlechten hygienischen Zuständen lebten. Eine Tatsache, die letztendlich 1349 auch zum Ausbruch der Pest in Avignon führte, der rund 11.000 Menschen zum Opfer fielen. Auch während des Hundertjährigen Krieges litt die Bevölkerung unter Dürre, Hungersnöten und plündernden Soldaten.

Nachdem Urban V bei seinen Versuchen nach Rom zurückzukehren noch scheiterte, hatte Papst Gregor XI 1377 mehr Erfolg und kehrte wieder nach Italien zurück. Allerdings stimmten die französischen Kardinäle mit dessen Nachfolger, Urban VI, nicht überein und wählten 1378 mit Clemens VII einen Gegenpapst, der erneut sein Amt von Avignon aus führte. Es kam zur Spaltung der katholischen Kirche, dem Abendländischen Schisma, das erst mit dem Konzil von Konstanz (1414 bis 1418) beendet werden konnte. Der letzte Gegenpapst, der in Avignon von 1394 bis 1417 regierte, war Papst Benedikt XIII. Mit ihm waren es insgesamt sieben römische Päpste und zwei Gegenpäpste, die ihr Amt von Avignon aus ausübten.

Die Zeit danach

Nachdem der Papstsitz nicht mehr in Avignon lag, blieb Avignon unter Verwaltung eines päpstlichen Gesandten. Zunächst litt die Stadt unter den Hugenottenkriegen, doch dann brach bis zum Beginn der Französischen Revolution wieder eine glückliche Zeit für die Stadt an, in der viele neue Häuser, Kirchen, Monumente und Hotels gebaut wurden. Jedoch kam es 1721 erneut zu einem Ausbruch der Pest, der die Bevölkerungszahlen auf ein Viertel reduzierte.

Nach der Französischen Revolution wurde Avignon 1790 in Départements aufgeteilt und 1793 zur Hauptstadt des neu geschaffenen Départements Vancluse ernannt. Weitere Veränderungen im Stadtbild gab es im zweiten Kaiserreich von 1852 bis 1870. Die Lustgärten am Rocher des Doms stammen unter anderem aus dieser Zeit.

Avignon für Touristen

Durch ihr reiches kulturelles Erbe hat Avignon für Reisende zahlreiche einmalige Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Der Papstpalast (Palais des Papes)

Der Papstpalast gehört mit der Altstadt von Avignon zum Weltkulturerbe.

Der Papstpalast gehört mit der Altstadt von Avignon zum Weltkulturerbe.

Bekanntestes und eindrucksvollstes Wahrzeichen Avignons ist gewiss der Papstpalast, der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Der Papstpalast befindet sich auf dem Rocher des Doms, auf dem sich auch die Kathedrale Notre-Dame des Doms befindet. Das größte gotische Gebäude der Stadt wirkt von außen wie eine Burg oder Festung, während das Innere des Bauwerks eher an ein mittelalterliches gotisches Schloss oder Kloster erinnert. Es gibt innerhalb der Zitadelle einen Ehrenhof, mehrere Innenhöfe, große Säle, Kapellen, Kreuzgänge und Prunksäle, von denen rund 24 besichtigt werden können, darunter die Privatgemächer des Papstes und vier gotische Kathedralen.

Die Räume im Papstpalast stehen vorwiegend leer und wurden vermutlich während der Französischen Revolution geplündert oder zerstört. In dieser Zeit verschwand auch das Dominikanerkloster von Avignon, einst die größte Klosteranlage der Stadt. Wer möchte, kann den Papstpalast allein, mit einem Audioguide oder mit einem Reiseführer besuchen. Für die Besichtigung sollten Sie rund zwei Stunden einplanen.

Rund um den Palast befinden sich weitere glanzvolle Gebäude, wie der Petit Palais, der heute ein Museum mit Gemälde und Skulpturen beherbergt, das Patrizierhaus Monnaies und die Kathedrale-Notre-Dame-des-Doms.

Der Papstpalast ist täglich und auch an Feiertagen geöffnet. Eintrittspreise: Erwachsene (12 €, ermäßigt: 10 €), Schüler: 6,50 €

Bis zum Alter von 8 Jahren ist der Besuch kostenlos.

Sur le Pont d’Avignon – die Pont Saint-Bénézet

Der Pont Saint-Bénézet ist die Ruine einer Bogenbrücke in Avignon.

Der Pont Saint-Bénézet ist die Ruine einer Bogenbrücke in Avignon.

Die wohl berühmteste Brücke der Provence oder gar Frankreichs, die die Pont Saint-Bénézet, befindet sich in Avignon und wurde im 12. Jahrhundert erbaut und über einen Wachturm direkt mit dem Papstpalast verbunden. Sie bildete lange Zeit den einzigen Übergang über die Rhône, stürzte aber im Laufe der Zeit bei Hochwasser immer wieder ein, bis man sich 1669 schließlich entschloss, die Brücke nach der erneuten Zerstörung nicht mehr wiederaufzubauen. Heute sind von den ehemals 22 Brückenbögen nur noch vier erhalten und die Bénézet-Brücke endet heute mitten im Fluss.

Früher führte die Brücke, die durch das legendäre Volkslied „Sur le pont d’Avignon“ weltweite Bekanntheit erlangte, auf die Ile de la Barthelasse. Heute kann die Insel mit einer kostenlosen Fähre angefahren werden und ist ein wunderbares Ziel, um den Sonnenuntergang zu beobachten. Einst befanden sich auf der Insel das Vergnügungsviertel und die Jahrmärkte der Stadt, wodurch sich möglicherweise der Inhalt des Liedes erklären lässt. Sehenswert ist auch die kleine Kapelle auf der berühmten steinernen Brücke.

Der Besuch der Saint-Benezet-Brücke ist kostenpflichtig. Eintrittspreise: Erwachsene (5 €, mit Preisermäßigung: 10 €), Schüler: 3,50 €

Bis zum Alter von 8 Jahren ist der Besuch kostenlos.

Stadtmauer

Die Stadtmauer von Avignon ist die längste Befestigungsmauer Europas, die sich noch heute in tadellosem Zustand befindet. Die 4430 Meter lange Mauer stammt aus dem 14. Jahrhundert und verfügt über 39 Türme und beeindruckende Wehranlagen, die schon von Weitem zu sehen sind. Sieben Haupttore erlauben den Zugang zur Stadt. Um einen Eindruck von ihren gewaltigen Ausmaßen zu bekommen, können Sie die Stadtmauer mit dem Fahrrad oder Auto umrunden.

Historische Altstadt von Avignon

In der Altstadt von Avignon findet man viele Kirchen.

In der Altstadt von Avignon findet man viele Kirchen.

Die historische Altstadt innerhalb der Mauern der Stadt ist mit ihren engen, mittelalterlichen Gassen und den Villen aus der Zeit der Renaissance, den vielen kleinen Plätzen, Cafés und Restaurants ein wunderbarer Ort für einen Spaziergang. Sehenswert ist neben dem Papstpalast unter anderem die Basilika St. Pierre d’Avignon mit ihrer eindrucksvollen spätgotischen Fassade, den schönen Flamboyantornamenten und den hölzernen Renaissance-Türflügeln. Aber auch die Patrizierhäuser mit Fassaden aus dem 16., 17. und 18. Jahrhundert, die Kardinalspaläste, Klöster, die Oper, die Kathedrale von Avignon, die Saint-Benezet-Brücke, der Rocher des Doms, die vielen schönen Plätze, Museen, die denkmalgeschützte Bibliothek und die Hutmacherei lassen einen Tag in der historischen Altstadt von Avignon zu einem unvergleichlichen Erlebnis werden. Viele wissenswerte Einblicke in die Geschichte der Stadt bieten die angebotenen geführten Rundgänge.

Rocher des Doms

Der Felsvorsprung am linken Ufer der Rhone ist schon vor prähistorischer Zeit besiedelt worden und gilt als Geburtsstätte von Avignon. Heute befindet sich die kalkhaltige Erhebung vom urgonischen Typ innerhalb der Stadtmauern und kann über eine Treppe an der Cathédrale Notre Dame des Domes, über eine Treppe vom Rhone-Ufer aus oder mit dem Bummelzug für Touristen erreicht werden. Der Aufstieg wird mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt. An klaren Tagen kann man hier von Avignon aus bis zum Mont Ventoux blicken und auch ein Teil der Altstadt, die Befestigungsmauern und die Brücke von Avignon sind vom Felsen aus zu sehen. Der Rocher des Domes mit seiner wunderschönen Parkanlage aus dem Jahr 1830 ist ein ruhiger Ort, der zur Erholung einlädt und für junge Besucher auch einen schönen Spielplatz direkt am See bietet. Bei schönem Wetter ist auch das Café am Felsen geöffnet.

Sehenswerte sakrale Bauten in Avignon

Als Stadt der Päpste nennt Avignon auch viele schöne Kirchen sein Eigen. Sehenswert sind unter anderem die Cathédrale Notre-Dame des Doms d’Avignon, die Stiftskirche St. Didier, die Cölestinerkirche und die Abtei Saint-Ruf.

Cathédrale Notre-Dame des Doms d’Avignon

Die Kathedrale von Avignon oder Cathédrale Notre-Dame des Doms d’Avignon ist die römisch-katholische Kathedrale des Erzbistums Avignon.

Die Kathedrale von Avignon oder Cathédrale Notre-Dame des Doms d’Avignon ist die römisch-katholische Kathedrale des Erzbistums Avignon.

Oberhalb des Papstpalasts auf dem Rocher des Doms befindet sich die römisch-katholische Kathedrale des Erzbistums Avignon. Das Hauptschiff des romanischen Bauwerks stammt aus dem 12. Jahrhundert und wurde im 14. Jahrhundert während des Pontifikats von Johannes XXII. um seitliche Kapellen erweitert. Der Glockenturm wurde 1425 nach einem Einsturz wieder aufgebaut. Im 17. Jahrhundert folgte der Umbau des Presbyteriums und der Galerie. Während der Französischen Revolution wurde die Kathedrale allerdings zu großen Teilen zerstört und in ein Gefängnis umgewandelt. Erst im 19. Jahrhundert konnte das Bauwerk auf Initiative des damaligen Erzbischofs wieder restauriert werden. Aus dieser Zeit stammt auch die 4,5 Tonnen schwere vergoldete Statue der Jungfrau Maria, die seit 1859 den Westturm überragt.

Heute beherbergt die Cathédrale Notre-Dame des Doms, die zusammen mit dem Papstpalast und der Brücke von Avignon seit 1995 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, zahlreiche Kunstwerke, die eine Besichtigung lohnen. Ein Blickfang ist der aus weißem Marmor gefertigte Bischofsthron aus dem 12. Jahrhundert, auf dem auch die Päpste ihren Platz in der Kirche einnahmen, mit den Skulpturen der Symbole der Evangelisten Markus und Lukas auf beiden Seiten. In der Schatzkammer der Kathedrale sind verschiedene liturgische Gefäße, Kleider, Reliquienbehälter und Kultgegenstände ausgestellt. Mit Abstand am bedeutendsten ist jedoch das Mausoleum von Papst Johannes XXII, ein wahres Meisterwerk gotischer Schnitzkunst, das aus dem 14. Jahrhundert stammt.

Église St. Didier
Die Stiftskirche St. Didier aus dem 14. Jahrhundert ist in der ungewöhnlichen Form einer Wandpfeilerkirche gehalten und stellt ein bedeutendes gotisches Bauwerk in Avignons Altstadt dar. Besonders sehenswert sind die Wandgemälde mit den Passionsdarstellungen, die Kanzel im spätgotischen Flamboyantstil und das Altarretabel im Halbrelief von um 1480. Es stellt eines der frühesten Werke der Renaissancekunst in Frankreich dar.

Cölestinerkirche
Die 1389 erbaute Cölestinerkirche befindet sich am Place des Corps-Saints und ist seit 1914 Monument Historique. Viele Kardinäle fanden dort ebenso ihre letzte Ruhe wie Saint Bénézet und Clemens VI. Leider wurde die gotische Kirche, die bis zur Französischen Revolution eines der schönsten Bauwerke der Stadt darstellte, Ende des 18. Jahrhunderts zerstört und in eine Kaserne umgewandelt. Seit 1930 bemüht man sich, die Kirche wieder zu restaurieren. Besonders sehenswert sind die Kreuztragung von Francesco Laurana, der Hochaltar aus mehrfarbigem Marmor, mehrere Gemälde sowie die Reliquien von Bénézet samt zugehöriger Statue und die Reliquien von Peter von Luxemburg.

Abtei Saint-Ruf
Die ehemalige Abtei Saint-Ruf wurde im 11. bis 12. Jahrhundert errichtet und ist seit 1889 Monument Historique. Leider wurde sie während der Albingenserkriege schwer beschädigt. Heute ist nur noch die Besichtigung des Chorhaupts und des mit Zinnen besetzten Querschiffs möglich.

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Museen in Avignon

Besonders für Kunst- und Kulturinteressierte bietet Avignon diverse Museen, die bei einem Aufenthalt in der Stadt der Päpste einen Besuch lohnen. Darunter:

  • Musée Lapidaire: Das Lapidarium beinhaltet antike Sammlungen und Skultpuren aus der kelto-ligurischen Zeit bis ins frühe Mittelalter.
  • Musée Calvet: Hierbei handelt es sich um ein bedeutendes Kunstmuseum der Stadt mit einer Gemeindesammlung, Skulpturen, Zeichnungen und Kunstobjekten.
  • Musée du Petit Palais: Dieses Museum beinhaltet eine außergewöhnliche Gemäldesammlung der italienischen Primitiven und der Schule von Avignon.
  • Requien-Museum: Das Requien-Museum ist ein Naturkundemuseum.
  • Lambert-Sammlung: Das Hôtel de Caumont und das Hôtel de Montfaucon beherbergen die einzigartige Kunstsammlung von Yvon Lambert und sehenswerte Kunstausstellungen. Ausgestellt wird zeitgenössische Kunst aus der Zeit der 1950er Jahre bis heute.
  • Musée Louis Vouland: In der Nähe des Tores Saint-Dominique befindet sich die schöne Sammlung von Louis Vouland mit vielen Schätzen der dekorativen Künste aus dem 17. und vor allem 18. Jahrhundert.
  • Palais du Roure: In diesem Stadtpalais befindet sich das Mittelmeer-Kulturzentrum. Interessierte können hier mehr über die Provence, ihre Geschichte, Sprache, Literatur und Traditionen erfahren. Besonders sehenswert ist die Glockensammlung von Jeanne de Flandreysy.
  • Bibliothèque – Médiathèque Ceccano: Die Bibliothek von Avignon in der Innenstadt bietet neben aktuellen Büchern auch eine Sammlung an alten und historischen Werken.
  • Musée Angladon: Das Musée Angladon in der rue du Laboureur verfügt über eine bedeutende Sammlung moderner Kunst.

Die schönsten Straßen und Plätzen in Avignon

Die in Stein gehauene Rue de la Peyrolerie befindet sich unterhalb des Papstpalastes.

Die in Stein gehauene Rue de la Peyrolerie befindet sich unterhalb des Papstpalastes.

Avignon besitzt nicht nur einzigartige Denkmäler, sondern auch viele kleine romantische Ecken und von Wasserrädern flankierte Gassen. Viele malerische Plätze laden nach der Sightseeing-Tour oder einem Bummel durch die schöne Fußgängerzone zum Entspannen ein.

Sehr schöne Straßen sind die Rue des Teinturies entlang des Kanals und die in Stein gehauene Rue de la Peyrolerie zu Füßen des Papstpalastes. Speziell auf der von Platanen gesäumten Rue des Teinturies trifft man im Sommer auf viele junge Menschen, die sich dort die Zeit vertreiben und die Straßencafés und Restaurants entlang der Gasse besuchen.

Viele Restaurants, Bars und ein Parkhaus gibt es auch am Place Pie direkt neben der Markthalle, Les Halles. Der Platz ist windgeschützt und eignet sich speziell am Abend neben dem Place Crillon gut, um das Nachtleben von Avignon zu genießen und mit Einheimischen in Kontakt zu kommen. An heißen Tagen lässt es sich am Place des Corps Saints mit seinen Calade-Pflastersteinen perfekt im Schatten der Platanen sitzen und den Tag genießen.

Und für Familien mit Kindern eignet sich der Place de l’Horloge mit seinem schönen Kinderkarussel, den vielen Cafés, dem Opernhaus und Theater von Avignon, dem Hôtel de Ville und dem Uhrenturm gut, um das lebhafte Treiben in Avignon zu beobachten. Gerade zur Hauptsaison ist der Platz allerdings häufig sehr überlaufen.

Weitere Aktivitäten in und um Avignon

Märkte besuchen

In Avignon gibt es mehrere regelmäßige Märkte, die einen Besuch lohnen. Besonders sehenswert sind der Marché des Halles jeden Dienstag bis Sonntag ab 6 Uhr, auf dem sich frische regionale Produkte erwerben lassen. Auf dem Place des Carmes finden zudem jeden Samstagvormittag ein Blumenmarkt und jeden Sonntagmorgen ein traditioneller Flohmarkt statt. Zudem gibt es an der Stadtmauer jeden Samstag und Sonntag einen Krämermarkt.

Schlemmen und Genießen

Vor allem abends platzt der Place Crillon aus allen Nähten.

Vor allem abends platzt der Place Crillon aus allen Nähten.

Avignon ist seit 1996 Weinhauptstadt der Côte du Rhone und bietet zahlreiche Möglichkeiten erlesene Weine zu genießen und sich an zahlreichen regionalen Spezialitäten zu erfreuen. Absoluter Kult ist das Restaurant 83 Vernet. Das Restaurant ist in einem Gebäude aus dem 14. und 18. Jahrhundert untergebracht, das auf den ersten Blick sehr unscheinbar wirkt. Im Inneren empfangen den Gast jedoch ein einzigartiges Ambiente und zudem hervorragendes Essen und eine sehr schöne Bar. Wenn Sie das 83 Vernet in Ihrem Urlaub besuchen möchten, sollten Sie frühzeitig reservieren.

Einkaufen

Viele Shopping-Möglichkeiten gibt es zwischen der Rue de la Répulique und der Rue Joseph Vernet. Wer auf der Suche nach Schmuck ist, sollte Boucheron besuchen und wer auf den Spuren des Lavendels wandeln möchte, sollte unbedingt im Geschäft Pure Lavande – Le Château du Bois vorbeischauen. Eine ganz besondere Einrichtung ist außerdem der Camili Books & Tea Bookshop.

Sport treiben

In Avignon gibt es viele Möglichkeiten, wie Bäder, Eisbahnen, Bowling-Center und Golfplätze, um Sport zu treiben. Die größten Einrichtungen sind der Parc de Sports, das Stade de Saint-Ruf, der Palais Omnisports Champfleury, der Cosec Moretti und der Palais de la Glace. Radfahren ist zum Beispiel mit dem Fahrradsystem Vélopop auf insgesamt 145 Kilometern in und vor allem um Avignon möglich.

Veranstaltungen im Jahresverlauf

Parallel zum Theaterfestival von Avignon läuft das Festival „Off“ mit mehr als 1.400 Aufführungen an über 130 Orten in Avignon.

Parallel zum Theaterfestival von Avignon läuft das Festival „Off“ mit mehr als 1.400 Aufführungen an über 130 Orten in Avignon.

In Avignon finden zahlreiche Festivals statt. Eines der ältesten und bekanntesten ist das von Jean Vilar ins Leben gerufene Theater-, Tanz- und Gesangsfestival von Avignon, das seit über 70 Jahren in den letzten drei Juliwochen abgehalten wird. Das Theaterfestival von Avignon ist eines der ältesten und berühmtesten Festivals mit über vierzig unterschiedlichen Theaterstücken an zwanzig verschiedenen Orten. Während der Festspiele ist in Avignon viel los. Die Bars haben lange geöffnet und es gibt viel Musik und Unterhaltung.

Parallel zu den Theateraufführungen läuft seit über 50 Jahren das Festival „Off“ mit mehr als 1.400 Aufführungen mit über 8.000 Darstellern aus 28 Ländern an über 130 Orten in Avignon. Musikalisch geht es außerdem beim Tanzfestival „Hivernales d’Avignon“ Ende Februar und März und beim Avignon Jazz Festival zu, das ein bekanntes Sprungbrett für junge Jazzmusiker aus ganz Europa darstellt.

An den Dezemberwochenenden findet auf dem Place de l’Horloge ein sehr schöner Weihnachtsmarkt statt, an dem die für die Provenz typischen Krippenfiguren, die Santons, verkauft werden.

Lohnende Ausflüge in die Gegend um Avignon

Durch seine zentrale Lage inmitten des Départements Vaucluse sind von Avignon aus viele beliebte Ausflugsziele in der Provence erreichbar. Die folgenden Orte befinden sich nur wenige Kilometer von der Stadt der Päpste entfernt:

Saint-Rémy-de-Provence ist nur 18 Kilometer von Avignon entfernt.

Saint-Rémy-de-Provence ist nur 18 Kilometer von Avignon entfernt.

  • Saint-Rémy-de-Provence: Die charmante Kleinstadt mit ihren Boulevards, den von Platanen gesäumten hübschen Gassen, ihren Boutiquen, Cafés und Restaurants befindet sich nur rund 18 Kilometer von Avignon entfernt.
  • L’Isle-sur-la-Sorgue: Die malerische Kleinstadt mit ihren vielen Kanälen und Wasserrädern am Fluss gilt als das Venedig des Comtat. Hier, etwa zwanzig Kilometer von Avignon entfernt, gibt es sehr schöne Antiquitätenläden und an Ostern einen fantastischen Trödelmarkt.
  • Abtei von Saint-Roman: Die steinerne Klosteranlage auf dem Gipfel des Aiguille in der Nähe von Beaucaire ist einzigartig. Das Kloster ist komplett in den Felsen gehauen und seine Überreste umfassen unter anderem eine Kapelle mit der Grabstätte des Heiligen Roman, Klosterzellen, Zisternen, Speisekammern und eine Nekropole. Außerdem können Sie sich an der rund zwanzig Kilometer von Avignon entfernten Abtei von Saint-Roman über einen tollen Ausblick auf die Provence und das Rhône-Tal freuen.
  • Abtei Saint-André: Das Benediktinerkloster aus dem 10. und 17. Jahrhundert liegt in Villeneuve-lez-Avignon und besticht nicht nur durch wunderschöne Terrassengärten, sondern auch durch einen fantastischen Ausblick auf die Altstadt und das Tal der Rhône.
  • Castillon-du-Gard: Das charmante mittelalterliche Dorf mit seinen vielen hübschen Gassen und Häusern aus goldfarbenem Stein ist rund zwanzig Kilometer von Avignon entfernt und lässt sich perfekt während eines gemütlichen Rundgangs entdecken. Vom Aussichtspunkt am städtischen Parkplatz aus hat man eine tolle Aussicht auf das Gardon-Tal und die berühmte Brücke über den Gard.
  • Beaucaire: Viele schöne Bauwerke, wie das mittelalterliche Schloss hoch über der Altstadt, viele malerische Plätze und Straßen mit ehemaligen Stadthäusern und Stadtpalais aus dem 17. und 18. Jahrhundert sowie die Stiftskirche Notre-Dame-des-Pommiers sind nur einige der Attraktionen, die die Stadt der Kunst und der Geschichte am Ufer der Rhône ausmachen. Beaucaire ist rund zwanzig Kilometer von Avignon entfernt.
  • Orange: Die römische Stadt Orange ist bekannt für ihre antiken Bauwerke und befindet sich 21 Kilometer von Avignon entfernt. Ihr antikes Amphitheater und ihr Triumphbogen sind UNESCO-Weltkulturerbe.
  • Pernes-les-Fontaines: Ebenfalls nicht weit von der Stadt der Päpste entfernt befindet sich Pernes-les-Fontaines, die Stadt der vierzig Brunnen. Neben den Brunnen sind auch die Stadtmauern mit dem befestigten Stadttor und die Kirche Notre Dame de Nazareth aus dem 11. Jahrhundert sehenswert.
  • Die Brücke über den Gard: Das UNESCO-Welterbe aus dem 1. Jahrhundert ist ein Meisterwerk der Antike. Die römische Aquäduktbrücke überspannt über drei Etagen mit Arkaden den Fluss Gardon. Zudem gibt es angeschlossen an die Brücke ein fantastisches Museum.
  • Camargue: Malerische Feuchtwiesen, eine einzigartige Landschaft, Flamingos, Stiere, Pferde und verschiedene Vogelarten. Die Camargue ist ein fantastisches Ziel für eine Halbtagestour und kann von Avignon zum Beispiel im Rahmen von Minivan-Touren angesteuert werden.

Hotels und andere Unterkünfte in Avignon

Avignon bietet als Tourismushochburg zahlreiche Unterkünfte in allen Ausstattungen und Preisklassen. Besonders schön ist das Hotel Boquier, das sich in einer ruhigen Seitenstraße im Zentrum befindet. Jedes Zimmer des Hotels besitzt seinen ganz eigenen Stil. Zudem verfügt das Hotel über einen sehr schönen Innenhof. Auch das Appartement Ferruce in der Rue Ferruce nur fünf Gehminuten vom wunderschönen Park am Rocher des Doms entfernt, bietet eine fantastische Möglichkeit, um Avignon zu erkunden. Auf der Île de la Barthelasse befinden sich zentrumsnah mehrere Campingplätze. Alle Hotels, Apartments und Ferienwohnungen in Avignon finden Sie auf www.booking.com.

Anreise

  • Mit dem Flugzeug: Avignon besitzt mit dem Aéroport Avignon-Provence einen Flughafen. Weitere Möglichkeiten um die Stadt der Päpste mit dem Flugzeug zu erreichen, sind der Flughafen Marseille-Provence und der Flughafen Lyon. Von beiden Flughäfen bestehen Zugverbindungen nach Avignon.
  • Mit der Bahn: Der Bahnhof von Avignon befindet sich vier Kilometer südlich vom Stadtzentrum und wird auch vom TGV angefahren. Unter anderem bestehen Verbindungen nach Paris, Lyon, Valence, Genf, Basel, Straßburg und Frankfurt am Main. Vom TGV-Bahnhof kann das Stadtzentrum mit dem Bus oder dem Regionalzug erreicht werden. Am SNC-Bahnhof am Boulevard Saint Roch in der Nähe der Altstadt halten teilweise TGV-, Intercity- und Regionalzüge.
  • Mit dem Bus: Die Busgesellschaft TCRA bedient den öffentlichen Nahverkehr in der Stadt und ins Umland von Avignon.
  • Mit dem Auto: Avignon ist über die Rhônetalautobahn A7 über die Ausfahrten 23 Avignon-Nord und 24 Avignon-Süd erreichbar. Von der A9 aus kommt man über die Ausfahrt 23 Remoulins und dann weiter über die N100 in die Stadt.