Nizza – die kulturelle Hauptstadt der Côte d‘Azur

Quirlige Metropole, El Dorado für Erholungssuchende, Badeparadies und kulturelles Zentrum mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Nizza, auch Nice oder Nissa verspricht eine bunte Mischung an Attraktionen, die Jahr für Jahr rund vier Millionen Touristen und Menschen, die einen Sprachaufenthalt in Nizza verbringen wollen, magisch anziehen.

Inhaltsverzeichnis
Über 300 Sonnenstunden pro Jahr | Malerische Hafenstadt zwischen Cannes, Monaco und Italien | Tickets für Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in Nizza | Stadt der Sommerfrische im 19. Jahrhundert | Nizza für Touristen | Sprachschule in Nizza | Sehenswerte Veranstaltungen im Jahresverlauf | Nizzas Wirtschaft und Infrastruktur | Unterkünfte in Nizza | Anreise

Nizza ist nach Marseille die zweitgrößte Stadt in der Provence.

Nizza ist nach Marseille die zweitgrößte Stadt in der Provence.

Das liegt nicht zuletzt am ganzjährig milden Klima in der Hafenstadt im Südosten Frankreichs, das Nizza bereits im 19. Jahrhundert zum beliebten Reiseziel von Briten und Russen machte. Sogar der britische Adel und die russische Zarenfamilie verbrachten zu dieser Zeit die Winter in der heute zweitgrößten Stadt der provenzalischen Region PACA nach Marseille und der fünftgrößten Stadt Frankreichs. Viele große Hotels und Gärten sowie die orthodoxe Kirche zeugen noch von dieser Zeit.

In Nizza selbst leben knapp über 343.000 Menschen, wobei Nice mit seinem Umland sogar auf rund 930.000 Einwohner kommt. Teilweise wird im Nizzardischen Land noch eine Mischung aus einheimischem lingurischem Dialekt und Latein gesprochen, das so genannte Nissart oder Niçard. Die Bevölkerungsdichte liegt bei 4.764 Einwohnern pro Quadratkilometer mit einer recht gleichmäßigen Altersverteilung.

Über 300 Sonnenstunden pro Jahr

Nizza ist eines der beliebtesten Reiseziele im Süden Frankreichs.

Nizza ist eines der beliebtesten Reiseziele im Süden Frankreichs.

Die kulturelle Hauptstadt der Côte d‘Azur ist für ihr ganzjährig mildes Klima bekannt und auch im Winter einer der wärmsten Orte an der französischen Mittelmeerküste. Das verdankt Nice nicht zuletzt seiner geschützten Lage. Wer Nizza besucht, kann sich über rund 300 Sonnentage im Jahr und generell über etwas wärmere Temperaturen als in Deutschland freuen. Regentage gibt es allerdings das ganze Jahr über.

Die wärmsten Monate sind der Juli und der August, der kälteste Monat ist der Januar. Der Jahresdurchschnitt liegt bei 16 °C bei einer durchschnittlichen Luftfeuchtigkeit von etwas über 70 Prozent. Als beste Reisezeit gelten Mai, September und Oktober. Gerade im Hochsommer ist es in Nizza oft sehr heiß. Aber auch in den milden Wintern kann man in der provenzalischen Stadt ohne Weiteres angenehme Tage verbringen.

Malerische Hafenstadt zwischen Cannes, Monaco und Italien

Die Hafenstadt im Südosten Frankreichs liegt zwischen Cannes und Monaco auf einer Fläche von 71,92 Quadratkilometern in der direkten Verlängerung des Mercantour-Massivs westlich des Var-Tals. Im Osten wird Nizza vom Mont Boron begrenzt. Das pompöse Fürstentum Monaco, die Filmfestivalstadt Cannes und Italien befinden sich in unmittelbarer Nähe. Am südlichen Stadtrand von Nizza mündet der Paillon ins Mittelmeer.

Nizza selbst gliedert sich in die Stadtteile Vieux Nice (Altstadt), Les Baumettes, Carabacel, Cimiez, St-Barthélemy, die Neustadt, Riquier, Thiers, Le Port, Rue de France, Gambetta und Medécin.

Tickets für Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in Nizza

Tickets für Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in Nizza finden Sie auf www.getyourguide.de.

Stadt der Sommerfrische im 19. Jahrhundert

Nizza ist eine Hafenstadt in der Provence, 30 Kilometer entfernt von der Grenze zu Italien.

Nizza ist eine Hafenstadt in der Provence, 30 Kilometer entfernt von der Grenze zu Italien.

Die Gegend um Nizza war bereits vor 400.000 von Homo erectus besiedelt und auch die Neandertaler siedelten vor 190.000 Jahren dort und waren bis vor etwa 130.000 Jahren in der Provence zu finden. Nizza selbst soll bereits im 4. Jahrhundert vor Christus gegründet worden sein. Etwa um 350 vor Christus besiegten die Phokäer aus der Gegend um Marseille die dort lebenden Ligurer und gaben dem Gebiet den Namen Nikaia, was so viel wie die Siegreiche bedeutet und vom Namen der Siegesgöttin Nike abgeleitet ist.

Die Römer erreichten das Gebiet im Jahr 154 vor Christus und errichteten neben Nikaia eine zweite Siedlung namens Cemenelum auf den Bergen von Cimiez. Eine Siedlung, die zum regionalen Verwaltungsmittelpunkt werden und durch den Bau der Via Julia Augusta im Jahr 7 vor Christus weiteren Aufschwung erhalten sollte. Damals lebten dort wohl 15.000 bis 20.000 Einwohner.

Die wirtschaftliche Bedeutung der Hafenstadt setzte sich auch nach Christi Geburt fort. Nizza blieb durch seine prädestinierte Lage am azurblauen Mittelmeer lange Zeit für den Seehandel unverzichtbar und stellte eine bedeutende Konkurrenz zu Genua dar. Allerdings musste die Stadt im Laufe der nächsten Jahrhunderte unter anderem durch die Sarazenen immer wieder Eroberungen, Belagerungen und Plünderungen über sich ergehen lassen. Die Herrschaft wechselte häufig, auch weil Nizza durch seine strategische Lage mit Zugang zum Meer für verschiedene Herrscher von großem Interesse war. Unter anderem begann dort Napoleon Bonaparte 1796 seinen Italienfeldzug.

Im 19. Jahrhundert erreichte Nizza als Stadt der Sommerfrische insbesondere bei den Briten und den Russen immer größere Bedeutung. Dieser Aufschwung wurde von einer vermehrten Industrialisierung begleitet und brachte viele italienische Gastarbeiter mit sich, die sich in den Stadtvierteln Riquier und Madeleine niederließen. Die Eisenbahn erreichte Nice im Jahr 1864.

Während des 2. Weltkriegs wurde Nizza erst von den Italienern und dann von den Deutschen besetzt. In den Bergen oberhalb der Stadt befanden sich während der Kriegszeiten Widerstandszentren der Résistance. Der Anteil an Briten, die in der Stadt eine Heimat gefunden hatten, nahm nach dem zweiten Weltkrieg ab. Dafür stieg der Anteil an Einwanderern aus früheren französischen Kolonien.

Nizza für Touristen

Der Place Masséna ist ein zentral gelegener Platz in Nizza.

Der Place Masséna ist ein zentral gelegener Platz in Nizza.

Die geschützte Lage der Hafenstadt am Mittelmeer, die auch im Winter ein angenehm mildes Klima bietet, zog schon bald reiche Menschen aus anderen europäischen Ländern an, die der Kälte und dem unwirtlichen Wetter in ihrer Heimat entflohen und ihre Winter an der Côte d’Azur verbrachten. Darunter befanden sich unter anderen auch der europäische Hochadel wie der Zar von Russland und die britische Königin Victoria. Und es wurden immer mehr. Besuchten im Winter 1890 „nur“ rund 22.000 Gäste die Stadt in der Provence, so waren es im Jahr 1910 schon 150.000, die die angenehmen Winter in Südfrankreich genossen.

Sehenswürdigkeiten für Liebhaber von Architektur und Baustilkunde

Nizza verfügt über ein reiches architektonisches Erbe. Wer möchte, kann dort zahlreiche Villen, Paläste und Barockkirchen aus der Zeit der Savoyer bewundern. Zudem finden sich in der südfranzösischen Hafenstadt auch deutliche Spuren der Le Belle Époque aus der Zeit vor 1914.

Besonders sehenswert sind Bauwerke wie die russisch-orthodoxe Kirche Saint-Nicolas mit ihrer imposanten Architektur und ihren üppigen Schätzen, die Kirche Sainte-Jeanne d’Arc mit ihrem 65 Meter hohen mit Flammen verzierten Glockenturm aus den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts und die gotische Basilika Notre-Dame de Nice mit ihren kunstvoll gearbeiteten Bildhauereien.

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In der Altstadt

Die gut erhaltene Altstadt Nizzas ist eines der Aushängeschilder der Stadt.

Die gut erhaltene Altstadt Nizzas ist eines der Aushängeschilder der Stadt.

Die malerische Altstadt mit ihren pittoresken Gassen und bunten Märkten beherbergt zahlreiche ebenso sehenswerte sakrale Bauten aus der Zeit des Barock, wie die Kathedrale Sainte-Réparate, die Verkündigungskirche Sainte-Rita, die Kirche Saint-Martin-Saint-Augustin, die Église la Liséricorde und die Église du Gésu. Daneben lohnen auch Profanbauten wie die Präfektur als einstiger Sitz der Herzoge von Savoyen und der Palais communal mit seinem monumentalen Portal einen Besuch. Oberhalb der Altstadt können auf dem Schlosshügel Colline du Château die Ruinen der Zitadelle von 1706 besichtigt werden.

In der Neustadt

Wer gerne auf den Spuren der Belle Époque wandert, sollte unbedingt einen Abstecher in die Neustadt unternehmen, die über den Place Garibaldi und den Place Masséna mit der Altstadt verbunden ist. Dort befinden sich viele luxuriöse Hotels, Appartementhäuser und Villen aus dieser Zeit, wie das weltberühmte denkmalgeschützte Hotel Negresco, das dort um 1912 an der Strandpromenade errichtet wurde. Auf der Südseite der Neustadt befindet sich mit der Promenade des Anglais eine der wohl bekanntesten Prachtstraßen der Welt, die zwischen 1822 und 1824 angelegt wurde.

Die Promenade des Anglais

Die Promenade des Anglais ist eine sieben Kilometer lange Straße in Nizza.

Die Promenade des Anglais ist eine sieben Kilometer lange Straße in Nizza.

Die von Palmen gesäumte Promenade des Anglais ist eines der Wahrzeichen Nizzas und gleichzeitig wichtigste Verkehrsstraße und Flaniermeile der Stadt mit breitem Fußgängerbereich. Die Promenade verläuft sieben Kilometer entlang des Kieselstrands der Engelsbucht und ist Schauplatz fast aller größerer Veranstaltungen in Nizza, wie zum Beispiel dem Karneval. Entlang der berühmten Prachtstraße befinden sich zahlreiche Nobelrestaurants und Luxushotels.

Traurige Berühmtheit erlangte die Straße, die für die Aufnahme als UNESCO-Weltkulturerbe kandidiert, während der Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag am Abend des 14. Juli 2016. Damals fuhr ein LKW in die versammelte Menschenmenge auf der Promenade des Anglais. 86 Menschen starben bei diesem Anschlag, über 200 Personen wurden zum Teil schwer verletzt. In den Gärten der Villa Masséna befindet sich ein Denkmal zum Gedenken an die Opfer des Terroranschlags.

Auf dem Berg Cimiez

Das Kloster Cimiez.

Das Kloster Cimiez.

Auch auf dem Berg Cimiez gibt es neben einem eleganten Stadtviertel für Architekturinteressierte viel zu entdecken. Denn dort in diesem beschaulichen Olivenhain befinden sich nicht nur die Ausgrabungen der einstigen römischen Garnison-Stadt Cemenelum, sondern auch der Palast, in dem einst Königin Victoria von England während ihrer Aufenthalte in Südfrankreich ihre Gäste empfing. Außerdem liegen auf dem Hügel ein Franziskanerkloster mit Gemälden von Jacques Bréa und der Friedhof mit der Grabstätte von Henri Matisse.

Sehenswerte Museen in der südfranzösischen Hafenstadt

Nizza hat neben einer sehenswerten Architektur und dem nationalen Sportmuseum im Allianz-Riviera-Stadion auch zahlreiche attraktive Museen insbesondere aus den Bereichen Kunst, Geschichte und lokale Traditionen zu bieten.

Attraktive Kunstmuseen in Nizza

  • Musée des Beaux-Arts: In der Avenue des Baumettes befindet sich das 1878 eröffnete Musée des Baumettes. Dort erwarten Besucher Sammlungen aus dem späten 16. bis hinein in die Mitte des 20. Jahrhunderts. Vertreten sind Kunstwerke aus den Stilrichtungen des Manierismus, Rokoko, Impressionismus, Post-Impressionismus und Fauvismus von französischen Künstlern wie Jules Chéret.
  • Musée Matisse: Das 1963 eröffnete Musée Matisse beherbergt die Privatsammlung von Henri Matisse mit einer ständigen Sammlung aus 218 Drucken, 7 Skulpturen, 68 Gemälden, 95 Fotos, 236 Zeichnungen, 14 illustrierten Büchern und 187 Objekten, die sich in Matisses Eigentum befanden, darunter Serigrafien, Tapisserien, Keramik, Glasfenster und Dokumente.
  • Musée Message Biblique Marc Chagall: In Cimiez befindet sich eine Sammlung von 17 Werken von Marc Chagall. Das Musée Message Biblique Marc Chagall wurde 1973 eingeweiht und ist biblischen Themen aus dem Genesis, dem Exodus und dem Hohelied gewidmet.
  • Musée d’Art Moderne et d’Art Contemporain (MAMAC): Wer sich für moderne Kunst interessiert, sollte unbedingt das MAMAC in Nizza besuchen. Dort sind neue Realisten wie César ebenso ausgestellt wie Pop-Art-Künstler wie Andy Warhol und Vertreter der amerikanischen Abstraktion wie Frank Stella. Außerdem befinden sich dort auch häufig sehenswerte Wechselausstellungen.
  • Musée des Arts Asiatiques: In diesem Museum erwarten den Besucher Sammlungen buddhistischer und asiatischer Kunst. Das moderne Musée des Arts Asiatiques verfolgt einen historischen, künstlerischen und ethnologischen Ansatz.
  • Musée International d’Art Naif Anatole Jakovsky: Das 1982 eingeweihte Museum zeigt Werke aus der Volkskunst aus dem 17. bis 20. Jahrhundert. Es handelt sich bei der Sammlung um Spenden von Anatole und Renée Jakovsky.

Interessante Museen in Nice, die sich historischen Themen widmen

  • Musée de Paléontologie Humaine de Terra Amata: In diesem Museum erwarten den Besucher mit den ältesten bisher bekannten Behausungen Westeuropas Artefakte mit einem Alter von rund 400.000 Jahren.
  • Musée Archéologique de Cimiez: Auf dem Berg Cimiez können die Funde archäologischer Grabungen aus der Zeit der Römer besichtigt werden.
  • Musée de la Résistance: Die Résistance hatte ihre Widerstandszentren im Zweiten Weltkrieg oberhalb der Stadt. Dieses Museum widmet sich dieser und dem Widerstand der Region Alpes-Maritimes gegen die deutsche Besatzung im Zweiten Weltkrieg.
  • Musée Masséna: Das Musée ist der Geschichte Nizzas gewidmet.
  • Musée d’Histoire Naturelle de Nice: Das 1846 eröffnete naturhistorische Museum ist das älteste Museum Nizzas und beinhaltet Sammlungen aus dem 19. Jahrhundert, die von örtlichen Naturforschern zusammengestellt wurden. Unter den Exponaten befinden sich Vögel, Muscheln, Mineralien, Fossilien, blühende Pflanzen und Pilze aus Nizza.
  • Musée de la Marine: Im Musée de la Marine im Turm Bellanda lohnen Gemälde, Schiffsmodelle und Navigationsinstrumente eine Besichtigung.
  • Musée Prieuré du Vieux-Logis: Dieses Museum beinhaltet eine Sammlung von Möbeln aus der Gotik und der Renaissance. Außerdem sind dort Objekte religiöser Kunst ausgestellt.
  • Palais Lascaris: Der Palais Lascaris ist ein Gebäude in der Altstadt Nizzas aus dem 17. Jahrhundert. Er beherbergt eine bedeutende Sammlung von über 500 Musikinstrumenten und stellt damit die zweitwichtigste Sammlung dieser Art in Frankreich dar.

Kulturelle Einrichtungen in Nizza

Die Opéra de Nice ist ein Opernhaus in der Altstadt von Nizza.

Die Opéra de Nice ist ein Opernhaus in der Altstadt von Nizza.

Nizza hat auch für Kulturbegeisterte einiges zu bieten. So ist das 1945 gegründete Orchestre Philharmonique de Nice eines der führenden Oper- und Symphonieorchester Frankreichs, während sich im Filmzentrum Centre Cinématographique die theoretische Hochschulausbildung mit den praktischen Anforderungen im Produktionsalltag miteinander verbinden. Das Filmzentrum verfügt über einen sehenswerten Bestand an audiovisuellen Medien zu historischen Themen, politischer Bildung, Kunst, Kultur und Wirtschaft. Die Oper Nizza befindet sich im Herzen der Altstadt und bietet neben Opern auch Ballett- und Konzertdarbietungen.

Sehenswürdigkeiten für Naturliebhaber

Das ist der Ausblick vom Colline du Château.

Das ist der Ausblick vom Colline du Château.

Städtetrips und die damit verbundenen Märsche von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten, können anstrengend sein. Da ist es gut, dass es in Nizza mehr als zehn große Gärten und Parkanlagen gibt, in denen es sich bei einem Spaziergang wunderbar erholen und entspannen lässt. Schönster, größter und noch dazu romantischster Park Nizzas ist der auf dem Colline du Château. Dort auf Nizzas Burgberg erwarten den Besucher nicht nur ein sehenswerter Wasserfall, die Ruinen einer Festung und der Kathedrale Notre Dame du Châteaux, sondern auch der Cimetierre Israélite mit seinen wunderschön geschmückten Gräbern und nicht zuletzt eine atemberaubende Aussicht über die Dächer Nizzas und die Baie des Anges (Engelsbucht). Der Blick in den Sonnenuntergang vom Parc du Château aus ist ein unvergessliches Erlebnis. Wer die Strecke nicht zu Fuß bewältigen möchte, kann mit dem Auto bis fast ganz nach oben fahren.

Auch der großartige Obst- und Rosengarten Jardin du Monastère im Stadtteil Cimiez bietet einen herrlichen Ausblick. Weitere lohnenswerte Orte der Erholung sind der Parc Vigier und der Jardin d’Eden. Und wer gerne exotische Pflanzen und Tiere erleben möchte, sollte unbedingt Nizzas botanischen Garten mit rund 3000 Pflanzen des Mittelmeerraums oder den Parc Phoenix besuchen. Mit der Promenade du Paillon entsteht darüber hinaus derzeit ein grüner Korridor mit Kinderspielen, Wasserspiegeln und Wassersprühern in Nizza, der die Promenade des Anglais mit dem Théâtre de Verdure verbinden wird.

Nicht erschrecken: Seit 1860 wird jeden Tag pünktlich um 12 Uhr vom Château östlich der Altstadt aus eine Kanone in voller Lautstärke abgefeuert. Diese Tradition geht auf Sir Thomas Coventry zurück, der damit pünktliches Mittagessen der Bewohner Nizzas fördern wollte.

Badevergnügen und Wassersport in und um Nizza

Der Küstenabschnitt bei Nizza ist ein wahres Mekka für Wasserfreunde und Sonnenanbeter und gilt als eines der schönsten Badeparadiese an der Côte d’Azur. Entlang der sieben Kilometer langen Küste der Stadt befinden sich zwanzig öffentliche und fünfzehn private Strände. Es handelt sich dabei jedoch durchwegs um Kieselstrände. Kleinere Sandstrände sind bei Saint-Raphaël, Villefranche-sur-Mer und in Beaulieu-sur-Mer zu finden. Grundsätzlich sind in Nizza durch die unmittelbare Nähe zum azurblauen Mittelmeer zahlreiche Arten von Wassersport wie Schwimmen, Tauchen, Jetskifahren, Windsurfen und Surfen möglich.

Nizza für Kinder

Wer mit Kindern in Nizza Urlaub macht, sollte unbedingt die Parks Carol de roumanie in der Avenue de Fabron und den Park Castel-des-Deux-rois am Mont Boron besuchen. Im Park in der Avenue de Fabron erwarten die jungen Besucher Spielplätze, Ball- und Wasserspiele und eine Minigolfanlage, während am Mont Boron neben Minigolf auch Riesenschach und Minizüge zur Beschäftigung einladen.

Familien mit etwas größeren Kindern sollten zudem auf jeden Fall das vier Kilometer lange Abenteuerlabyrinth im Villeneuve-Loubet mit Prüfungen, geheimen Hinweisen und Passwörtern besuchen oder einen Ausflug ins Escape Marineland in Antibes unternehmen. Dort befindet sich nicht nur die größte Meeresshow Europas, sondern auch eine exotische Minigolfanlage und Aqua Splash, der größte Wasserpark der Côte d’Azur.

Stadtführungen und Stadtrundfahrten in Nizza

In Nizza stehen viele Hop-on-Hop-Off-Busse bereit.

In Nizza stehen viele Hop-on-Hop-Off-Busse bereit.

Führungen durch die Altstadt und zu historischen und architektonischen Themen werden vom Fremdenverkehrsamt in Nizza angeboten. Besonders schön ist der Stadtrundgang am Abend. Wer möchte, kann außerdem an kommentierten Stadtrundfahrten in sieben Sprachen im Bus „Nice Le Grand Tour“ oder an Hop-on-Hop-Off-Stadtrundfahrten und Fahrten in kleinen Touristenzügen teilnehmen. Ein besonderes Erlebnis sind Mini-Kreuzfahrten und die Nice-Greeter-Spaziergänge. Während dieser Spaziergänge nehmen freiwillige Nizzabotschafter Besucher mit in ihre Viertel und zeigen ihnen dort besondere Orte und mehr. Perfekt um mehr über das Nizza abseits der üblichen Touristenattraktionen zu erfahren.

Weitere lohnende Aktivitäten in Nizza

  • Einkaufen und Flanieren: Nizzas Altstadt bietet mehr als 600 kleine Geschäfte, die sich perfekt zum Stöbern nach originellen Mitbringseln und Andenken für Zuhause eignen. Lebendig geht es auf dem Marktplatz Cours Saleya zu. Hunderte von Marktständen mit fliegenden Händlern bieten dort eine unglaubliche Warenvielfalt, die von traditionellen Speisen bis hin zu kleinen Souvenirs reicht. Der Antiquitätenmarkt in der Altstadt findet jeweils montags statt, an den anderen Tagen wird ein Gemüse- und Blumenmarkt abgehalten. Wer auf der Suche nach Luxusmarken ist, wird in der Nähe des Place Masséna und in der Avenue Jean Médecin ebenso fündig werden, wie in den Einkaufszentren Galeries Lafayette und Nice Etoile.
  • Schlemmen und Genießen: Nizza ist ein Paradies für Genießer und Liebhaber der mediterranen Küche mit zahlreichen Nobelrestaurants. Es heißt außerdem, Nice sei die Stadt Frankreichs, die am stärksten ihre eigene Küche entwickelt hat. Bei Ihrem Nizzabesuch sollten Sie daher unbedingt eines der Restaurants besuchen, in dem im Fenster ein Schild mit einer Frau in der Tracht Nizzas, zu sehen ist. Dort erwartet Sie die authentische „Cuisine Nissarde“ mit Spezialitäten wie Socca oder Pissaldière. Feierfreudige werden darüber hinaus das lebhafte Nachtleben der Mittelmeerstadt zu schätzen wissen.
  • Wintersport betreiben: Wer an Urlaub an der Côte d’Azur denkt, dem kommt dabei nicht unbedingt Skiurlaub in den Sinn. Doch nur eine Autostunde von Nizza entfernt befinden sich schneesichere Gebiete und traumhaft schöne Winterlandschaften mit Skiliften, Pisten und Loipen. Der bekannte Wintersportort Valberg-Beuil ist Nizza am nächsten, Isola 2000 ist rund 75 Kilometer entfernt und bis Auron sind es von Nizza aus rund 95 Kilometer. Darüber hinaus gibt es in Nizza mit dem Palais des Sports Jean Bouin auch ein Eisstadion.

Lohnende Ausflugsziele rund um Nizza

Ein Urlaub an der Côte d’Azur bietet zahlreiche Möglichkeiten, kurzweilige Tage zu verbringen. Von Nizza aus gibt es mehrere überaus lohnende Ziele, die sich für Ausflüge eignen.

Digne-les-Bains ist Frankreichs Lavendelhauptstadt an der Bléone. Der Kurort mit fünf unterschiedlich warmen Thermalquellen bietet nicht nur saubere, reizarme Luft in geschützter, sonnenreicher Lage, sondern auch tolle Fotomotive. Jedes erste Wochenende im August findet zudem der „Corso de Lavande“ statt, ein fünftägiges Lavendelfest mit einem Festumzug, Märkten, Musik und einem Feuerwerk. Der mit Abstand schönste Weg dorthin ist eine Fahrt mit dem Train des Pignes, dem Pinienzapfen-Zug, durch die Bilderbuchlandschaft der Südalpen mit ihren wilden Flüssen und schroffen Abhängen, durch Tunnel und Viadukte bis nach Digne-les-Bains. Seinen Namen verdankt der Zug übrigens der Tatsache, dass die Dampflok, die einst für die rund 150 Kilometer lange Strecke genutzt wurde, so langsam fuhr, dass die Passagiere während der Fahrt angeblich Pinienzapfen einsammeln konnten. Heute ist die Fahrt in modernen Zügen in drei Stunden zu schaffen. Regelmäßig werden aber nach wie vor Nostalgiefahrten durch die außergewöhnliche Naturlandschaft im Hinterland zwischen Mittelmeer und Gebirge angeboten.

Monaco ist ein extrem dicht besiedelter Staat an der Côte d'Azur.

Monaco ist ein extrem dicht besiedelter Staat an der Côte d’Azur.

Das pompöse Fürstentum Monaco ist der zweitkleinste unabhängige Staat der Welt und vereint zahlreiche Sehenswürdigkeiten innerhalb seiner Grenzen. Der Stadtstaat ist von Nizza etwa 20 Kilometer entfernt und kann problemlos mit dem Zug oder über eine Fahrt mit dem Auto über die malerischen Küstenstraßen (Corniches) erreicht werden. Die Stadt der Gärten ist von Nizza aus damit ein perfektes Ausflugsziel.

Korsika, die drittgrößte Insel im Mittelmeer befindet sich genau vor den Toren Nizzas und kann mit der Fähre oder mit dem Flugzeug erreicht werden. Die Fähren fahren ab Nizza die beiden größten Städte im Norden der Insel, Bastia und Calvi, an. Das bergige und spärlich besiedelte Korsika ist ein perfektes Ziel für all diejenigen, die nach Ruhe und Ursprünglichkeit, Abenteuer und Wildnis suchen. Perfekt zum Wandern über einsame Straßen, durch Canyons und Gebirgszüge. An der Ostküste Korsikas sind darüber hinaus auch Sandstrände zu finden. Daneben kann auch Sardinien mit der Fähre ab Korsika besichtigt werden.

Der Nationalpark Mercantour liegt in den französischen Seealpen.

Der Nationalpark Mercantour liegt in den französischen Seealpen.

Rund 90 Kilometer nordöstlich von Nizza befindet sich eines der abgelegensten und ursprünglichsten Täler Europas: der Mercantour-Nationalpark. Der Park besitzt viele gut ausgebaute Wander- und Parkwege und eignet sich gut zum Wandern, Mountainbiken, Reiten oder um viele seltene Tierarten zu beobachten. Im Vallée des Merveilles befinden sich darüber hinaus rund 39.000 Piktogramme aus der Bronzezeit. Einer der beliebtesten Berge des Mercantour-Nationalparks ist der Mont Mounier zwischen Var- und Tinéetal in den französischen Seealpen.

Europas älteste Bergsternwarte und dabei die erste, die dauerhaft betrieben wurde, befindet sind rund acht Kilometer von Nizza entfernt auf dem Mont Gros. Das Observatorium besitzt eine faszinierende Architektur und befindet sich eingebettet in einen schönen 40 Hektar großen Naturpark. Wer möchte, kann dort wandern, den Paraglidern beim Starten zusehen und außerdem einen atemberaubenden Ausblick über Nizza und die Bucht genießen.

Daneben gibt es noch viele weitere sehenswerte Städte und Orte in der Umgebung, die einen Ausflug lohnen. Interessant sind hier zum Beispiel Beaulieu-sur-Mer, Villefranche-sur-Mer, Cagnes-sur-Mer, Antibes, Cannes und Grasse.

Fahrten über die malerischen Küstenstraßen

Die Grande Corniche liegt zwischen Nizza und Menton.

Die Grande Corniche liegt zwischen Nizza und Menton.

Nizza liegt an drei malerischen Küstenstraßen, die definitiv zu den schönsten Panoramastraßen der Welt zählen. Fast schon legendär ist die ehemalige Römerstraße zwischen Nizza und Menton, die Grande Corniche, 500 Meter über dem Meer mit ihren engen Haarnadelkurven, die vorbei an kleinen Dörfern und hohen Klippen führt und darüber hinaus einen fantastischen Ausblick auf das glitzernde azurblaue Meer mit seinen schneeweißen Yachten bietet. Viele der Orte entlang der Straße sind einen Zwischenstopp wert, wie Col d’Eze, La Turbie oder Roquebrunne.

Auf Meeresniveau befindet sich die N98 oder auch Basse Corniche, die etwa 30 Kilometer lang ist und auf Meeresniveau entlang einiger der schönsten Badeorte der Côte d’Azur führt. Die Basse Corniche ist zwar ohne Zweifel eine der schönsten Straßen Frankreichs, aber besonders im Sommer auch eine der am stärksten befahrenen. Die lange Zeit im Auto wird mit einem fantastischen Ausblick auf luxuriöse Wohnhäuser, tropisch erscheinende Gärten, ehemalige Fischerdörfer und Häfen belohnt. Sehr schön sind auch die am Wasser gelegene Chapelle de St. Pierre und die Savoyen-Zitadelle St. Elme.

Zwischen der Grande Corniche und der Basse Corniche befindet sich die Moyenne Corniche. Es handelt sich dabei um eine malerische Strecke mit vielen Kurven und Tunneln mit toller Aussicht auf benachbarte mondäne Badeorte, prachtvolle Villen und natürlich das Meer. Entlang der Straße in Richtung Menton liegen unter anderem Col de Villefranche und Eze Village mit seinen engen Gässchen, Bruchsteinhäusern und dem sehenswerten Jardin exotique, die ebenso einen Besuch lohnen wie Menton mit seinen wunderbaren Gärten und dem hübschen Strand mit der Uferpromenade.

Sprachschule in Nizza

Viele Sprachschulen bieten Sprachreisen nach Nizza an. Eine solche Sprachreise ist perfekt, um die eigenen Französischkenntnisse zu verbessern und gleichzeitig das malerische Nizza zu erkunden. Die meisten Sprachreisen können ab 18 Jahren gebucht werden, es gibt aber auch Sprachferien für Jugendliche.

Sehenswerte Veranstaltungen im Jahresverlauf

In Nizza finden jährlich zahlreiche Veranstaltungen aus den Bereichen Kultur, Musik und Sport statt.

Jahr für Jahr feiern mindestens 400.000 Besucher den Karneval in Nizza.

Jahr für Jahr feiern mindestens 400.000 Besucher den Karneval in Nizza.

Der Carnaval de Nice ist gewiss die bekannteste Veranstaltung der Hafenstadt und geht auf einen Besuch des Fürsten von Anjou, Karl II, zurück. Etwa 20 farbenprächtig mit unzähligen Blumenarrangements geschmückte Festwagen zeugen von der Lebensfreude der Einwohner Nizzas und ziehen in einem riesigem Blumenkorso mit fantasievoll gewandeten Tänzern und Musikern über die Promenade des Anglais vorbei an unzähligen Menschen. Highlight des Karnevals von Nizza ist die symbolische Verbrennung von Seiner Majestät Karneval. Neben dem Blumenkorso finden während des Spektakels auch zahlreiche Maskenbälle, ein Lichterkorso, ein Kinderball und das Bain de Carnaval statt.

Im März wird in den Gärten von Cimiez mit dem Fest der Courgourdons traditionell der Beginn des Frühlings gefeiert. Zudem findet im März das internationale Radrennen Paris-Nizza statt.

Im April treten jedes Jahr Athleten beim internationalen Halbmarathon von Nizza gegeneinander an. Das Festival des Buches und das Festival de Musique Sacrée werden im Juni gestartet. In diesem Monat wird auch der Ironman France in Nizza abgehalten.

Jedes Jahr gegen Ende Juli wird unter freiem Himmel auf dem Place Masséna und im Théâtre de Verdure das fünftägige Nice Jazz Festival abgehalten. Ebenfalls im Juli findet das Musikfestival Crazy Week statt.

Nachdem im Juli und August das Fest des Stadtviertels Malonat und im September das Hafenfest Nizzas, Lou Festin dou Pouort, Einheimische und Besucher gleichermaßen anzogen, geht es im November mit dem Marathon Nice-Cannes wieder sportlich zu. Ebenfalls im November finden zwei Musikfestivals statt und zwar das Festival der zeitgenössischen Musik und das Festival der klassischen Musik.

Den Abschluss des Jahres bilden das sehenswerte Weihnachtsdorf mit seinen Hütten und die schöne Schlittschuhbahn auf dem Place Masséna im Dezember.

Viele weitere Veranstaltungen werden in den Arenen der Stadt und insbesondere im futuristischen Palais Nikaia abgehalten, das sich mit dem angrenzenden Sportstadion „Stade Charles Ehrmann“ zu einem Veranstaltungsort zusammenlegen lässt, der Platz für rund 52.000 Menschen bietet.

Nizzas Wirtschaft und Infrastruktur

Der Hafen von Nizza in der Abenddämmerung.

Der Hafen von Nizza in der Abenddämmerung.

Wichtigste Wirtschaftszweige in Nizza sind der Tourismus und die Hochtechnologie. Das Technologiezentrum Sophia Antipolis befindet sich rund 20 Kilometer von Nizza entfernt. Auch der Weinbau spielt vor allem im Weinbaugebiet Bellet eine nennenswerte Rolle.

Der Flughafen der südfranzösischen Stadt befindet sich rund sieben Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Er ist der drittgrößte Flughafen Frankreichs und transportiert um die zwölf Millionen Passagiere pro Jahr. Nizzas Hafen ist der zweitgrößte Kreuzfahrthafen des Mittelmeers. Auf die Insel Korsika besteht eine regelmäßige Fährverbindung.

Darüber hinaus ist Nizza gut über öffentliche Verkehrsmittel erreichbar. Die Hafenstadt besitzt einen Anschluss ans Fernverkehrsnetz SNCF über den Fernverkehrsbahnhof Nice-Ville. 500 Meter nördlich davon befindet sich der Bahnhof für die Schmalspurbahnlinie, die Nizza mit Digne-les-Bains verbindet. Der öffentliche Personennahverkehr erfolgt über Lignes d’Azur mit rund hundert Buslinien, einer Straßenbahn und fünf Nachtbuslinien. Zudem werden viele regionale Busverbindungen in Nizzas Umland angeboten. Und wer Nizza auf dem Drahtesel erkunden möchte, hat an 170 öffentlichen Fahrradstationen Gelegenheit, sich eines der charakteristischen blauen Fahrräder auszuleihen.

Unterkünfte in Nizza

Der Tourismus gilt als Nizzas Haupteinnahmequelle. So ist es nicht verwunderlich, dass die Stadt an der Côte d’Azur über zahlreiche Unterkünfte in allen Variationen vom Luxushotel bis zur Jugendherberge verfügt. Insgesamt sind es rund 200 Hotels, Ferienwohnungen, Ferienhäuser, Appartements, Gästezimmer, Jugendherbergen und Zeltplätze, die Übernachtungsmöglichkeiten in Nizza bieten. Besonders unter den kleinen Hotels und Gästezimmern lässt sich hier so manches Juwel abseits der bekanntesten Adressen entdecken. Hotels, Apartments und Ferienwohnungen in Nizza finden Sie auf www.booking.com.

Anreise

  • Mit dem Flugzeug: Der internationale Flughafen Nizza Côte d’Azur wird von verschiedenen deutschen Flughäfen aus angeflogen. Unter anderem verkehrt Easyjet zwischen Nizza und deutschen Städten. Vom Flughafen zum Stadtzentrum fahren mit den Linien 98 und 99 zwei Buslinien.
  • Mit der Bahn: Nizza kann z. B. mit dem TGV von Deutschland aus auch problemlos mit der Bahn erreicht werden.
  • Mit dem Fernbus: Mit Flixbus ist die Fahrt von Deutschland nach Nizza möglich.
  • Mit dem Auto: Nizza liegt an der Autobahn A8, die über fünf Ausfahrten nach Nizza verfügt. Die Ausfahrt Nummer 50 mit der Bezeichnung Promenade des Anglais führt direkt ins Stadtzentrum.
  • Mit dem Schiff: Der Hafen von Nizza gilt als eine beliebtesten Anlegestellen bei Kreuzfahrten im Mittelmeer und verfügt über 530 Liegeplätze, darunter 24 für Großsegler.