Cannes: Sehenswürdigkeiten, Altstadt, Strände & Tipps

Cannes: Sehenswürdigkeiten, Altstadt, Strände & Tipps
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Cannes glänzt mit rotem Teppich, Grandhotels und Riviera-Glamour. Spannend wird die Stadt aber erst durch Le Suquet, mehrere Sandstrände und die stilleren Inseln vor der Küste, die einen Kurztrip viel abwechslungsreicher machen, als das schicke Klischee zuerst vermuten lässt.

Zwischen Nizza und Saint-Tropez liegt Cannes an der Côte d’Azur direkt am Mittelmeer. Für einen Stadturlaub passt der Ort gut, weil du Altstadt, Strand und Ausflüge leicht verbinden kannst und dabei trotz Glamour viel normales Leben am Meer mitbekommst.

Cannes ist vor allem für Filmfestival und Croisette bekannt. Gerade weil hier aber auch Markt, Hafen, Le Suquet und öffentliche Strände eng zusammenliegen, wirkt die Stadt überraschend greifbar und für viele auch schöner und vielseitiger als erwartet. Für die räumliche Einordnung hilft dir außerdem unsere Karte der Provence.

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Vergleiche Hotels in Cannes und finde dazu passende Touren und Bootsausflüge – praktisch für Altstadt, Croisette und die Îles de Lérins.

Inhaltsverzeichnis
  1. Cannes Sehenswürdigkeiten: Was du wirklich sehen solltest
  2. Strände in Cannes: öffentlich, privat oder Insel-Feeling?
  3. Ist Cannes teuer? So planst du Budget, Lage und Aufenthaltsdauer
  4. Anreise nach Cannes: Flughafen, Zug, Kreuzfahrt und Parken
  5. Beste Reisezeit für Cannes: Wann lohnt sich die Stadt am meisten?
  6. Festival de Cannes: Was normale Besucher wissen sollten
  7. Häufige Fragen (FAQ) zu Cannes

Cannes Sehenswürdigkeiten: Was du wirklich sehen solltest

Wenn du dich fragst, was man in Cannes gesehen haben muss, fang am besten nicht bei Luxusadressen an. Die Stadt zeigt sich am klarsten über einen Kern aus Altstadt, Croisette, Markt, Palais und den Inseln in der Bucht.

Gerade diese Mischung macht Cannes angenehm. Zwischen dem alten Fischerhügel, dem Hafen und der berühmten Promenade liegen nur kurze Wege, deshalb funktioniert die Stadt sowohl für einen Tagesausflug als auch für zwei oder drei entspannte Nächte.

Für was ist Cannes bekannt: Nur Filmfestival oder noch mehr?

Cannes ist für das Festival de Cannes, die Croisette und große Grandhotels bekannt. Wirklich besonders wird die Stadt aber erst durch Le Suquet, den Marché Forville, den Alten Hafen und die kurze Bootsverbindung zu den Îles de Lérins.

Genau diese Mischung macht Cannes zu mehr als einer Fotokulisse. Du kannst morgens durch die Altstadt laufen, mittags im Meer baden und am Abend wieder am Hafen sitzen, ohne dauernd Transfers und Umwege einzuplanen.

Deshalb gilt Cannes für viele auch als schöne Stadt. Nicht weil alles geschniegelt wirkt, sondern weil sich mondäne Riviera-Bilder und echtes Stadtleben hier auf engem Raum ungewöhnlich gut ergänzen.

Le Suquet in Cannes: Lohnt sich die Altstadt?

Le Suquet in Cannes mit bunten Häusern, Hafenkai und Booten im Vordergrund
Le Suquet in Cannes mit bunten Häusern, Hafenkai und Booten im Vordergrund

Ja – Cannes hat mit Le Suquet eine schöne Altstadt, und genau hier erlebst du das alte Cannes mit engen Gassen, Treppen und weiten Blicken über Hafen, Bucht und Croisette.

Le Suquet ist der älteste Teil der Stadt und war der Ursprung des früheren Fischerdorfs. Gerade deshalb wirkt Cannes hier ruhiger, bodenständiger und viel ursprünglicher als unten an der breiten Uferpromenade.

Am schönsten ist der Aufstieg am späten Vormittag oder gegen Abend. Dann verbinden sich warmes Licht, Meerblick und das Treiben rund um den Alten Hafen zu dem Stadtbild, das viele in Cannes suchen.

Wenn du tiefer einsteigen willst, findest du auf der offiziellen Le-Suquet-Seite noch mehr Hintergründe zum Viertel und zu seinen Aussichtspunkten.

Promenade de la Croisette in Cannes: Was macht die Flaniermeile so besonders?

Palmenpromenade an der Croisette in Cannes mit Spazierweg und Blick Richtung Meer
Palmenpromenade an der Croisette in Cannes mit Spazierweg und Blick Richtung Meer

Die berühmte Promenade in Cannes heißt Boulevard de la Croisette, und sie ist deshalb so prägend, weil hier Strand, Palmen, Belle-Époque-Hotels und Festivalkulisse direkt nebeneinander liegen.

Du gehst am Meer entlang, siehst private und öffentliche Strandabschnitte, blickst auf Yachten und spürst gleichzeitig dieses elegante, fast filmische Stadtbild. Genau diese Mischung erklärt, warum Cannes so bekannt geworden ist.

Für viele Besucher ist die Croisette vor allem ein langer, schöner Spaziergang. Wenn du mehr dazu lesen willst, kannst du direkt zur eigenen Seite über die Promenade de la Croisette springen.

Marché Forville in Cannes: Wo erlebst du die Stadt am authentischsten?

Marché Forville in Cannes mit Marktgebäude und Le Suquet im Hintergrund
Marché Forville in Cannes mit Marktgebäude und Le Suquet im Hintergrund

Der Marché Forville ist der beste Ort für das alltagsnahe Cannes, weil hier Produzenten, Fischstände, Gemüse, Käse und kleine Spezialitäten viel greifbarer wirken als der Glamour an der Küste.

Zwischen Markt und Altstadt kippt die Stimmung sofort ins Lokale. Deshalb lohnt sich Forville besonders am Morgen, wenn du Cannes nicht nur sehen, sondern auch riechen, probieren und hören willst.

Wenn du dich fragst, was man in Cannes gegessen haben sollte, bist du hier genau richtig. Typisch sind frische Meeresfrüchte, Socca, Pissaladière, Oliven, Tapenade und einfache provenzalische Gerichte, die viel besser zur Stadt passen als reine Luxusklischees.

Für aktuelle Öffnungszeiten und die offizielle Lage ist ein Blick auf die offiziellen Marktinfos zu Forville vor dem Besuch sinnvoll.

Palais des Festivals in Cannes: Lohnt sich ein Besuch auch ohne Filmfestival?

Rote Treppe des Filmfestivals in Cannes mit Regiestuhl vor dem Palais des Festivals
Rote Treppe des Filmfestivals in Cannes mit Regiestuhl vor dem Palais des Festivals

Ja – auch ohne Festival ist das Palais ein sinnvoller Stopp, weil du hier den roten Teppich, das Kino-Image der Stadt und den berühmten Platz davor direkt an einem Ort erlebst.

Wer Cannes nur als Strandstadt abspeichert, verpasst einen Teil der Identität. Rund um das Palais ist das Thema Film im Stadtbild immer präsent, und genau das gibt dem Zentrum seinen eigenen Ton.

Direkt vor dem Gebäude liegt der Chemin des Étoiles mit Handabdrücken vieler Filmschaffender. Wenn dich Geschichte, Ablauf und Hintergründe interessieren, führt der beste nächste Schritt zur Seite über das Festival de Cannes.

Strände in Cannes: öffentlich, privat oder Insel-Feeling?

Viele fragen sich vor der Reise, ob Cannes überhaupt einen richtigen Strand hat oder ob nur teure Beachclubs das Bild bestimmen. Tatsächlich hat die Stadt mehrere öffentliche Sandstrände und wirkt deshalb deutlich alltagstauglicher, als ihr Luxusimage vermuten lässt.

Praktisch ist außerdem, dass die Wege kurz bleiben. Du kannst morgens durch die Altstadt gehen, mittags baden und später noch per Boot Richtung Îles de Lérins aufbrechen, ohne den Tag unnötig zu zerteilen.

Hat Cannes einen Sandstrand: Welche öffentlichen Strände sind praktisch?

Badegäste an der Plage du Midi in Cannes mit Sandstrand und blauem Meer
Badegäste an der Plage du Midi in Cannes mit Sandstrand und blauem Meer

Ja – Cannes hat mehrere öffentliche Sandstrände, und gerade für normale Stadtbesucher sind sie oft praktischer als Privatstrände mit Liegen, Service und deutlich höheren Preisen.

Westlich vom Zentrum wirkt die Plage du Midi oft entspannter, während an der Croisette mehrere zentrale Abschnitte liegen, die du schnell zu Fuß erreichst. Für einen kurzen Badestopp oder ein paar Stunden am Meer ist das ideal.

Offiziell zählt Cannes 13 öffentliche Strände, dazu einen städtisch bewirtschafteten Abschnitt und zahlreiche konzessionierte Privatstrände. Gerade mit Kindern ist angenehm, dass die wichtigsten Stadtstrände sandig sind und nicht aus grobem Kies bestehen.

Die beste Übersicht bietet die offizielle Strandseite der Stadt Cannes mit Lageplan, Strandtypen und aktuellen Hinweisen für den Besuch.

Welcher Strand in Cannes ist am schönsten: Plage du Midi, Croisette oder Palm Beach?

Sandstrand an der Croisette in Cannes bei warmem Abendlicht mit Palmenpromenade und Blick über die Bucht
Sandstrand an der Croisette in Cannes bei warmem Abendlicht mit Palmenpromenade und Blick über die Bucht

Wenn du zentral baden willst, sind die Strände an der Croisette am bequemsten. Schöner und entspannter wirkt für viele aber die Plage du Midi, während Palm Beach und Pointe Croisette am meisten Weite und den besten Blick auf die Bucht bieten.

Die Wahl hängt also weniger von einem einzigen „besten“ Strand ab als von deinem Tagesplan. Direkt an der Croisette bist du mitten im Geschehen, an der Plage du Midi eher locker und westlich unterwegs, Richtung Palm Beach dagegen luftiger und offener.

Als etwas ruhigerer Tipp fühlen sich die östlichen Abschnitte Richtung Pointe Croisette oft angenehmer an, vor allem am späten Nachmittag. Dort hast du mehr Horizont, weniger Dichte und schon den Blick hinaus zu den Inseln.

Îles de Lérins ab Cannes: Ist der Bootsausflug ein Muss?

Felsige Küste der Îles de Lérins bei Cannes mit Pinien und Segelboot auf ruhigem Meer
Felsige Küste der Îles de Lérins bei Cannes mit Pinien und Segelboot auf ruhigem Meer

Ja – die Îles de Lérins sind einer der stärksten Gründe für einen längeren Cannes-Aufenthalt, weil du in kurzer Zeit von der Stadt in eine ruhige Natur- und Badewelt wechselst.

Die Überfahrt dauert je nach Verbindung nur etwa 15 bis 20 Minuten. Auf den Inseln bist du dann fast nur zu Fuß unterwegs, und genau dieser schnelle Wechsel macht den Ausflug so angenehm.

Sainte-Marguerite passt gut für Wege durch Pinien, kleine Buchten und das Fort Royal. Saint-Honorat ist stiller, klösterlicher und noch entschleunigter, weshalb sich beide Inseln trotz der kurzen Distanz deutlich anders anfühlen.

Wenn du den Bootstag vorab planen willst, findest du hier passende Ausflüge zu den Îles de Lérins, statt erst spontan am Hafen zu suchen.

Die offizielle Lérins-Inseln-Übersicht hilft bei Booten, Wegen und Regeln vor Ort. Mehr zum Unterwassermuseum findest du außerdem im Artikel über das Unterwassermuseum vor Cannes.

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Ist Cannes teuer? So planst du Budget, Lage und Aufenthaltsdauer

Die Frage kommt bei Cannes fast automatisch. Das liegt nicht nur an Yachten, bekannten Hotels und roten Teppichen, sondern auch daran, dass die Stadt oft nur über ihre glamouröse Schauseite wahrgenommen wird.

Trotzdem muss dein Aufenthalt nicht automatisch exklusiv werden. Viel hängt davon ab, wann du reist, wie nah du an der Croisette schlafen willst und ob du Restaurants direkt am Wasser auswählst.

Ist Cannes teuer für Urlauber?

Ja – Cannes kann teuer sein, aber die Stadt ist nicht nur Luxus. Mit etwas Planung findest du auch normale Hotels, einfache Mittagspausen und kostenlose Zeit an öffentlichen Stränden.

Am teuersten wirken meist die erste Reihe an der Croisette, bekannte Strandclubs und große Event-Zeiten. Schon wenige Straßen weiter wird der Aufenthalt oft spürbar entspannter und realistischer.

Auch beim Essen gibt es klare Unterschiede. Direkt am Meer zahlst du meist mehr, während Rue Meynadier, Marktumfeld und Nebenstraßen oft die bessere Mischung aus Preis, Atmosphäre und Lage bieten.

Wie viele Tage solltest du für Cannes einplanen?

Ein Tag reicht für die wichtigsten Bilder, zwei bis drei Tage sind aber die bessere Länge, wenn du Cannes wirklich erleben und nicht nur abhaken willst.

An einem Tag schaffst du Le Suquet, Croisette, Hafen und vielleicht ein kurzes Bad. Zwei Tage geben dir Luft für Markt, Strand und ein entspanntes Abendessen, ohne dauernd auf die Uhr zu schauen.

Drei Tage sind ideal, wenn die Îles de Lérins dazukommen oder du von Cannes auch nach Antibes, ins Parfumzentrum Grasse, an die roten Felsen des Esterel oder ins nah gelegene Théoule-sur-Mer weiterziehen willst.

Wo übernachtest du in Cannes am sinnvollsten?

Fassade des Carlton Hotels in Cannes mit hohen Palmen an der Croisette
Fassade des Carlton Hotels in Cannes mit hohen Palmen an der Croisette

Die beste Lage hängt in Cannes weniger vom Sterneniveau ab als von deinem Plan: zentral für kurze Wege, an der Croisette für Meerblick oder westlicher für etwas mehr Ruhe und oft bessere Preise.

Rund um Bahnhof, Rue d’Antibes und Altstadt bist du sehr flexibel unterwegs. Zur Croisette läufst du schnell, und auch Markt, Hafen und Restaurantviertel bleiben ohne Auto gut erreichbar.

Direkt an der Promenade übernachtest du stilvoll, zahlst aber meist deutlich mehr. Häuser wie das Carlton stehen eher für das klassische Cannes-Gefühl als für eine besonders smarte Budgetwahl.

Westlich Richtung La Bocca wird es oft etwas ruhiger. Für Ausflüge in die Region kann das praktisch sein, besonders wenn du doch einen Mietwagen in Südfrankreich einplanst.

Wenn du zentral schlafen willst, kannst du hier direkt passende Hotels in Cannes vergleichen und die Lage nach Bahnhof, Croisette oder Altstadt filtern.

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Anreise nach Cannes: Flughafen, Zug, Kreuzfahrt und Parken

Cannes ist leicht erreichbar, aber die beste Lösung hängt davon ab, ob du nur in der Stadt bleibst oder die ganze Côte d’Azur bereisen willst. Für viele ist genau hier die wichtigste Planungsfrage.

Der große Vorteil von Cannes liegt in den kurzen Wegen. Bahnhof, Zentrum, Croisette und Hafen liegen nah beieinander, deshalb verlierst du vor Ort wenig Zeit mit komplizierten Transfers.

Welcher Flughafen für Cannes ist am besten – und hat Cannes einen eigenen?

Für die meisten Reisenden ist Nizza der richtige Flughafen, weil Nice Côte d’Azur deutlich mehr Linienverbindungen hat. Cannes hat zwar mit Mandelieu einen eigenen Flughafen, der spielt für klassische Urlaubsflüge aber kaum eine Rolle.

Laut offizieller Cannes-Tourismusseite liegt der Flughafen Nizza rund 27 Kilometer entfernt. Von dort kommst du je nach Plan per Zug, Shuttle, Taxi oder Mietwagen recht unkompliziert weiter nach Cannes.

Der Flughafen Cannes-Mandelieu liegt zwar näher am Zentrum, bedient aber vor allem Business- und General-Aviation. Für normale Urlaubsanreisen ist er deshalb eher ein Nebenthema als der eigentliche Standard.

Die aktuellen Optionen bündelt die offizielle Anreise-Seite von Cannes Tourisme übersichtlich an einem Ort.

Kommst du in Cannes ohne Auto gut zurecht?

Ja – für Altstadt, Croisette, Strand und Hafen brauchst du in Cannes meist kein Auto, weil die zentralen Wege kurz sind und sich die Stadt gut zu Fuß erkunden lässt.

TER-Züge verbinden Cannes regelmäßig mit Orten entlang der Küste. Für Tagesausflüge ist das oft angenehmer als Parkplatzsuche, Stadtverkehr und teure Strandnähe mit dem Auto.

Ein Wagen lohnt sich eher, wenn du tiefer in die Region fahren willst, also etwa Richtung Grasse, Esterel oder weiter in die Provence. Für solche Strecken kann ein Mietwagen sinnvoll sein.

Kreuzfahrt und Parken in Cannes: Was solltest du wissen?

Bei Kreuzfahrten und Tagesstopps ist Cannes praktisch, weil Schiffe in der Bucht ankern oder stadtnah anlegen und das Zentrum direkt dahinter beginnt.

Die offizielle Tourismusseite beschreibt die Ankunft per Schiff als Stopp in der Bucht oder am Kai nahe dem Vieux Port, direkt am Fuß des Suquet. Für Landgänge ist das angenehm kurz.

Wenn du mit dem Auto kommst, findest du in Cannes viele Parkmöglichkeiten. In der Saison kostet spontane Parkplatzsuche aber schnell Nerven, weshalb ein Parkhaus in Zentrumsnähe oft die entspanntere Lösung ist.

Beste Reisezeit für Cannes: Wann lohnt sich die Stadt am meisten?

Die beste Reisezeit für Cannes hängt davon ab, was du suchst. Die Stadt kann als Strandziel, Kurztrip, Kulturort oder Ausgangsbasis funktionieren, aber nicht jede Jahreszeit fühlt sich gleich an.

Am angenehmsten wird Cannes meist dann, wenn Stadt und Meer zusammenpassen, ohne dass Strände, Hotelpreise und Straßen schon im Hochsommermodus laufen.

Frühling und Herbst in Cannes: Warum sind das die besten Monate?

Alter Hafen von Cannes bei Abendlicht mit Segelbooten und Le Suquet im Hintergrund
Alter Hafen von Cannes bei Abendlicht mit Segelbooten und Le Suquet im Hintergrund

Für viele sind Frühling und Herbst die beste Reisezeit für Cannes, weil die Stadt dann lebendig wirkt, aber meist entspannter und angenehmer als im Hochsommer bleibt.

Du kannst durch Le Suquet laufen, an der Croisette sitzen und Ausflüge zu den Inseln machen, ohne dass jede Entscheidung vom Badebetrieb oder von Event-Spitzen geprägt ist.

Gerade April bis Juni sowie September und Oktober passen gut, wenn du Stadtgefühl, Meerblick und vernünftige Tagesplanung verbinden willst. Mehr dazu findest du auch in unserem Guide zur besten Reisezeit in Südfrankreich.

Lohnt sich Cannes im Winter?

Ja – Cannes lohnt sich auch im Winter, wenn du keinen klassischen Badeurlaub suchst, sondern Meerluft, Spaziergänge, Marktbesuche und eine ruhigere Stadt erleben willst.

Dann wirkt die Croisette gelassener, und auch Le Suquet, Hafen und Markt lassen sich ohne Sommerdichte angenehmer entdecken. Für einen kurzen Küstentrip mit Licht und Bewegung ist das oft überraschend passend.

Für lange Badetage ist der Winter natürlich nicht gemacht. Für Ruhe, bessere Preise und eine weniger aufpolierte Atmosphäre dagegen oft schon.

Sommer in Cannes: Für wen passt die Hochsaison?

Hafen und Bucht von Cannes in der Dämmerung mit beleuchteten Booten und Uferpromenade
Hafen und Bucht von Cannes in der Dämmerung mit beleuchteten Booten und Uferpromenade

Der Sommer passt zu dir, wenn du Strand, warmes Meer, lange Abende und das volle Riviera-Gefühl suchst – und dafür mehr Trubel und höhere Preise akzeptierst.

Dann spielt Cannes seine Postkartenrolle besonders stark aus. Die Stadt wirkt lebendig, die Strände sind gefragt und die Nächte bleiben lang, was für viele genau den Reiz ausmacht.

Gleichzeitig brauchst du etwas mehr Geduld bei Reservierungen, Unterkünften und Parken. Wer es entspannter mag, fährt mit Randmonaten meist besser.

Festival de Cannes: Was normale Besucher wissen sollten

Das Festival prägt das Bild von Cannes stark, doch für deinen Stadtbesuch ist es sinnvoll, zwischen Mythos und Praxis zu unterscheiden. Nicht alles ist offen, aber auch nicht alles bleibt hinter Absperrungen verborgen.

Für die Hauptseite reicht deshalb ein klarer Überblick. Detaillierte Jahresinfos, Termine und Hintergründe gehören besser auf die spezielle Festival-Seite.

Kann jeder zum Festival de Cannes?

Nicht in alle Vorstellungen – aber ein normaler Stadtbesucher kann während des Festivals trotzdem etwas davon erleben, sehen und am Rand mitnehmen.

Für viele Vorführungen brauchst du Akkreditierung oder reservierte Zugänge. Offiziell offen für alle sind vor allem die Freiluftvorstellungen des Cinéma de la Plage an der Plage Macé, sofern Plätze verfügbar sind.

Die aktuellen Zugangsregeln ändern sich je nach Ausgabe. Verlässlich bleiben darum die offiziellen Festival-Hinweise zu den Screenings und intern unser Guide zum Festival de Cannes.

Lohnt sich Cannes außerhalb der Festivalzeit trotzdem?

Ja – sogar sehr, weil du Cannes außerhalb der Festivalzeit oft entspannter, günstiger und alltagsnäher erlebst, als es das Klischee vermuten lässt.

Dann stehen nicht roter Teppich und Sperrungen im Vordergrund, sondern die eigentliche Stärke der Stadt: Altstadt, Meer, Markt, kurze Wege und Ausflüge auf die Inseln.

Gerade deshalb sollte die Stadtseite nicht nur vom Festival leben. Cannes trägt auch ohne dieses große Ereignis sehr gut als eigenständiges Reiseziel.

Häufige Fragen (FAQ) zu Cannes

Zum Schluss noch die Fragen, die vor der Reise besonders oft auftauchen. Die Antworten sind bewusst knapp gehalten, damit du Stadtbild, Highlights und Aufenthaltsdauer schneller einordnen kannst.

Ist Cannes eine Reise wert?

Ja – Cannes ist eine Reise wert, wenn du eine kompakte Mischung aus Altstadt, Meer, Sandstrand und Côte-d’Azur-Flair in kurzer Distanz suchst.

Die Stadt ist schneller greifbar als manche Nachbarn. Genau das macht sie für einen Kurztrip oder als Zwischenstopp besonders angenehm.

Für was ist Cannes bekannt?

Cannes ist vor allem für das Filmfestival, die Croisette, elegante Hotels und das Riviera-Image bekannt.

Vor Ort gehören aber genauso Le Suquet, der Marché Forville, öffentliche Strände und die Îles de Lérins zum typischen Cannes-Erlebnis.

Ist Cannes eine schöne Stadt?

Ja – Cannes ist eine schöne Stadt, weil sich Altstadt, Hafen, Meerblick und elegante Uferpromenade auf engem Raum ergänzen.

Der Ort wirkt nicht nur schick, sondern auch abwechslungsreich. Gerade dieser Kontrast macht den Reiz aus.

Hat Cannes eine Altstadt?

Ja – die Altstadt von Cannes heißt Le Suquet und liegt oberhalb des Alten Hafens direkt über dem Vieux Port.

Dort findest du den ältesten Teil der Stadt mit Gassen, Treppen, Aussicht und kurzen Wegen zum Marché Forville.

Wie heißt die Promenade in Cannes?

Die berühmte Promenade in Cannes heißt Boulevard de la Croisette und zieht sich als bekanntester Uferboulevard direkt am Meer entlang.

Sie verbindet das Zentrum mit Strand, Hotels und Festivalatmosphäre und steht wie kaum ein anderer Ort für das klassische Bild der Stadt.

Wie viele Tage braucht man für Cannes?

Für die Stadt selbst reichen zwei bis drei Tage am besten, weil dann auch Strand, Markt und die Îles de Lérins gut hineinpassen.

Ein Tag deckt die Klassiker ab, aber mit etwas mehr Zeit wirkt Cannes deutlich entspannter und runder.