Arles – Provenzalisch und mit zahlreichen Spuren der Römer

Provenzalisch, römisch, südländisch und von unvergleichlichem Charakter – das ist Arles, die drittgrößte Stadt des Departments Bouches du Rhône. Sie ist eine der ältesten Städte Frankreichs und mit 750 Quadratmetern flächenmäßig die größte im europäischen Teil des Landes. Eine Stadt, für die Sie sich Zeit nehmen sollten. Flanieren Sie durch die Gassen des ehemaligen Regierungssitzes von Friedrich Barbarossa, begeben Sie sich auf die Spuren der Vergangenheit und lassen sich von „Arle“ in seinen Bann ziehen.

Inhaltsverzeichnis
Wetter und Klima in Arles | Römersitz und Krönungsort des Königs von Burgund – die wechselhafte Geschichte von Arles | Historische Altstadt am Ostufer der Rhone | Arles für Touristen | Weitere Reste der Römer in und um Arles | Kirchen und Kathedralen in Arles | Arles und der Jakobsweg | Museen in Arles | Arles und Van Gogh | Besuch im Théâtre de la Calade und andere Aktivitäten in und um Arles | Sehenswerte Veranstaltungen im Jahresverlauf | Le Mas du Prieur und mehr – Hotels und Ferienwohnungen in und um Arles | Camping in Arles | Naturschutzgebiete in der Umgebung von Arles | Les Alpilles – die kleinen Alpen Südfrankreichs | Sehenswerte Städte im Arrondissement Arles in der Nähe und Umgebung der Stadt | Anreise nach Arles | Parken in Arles

Die 53.000-Einwohner-Stadt Arles befindet sich im Süden Frankreichs in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur im Arrondisement Arles in strategisch günstiger Lage inmitten verschiedener Landschaftstypen. Weite Teile der wunderschönen Camargue gehören zur Stadt, die Rhone, die langen feinen Sandstrände und die Alpilles befinden sich in unmittelbarer Nähe. Arles ist die Heimat vieler Bauwerke aus Zeiten der Römer und ganze dreimal in der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes vertreten. Neben dem Naturschutzgebiet Camargue sind dort die Altstadt mit ihren römischen und romanischen Bauwerken und die Kirche Saint-Honorat als Teil des Welterbes Jakobsweg in Frankreich als besondere Highlights vertreten. Auch der an der Place de la République stehende, 15 Meter hohe Granit-Obelisk, ist sehr sehenswert.

Wirtschaftlich sind die Olivenölerzeugung und die Schafzucht von Bedeutung. Haupteinnahmequelle ist jedoch der Tourismus. Die Arbeitslosigkeit ist hoch in Arles. Durchschnittlich liegt sie bei über 16 Prozent.

Wetter und Klima in Arles

In Arles herrscht ein warmes, gemäßigtes Klima mit mehr als 300 Sonnentagen pro Jahr. Wärmster und trockenster Monat ist der Juli. Niederschlagsreichster Monat ist der Oktober. Der Januar ist der kälteste Monat. Insgesamt herrscht in Arles eine Jahresdurchschnittstemperatur von 14 Grad bei 676 Millimeter Niederschlag pro Jahr.

Römersitz und Krönungsort des Königs von Burgund – die wechselhafte Geschichte von Arles

Arles ist eine Gemeinde mit rund 53.000 Einwohnern.

Arles ist eine Gemeinde mit rund 53.000 Einwohnern.

Arles ging ursprünglich aus der ketoligurischen Handelssiedlung Ar Laith hervor, die nach Übernahme durch die Römer, die Gallien nach und nach eroberten, im Jahr 46 v. Chr. von Caesar in die römische Militärkolonie Colonia Julia Paterna Arelate (Arelate = Stadt im Sumpf) umbenannt wurde. Durch die strategisch günstige Lage an der Kreuzung der Via Agrippa und der Via Aurelia gewann die Kolonie immer mehr an Bedeutung und konkurrierte mit Massilia (Marseille) um die Vorherrschaft im Handel.

Die Römer bauten die Stadt aus errichteten das Amphitheater, die Arena und das Wohngebiet Trinquetaille. Es entstanden große Hafenanlagen und die Zeit von Kaiser Konstantin sollte zur Blütezeit von Arles werden. 395 wurde Arles darüber hinaus zur Hauptstadt von Gallien ernannt und 402 mit der Verlegung der Präfektur Galliarum zur Hauptstadt des römischen Westreiches. Bischofssitz war Arles bereits im 3. Jahrhundert, zum Sitz der Erzbischöfe war es im Jahr 400 geworden.

Nach dieser Zeit wurde Arles von den Westgoten und Sarazenen mehrfach erobert und zerstört und gehörte ab 536 nach Christus zu Frankreich. 879 wurde Arles zur Hauptstadt des Königreichs Burgund ernannt und war ab 1033 Teil des Heiligen Römischen Reiches und ab 1237 sogar für zwei Jahre Reichsstadt. Ab dem Jahr 1251 war Arles Teil des Reiches von Karl von Anjou und ging mit der Provinz Provence im Jahr 1481 an den französischen König über. Einer Zeit, in der neue Rathäuser und Stadtpaläste entstanden.

Arles war lange Zeit ein bedeutender Hafenort an der Rhône. Seine Bedeutung schwand jedoch im 19. Jahrhundert, als die Eisenbahn als Handelsweg immer mehr an Einfluss gewann und große Teile des Flusshandels verschwanden. Auch der Erzbischof wanderte nach Aix-en-Provence ab, Bischofssitz war Arles bis 1801.

Historische Altstadt am Ostufer der Rhone

Arles ist mit 759 Quadratmetern die flächenmäßig größte Stadt im europäischen Teil Frankreichs. Der Historische Ortskern befindet sich am Ostufer der Rhone etwa 24 Kilometer vom Mittelmeer entfernt. Der Stadtteil Trinquetaille, befindet sich am Westufer der Rhone.

Links der Rhone befinden sich die Gemeinden Raphèle, Moulès und Mas Thibert und in der östlichen Camargue liegt neben Le Sambuc am rechten Ufer des Rhone-Hauptarms auch Salin-de-Giraud mit seinen drei sehenswerten Leuchttürmen.

Zusätzlich gehören zu Arles noch elf Dörfer und zahlreiche Weiler, die sich bis zu 40 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt befinden. Nördlich vom Stadtgebiet in Fourques beginnt am anderen Ufer der Rhone das Departement Gard, im Süden schließt sich die Camargue an. Die Camargue ist eine riesige und zugleich wunderschöne Schwemmlandebene in der Provence.

Arles für Touristen

Arles hat seinen Besuchern zahlreiche Denkmäler und andere Sehenswürdigkeiten zu bieten. Darunter befinden sich viele Überreste aus den Zeiten der Römer. Wer Französisch spricht, sollte unbedingt an einer der regelmäßigen Stadtführungen teilnehmen, die vom Fremdenverkehrsamt angeboten werden. Darüber hinaus bietet Arles auch ein großes Angebot für Familien.

UNESCO-Weltkulturerbe – die Altstadt von Arles

Arles gehört zu den sehenswertesten Städten der Provence. Vor allem die Altstadt ist wunderschön.

Arles gehört zu den sehenswertesten Städten der Provence. Vor allem die Altstadt ist wunderschön.

Die Gassen der Altstadt von Arles sind wunderschön und nicht nur für Kulturliebhaber ein echtes Erlebnis. Gerade im Sommer tummeln sich dort aber zahlreiche Touristen, die die vielen römischen und romanischen Bauten bestaunen. Viele der markanten Gebäude gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe Arles. Am bekanntesten sind die Kirche Saint Trophime und das Amphitheater aus der Römerzeit.

Der Place de la republique vor der Kathedrale St-Trophime mit dem Obelisque d’Arles als Denkmal, seinem Wasserbecken und seinen Fontänen ist ein zentraler Platz im Herzen von Arles und perfekt, um bei einem leckeren Eis oder Kaffee das einzigartige Flair von Arles auf sich wirken zu lassen.

Das Amphitheater von Arles

Das Amphitheater von Arles wurde um 90 n. Chr. erbaut

Das Amphitheater von Arles wurde um 90 n. Chr. erbaut

Das Amphitheater ist das bedeutendste und meistbesuchte Monument der Stadt und wurde um etwa 90 nach Christus erbaut. Mit seiner elliptischen Form und den Maßen von 136 x 107 Metern ist es größer als das Amphitheater von Nîmes und bot mit seinen 180 Arkaden auf drei Etagen mit 34 Rängen und Tribünen einst Platz für etwa 25.000 Zuschauer. Bei Veranstaltungen wurde der Zustrom in das Amphitheater über ein ausgeklügeltes System aus Toren, Galerien und Treppen organisiert.

Im Mittelalter wurde das Amphitheater zu einer Festung aus- und umgebaut. Drei Vierecktürme aus dem 12. Jahrhundert und die vermauerten Arkaden zeugen noch von dieser Zeit. Man besann sich jedoch im 19. Jahrhundert wieder auf die ursprüngliche Form der Arènes de Arles und begann ab 1825 die im Inneren befindlichen Häuser abzureißen und ab 1846 schließlich den Urzustand wieder herzustellen. Von den ehemals drei Etagen, sind noch zwei erhalten. Die Sitzreihen des Amphitheaters wurden zwischenzeitlich modernisiert.

Heute wird das Amphitheater für Aufführungen genutzt. Zudem werden an Festtagen dort Stierkämpfe abgehalten. Wer möchte, kann bei einem Besuch das gesamte Amphitheater besichtigen. Besonders sehenswert sind die innere und die äußere Galerie. Der Nordturm bietet zudem eine fantastische Aussicht.

Eintritt: 6,50 Euro (ermäßigt 5 Euro)

Stierkämpfe in Arles

In das Amphitheater von Arles passen ca. 25.000 Zuschauer.

In das Amphitheater von Arles passen ca. 25.000 Zuschauer.

In Arles finden jährlich zwei große Férias statt, die Oster-Féria und die Reis-Fería. Zu diesen Anlässen wird nicht nur in der gesamten Innenstadt mit Straßenorchestern gefeiert, sondern es werden in der Arena auch Stierkämpfe abgehalten. Man unterscheidet hierbei zwischen dem spanischen Stierkampf, der Corrida de Taureaux, bei der der Stier durch einen Degenstoß des Matadors getötet wird, und dem französischen Stierkampf, dem Course Camarguaise, bei dem der Raseteur lediglich versucht, dem Stier eine zwischen den Hörnern angebrachte Trophäe zu entreißen. Die spanische Form des Stierkampfes ist auch in der Provence umstritten.

Zudem finden die so genannten Abrivados und Bandidos statt, bei denen die Stiere durch die Ortschaften zu den Arenen bzw. zurück zur Weide getrieben und dabei von jugendlichen Stierkämpfern gereizt werden, die sich nicht selten hinter den aufgestellten Absperrgittern in Sicherheit bringen müssen.

Alyscamps – die Elysischen Felder von Arles

Die Alyscamps ist eine antike Nekropole am südöstlichen Rand der Altstadt von Arles.

Die Alyscamps ist eine antike Nekropole am südöstlichen Rand der Altstadt von Arles.

Im Altertum befanden sich die Friedhöfe außerhalb der Stadtmauern und lagen zudem meist an großen Verkehrsachsen. Einer davon ist der Alyscamps, einst der letzte Abschnitt der bekannten Via Aurelia und über 1500 Jahre die Hauptbeerdigungsstätte von Arles. In der Römerzeit wurden hier Urnen, Grabstätten, Sarkophage und Mausoleen errichtet.

Unter anderem wurde in der Nekropole aus römischer Zeit der legendäre erste Bischof von Arles, Sankt Trophimus, beerdigt auf dessen Sarg sich der Knieabdruck von Jesus Christus befinden soll. Der Legende nach war dieser selbst bei der Beerdigung von Trophimus zugegen.

Im Mittelalter wurde die lange Allee außerhalb der alten Stadtmauern, die zur Kirche Saint-Honorat aus dem 12. Jahrhundert führt, in einen christlichen Friedhof umgewandelt. Einige der frühmittelalterlichen Steinsarkophage sind noch erhalten. Die schönsten können im Musée de l’Arles antique besichtigt werden. Die Sarkophage sind drei Schichten tief gestapelt.

Leider wurden in der Renaissance viele Gräber geplündert und der Alyscamps zudem durch den Eisenbahn- und Kanalbau beschädigt. Heute sind die Elysischen Felder von Arles eine Art Freilichtmuseum. Die Kirche Saint-Honorat ist seit 1998 Teil des Welterbes „Jakobsweg in Frankreich“.

Weitere Reste der Römer in und um Arles

Daneben befinden sich in und um Arles noch zahlreiche weitere Überreste aus der Römerzeit. Dazu gehören:

  • Das antike Theater: Dieses Bauwerk aus der Römerzeit wurde von Kaiser Augustus um 25 vor Christus errichtet. Damals fasste das Theater 10.000 Menschen. Heute sind von dem damaligen Theater nur noch die ersten 33 Sitzreihen, der Orchester- und der Bühnengraben, zwei hohe korinthische Säulen und ein Turm enthalten. Wer möchte kann aber auf dem Außengelände mittels eines 3D-animierten Filmes nachempfinden, welch kolossale Erscheinung das Theater in der Antike darstellte. 1651 wurde im antiken Theater die Venus von Arles gefunden, die im Louvre in Paris ausgestellt ist. Eine Nachbildung befindet sich im Rathaus von Arles.
  • Das römische Forum: Das Forum war einst der zentrale Platz des römischen Arles. Reste des Forums sind an der Wand des Place du Forum auch heute noch zu sehen. Die größere Attraktion ist der unterirdische Bogengang unter dem Forum, der Kryptoportikus. Dieser Kryptoportikus stammt aus der Zeit um 40 vor Christus und diente als Fundament für das Forum. Wer möchte kann die erst in den 50er Jahren freigelegten Kellergänge bei der Kapelle des Jesuitenkollegs besichtigen, das zusammen mit dem Hôtel de Ville über diesem errichtet wurde.
  • Die Konstantin-Thermen: Römische Badehäuser bzw. Thermen waren typisch für die damalige Kultur und dienten neben der Hygiene vor allem auch dem sozialen Austausch. Die Konstantin-Thermen waren die größte Thermenanlage der Provence und auch heute noch lässt sich an den erhalten gebliebenen Mauern das damals überaus luxuriöse Interieur erahnen. Charakteristisch für die Thermen ist die Hypokaustenheizung. Die Heizung der Thermen ermöglichte es, warme Luft unter dem Boden der höheren Räume zirkulieren zu lassen.

In der Umgebung um Arles befinden sich darüber hinaus die Ruinen des Aquädukts Pont de Crau (UNESCO-Weltkulturerbe) und die Mühlen von Barbegal mit dem zugehörigen Aquädukt.

Kirchen und Kathedralen in Arles

In Arles gibt es mehrere sakrale Bauten. Mit Abstand am bekanntesten ist die Kathedrale St-Trophime d’Arles.

Die Kathedrale St-Trophime d’Arles

Die Kathedrale St-Trophime ist eine römisch-katholische Kirche in Arles.

Die Kathedrale St-Trophime ist eine römisch-katholische Kirche in Arles.

Die 1981 zum Welterbe erklärte Kirche Saint Trophime gilt als das bedeutendste sakrale Bauwerk von Arles und war ursprünglich ein Geschenk an keinen geringeren als Friedrich Barbarossa, der dort am 30. Juli 1178 vom Erzbischof von Arles zum König von Burgund gekrönt wurde. Erbaut wurde die Basilika, die römische, romanische und gotische Baukunst in sich vereint, zwischen 1152 und 1180 auf den Mauern eines karolingischen Baus aus dem 9. Jahrhundert, wobei Steine des römischen Theaters verwendet wurden. Das Langhaus, der Turm und die Fassade stammen aus dieser Zeit. Der Umgangschor ist im gotischen Stil gehalten und wurde in den Jahren 1454 bis 1465 errichtet.

Die Kathedrale St-Trophime ist das bedeutendste Gebäude der Stadt Arles.

Die Kathedrale St-Trophime ist das bedeutendste Gebäude der Stadt Arles.

Das berühmte Eingangsportal der Basilika wurde im Jahr 1190 vor die Westfassade gesetzt. Es gilt mit seinem Tympanon, das Christus als Weltenrichter zeigt, neben dem vom Sankt Gilles als das bedeutendste romanische Portal der Provence. Das Tympanon wird als bedeutendstes Kunstwerk der Hochromantik bezeichnet. Zwischen den Freisäulen des Portals sind überlebensgroße Standbilder der Apostel geschaffen worden.

Die komplette Anlage ist ein Beispiel dafür, wie man sich in Südfrankreich im 12. Jahrhundert wieder auf antike Gestaltungsformen zurückzubesinnen begann. Denn das Portal ähnelt mit seinem ikonografischen Programm und dem reliefierten Kämpferfries über dem Türsturz eher einem Triumphbogen, als der damals üblichen Fassadengestaltung.

St-Trophime stellt ein bedeutendes Beispiel romanischer Architektur dar.

St-Trophime stellt ein bedeutendes Beispiel romanischer Architektur dar.

An die Basilika Sankt Trophime mit ihrem 20 Meter hohen Mittelschiff angeschlossen befindet sich der Kreuzgang des Benediktinerklosters mit Skulpturen zum österlichen Mysterium und Heiligen aus Arles im Nordflügel. Den Kreuzgang im Kloster erbaute man zwischen 1160 und 1180. Die Klostergebäude sind um diesen Kreuzgang angeordnet. Im Kreuzgang wird beispielsweise der Heilige Trophimus zwischen den Aposteln Petrus und Johannes gezeigt. Der heutige Kreuzgang wurde in zwei Etappen erbaut. Trophimus, der erste Bischof von Arles, soll ein Schüler des Apostels Petrus gewesen und um 70 nach Christus in Rom unter Kaiser Nero den Märtyrertod gestorben sein. Andere Legenden bezeichnen den Heiligen, dessen Gebeine in Sankt Trophime ruhen, als Schüler des Apostels Paulus.

Im Ostflügel sind Stationen im Leben Christi dargestellt, der Südflügel widmet sich dem Leben des Heiligen Trophimus, während der Westflügel kein einheitliches Motiv zeigt. Im Kapitelsaal sind Gobelins aus dem 14. Jahrhundert zu sehen.

Weitere bedeutende sakrale Bauten in Arles

Weitere sehenswerte Kirchen in Arles sind die Eglise Ste Anne direkt gegenüber von St-Trophime, die Eglise St. Julien und die Eglise Notre Dame de la Major, die sich östlich des Amphitheaters befindet. Außerhalb der Stadt sind die Kapelle Sainte-Croix und die Ruinen der Klosteranlage Abbaye de Montmajour einen Besuch wert. Am Alyschamps befindet sich die Église Saint-Honorat-des-Alyschamps die dem heiligen Honoratus von Arles gewidmet ist, der 426 nach Christus zum Bischof von Arles ernannt wurde. Aus seinem Kloster stammte auch der Heilige Patrick, Nationalheiliger der Iren.

Arles und der Jakobsweg

Arles ist der Startpunkt der Via Tolosana, einem französischen Abschnitt auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela.

Museen in Arles

Wer gerne mehr über die Geschichte der Stadt Arles erfahren möchte, sollte unbedingt diese Museen besuchen.

Das Museon Arlaten

Im Palais de Laval-Castellane aus dem 16. Jahrhundert ist die bedeutendste Sammlung provenzalischer Volkskunde untergebracht. Interessierte können im Museon Arlaten in rund 30 Räumen Möbel, Trachten sowie Gegenstände zur Ausübung traditioneller Berufe in der Provence und an der Rhone sowie zur Ausübung religiöser Bräuche besichtigen. „LE MUSEON ARLATEN“ ist ein departementales ethnografisches Museum.

Das Musée de l’Arles antique

Das vom peruanischen Architekten Henri Ciriani entworfene Musée de l’Arles antique wurde erst 1995 eröffnet und widmet sich der Geschichte der Stadt und ihrer Besiedelung von der Frühgeschichte bis zum Ende der Römerzeit. Unter anderem können dort Sarkophage aus dem 4. Jahrhundert besichtigt werden, aber auch viele weitere Überreste der römischen Besiedelung wie ein Dianenkopf, eine Medea und ein Apolloaltar.

  • Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 18 Uhr (von 2.11. bis 28.02. bis 17 Uhr)
  • Eintrittspreis: 6 Euro (für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist der Eintritt kostenlos)

Das Musée Reáttu

Das Musée Réattu ist ein Kunstmuseum in Arles.

Das Musée Réattu ist ein Kunstmuseum in Arles.

Kunstliebhaber sollten dem Musée Reáttu, nicht nur aufgrund der hervorragenden Zeichnungen, unbedingt einen Besuch abstatten. Im Musée Reáttu sind neben Gemälden des Malers Jacques Réattu auch diverse Zeichnungen von Picasso, der einige Zeit in Arles lebte, und Gemäldekunst aus dem 17. bis 19. Jahrhundert ausgestellt. Dazu kommen zeitgenössische Exponate mit einem Schwerpunkt auf Fotografie und Klangkunst. Das Musée Réattu befindet sich in dem alten Priorssitz des Johanniterordens Provenzalischer Sprache.

  • Öffnungszeiten: Das Musée Reáttu ist von Dienstag bis Sonntag zwischen 11 und 19 Uhr geöffnet
  • Eintrittspreis: 8 Euro

Das Musée de la Camargue

Etwa zehn Kilometer vom Stadtzentrum entfernt befindet sich in Mas du Pont Rusty ein für die Camargue typisches Landwirtschaftsgut mit einem Erlebnispfad, dass Besuchern die Camargue und ihre Bewohner (insbesondere das Handwerk der Gardians) näherbringt. Das Musée de la Camargue wurde 1979 als Europäisches Museum des Jahres ausgezeichnet.

Öffnungszeiten: Im Sommer von 9 bis 12:30 Uhr und von 13 bis 18 Uhr.

Tipp: Mit dem Pass Liberté (einen Monat gültig) erhält man ermäßigten Eintritt zu insgesamt vier Sehenswürdigkeiten, einem Museum und dem Musée Réattu. Der Pass Avantage (sechs Monate gültig) umfasst sogar alle Sehenswürdigkeiten und Museen. Die Pässe sind über das Fremdenverkehrsamt von Arles oder die Website arlestourisme.com für einen Preis von 11 Euro (Pass Liberté) bzw. 15 Euro (Pass Avantage) erhältlich. Zwischen November und März gelten reduzierte Preise.

Arles und Van Gogh

Der Maler Vincent van Gogh lebte 15 Monate lang in Arles.

Der Maler Vincent van Gogh lebte 15 Monate lang in Arles.

Wer über Arles spricht, muss auch über Van Gogh sprechen. Denn der weltberühmte Maler Vincent van Gogh lebte 15 Monate dort und schuf in dieser Zeit bis er mehr oder weniger von der Bourgouise vertrieben wurde über 300 seiner Werke von denen die meisten die Stadt oder deren Umgebung zeigen. So war der Forumsplatz der Hintergrund für das bekannte „Nachtcafé“, die Brücke von Trinquetaille das Modell für die „Treppe zur Brücke“, der Kai der Rhône Schauplatz der „Sternennacht“, am Platz Lamartine befand sich das „Gelbe Haus“, die Rue Mireille ist auf der „Alten Mühle“ zu sehen und der Sommergarten am Boulevard des Lices entspricht dem „Stadtgarten“. Ebenfalls auf den Gemälden van Goghs zu sehen sind das Espace Van Gogh und die Straße entlang des Kanals von Arles nach Port-de-Bouc.

Umso ungewöhnlicher mag es erscheinen, dass in Arles kein einziges Gemälde von Vincent van Gogh ausgestellt ist. Nichtsdestotrotz scheint Vincent Van Gogh in Arles allgegenwärtig zu sein. So gibt es einen speziellen Van-Gogh-Rundgang und viele heute an die Gemälde erinnernden Stellen wurden extra für den Tourismus (neu) geschaffen. So zum Beispiel das Nachtcafé. Die Van-Gogh-Brücke an der Montcalde-Schleuse ist übrigens nicht die Brücke die den Maler zu seinem Werk „Die Brücke von Langlois“ inspiriert hatte. Diese befand sich nämlich rund 800 Meter von dieser entfernt.

Die Van-Gogh-Stiftung hat seit 2014 im ehemaligen Nobelhaus Léautaud de Donines ihren Sitz.

Besuch im Théâtre de la Calade und andere Aktivitäten in und um Arles

  • Theaterbesuche: Theaterliebhaber können im Théâtre de la Calade und im Theatre d’Arles wechselnde Aufführungen besuchen.
  • Sport: Zum Baden eignen sich die Strände von Salin-de-Giraud und bei Saintes-Maries-de-la-Mer. Kitesurfen ist in der Camargue möglich. Das Badevergnügen ist dort allerdings bei starkem Mistral überschaubar. Wer möchte, kann in der Umgebung von Arles wunderbar wandern, Vögel beobachten oder die Gegend mit dem Rad oder hoch zu Ross erkunden. Auch Paddeln ist möglich.
  • Einkaufen auf dem Markt: Besonders schön ist der Samstagsmarkt, der südlich der Altstadt abgehalten wird. Er gilt als einer der schönsten der Provence und ist mit zwei Kilometern Ausdehnung auch der größte Wochenmarkt der Region. Jeweils mittwochs findet ein kleinerer Markt auf dem Boulevard Emile Combes statt sowie jeden ersten Mittwoch im Monat ein Flohmarkt auf dem Boulevard des Lices, definitv einer der wichtigen Straßen von Arles. Wer darüber hinaus dem Shopping-Vergnügen nachgehen möchte, hat nicht nur in der Boulevard des Lices, sondern insgesamt in der Altstadt von Arles ausreichend Gelegenheit.
  • Schlemmen und Genießen: In Arles erwarten die Besucher zahlreiche Restaurants in verschiedenen Preisklassen, darunter auch viele, die von führenden Gastronomieführern empfohlen werden. Ein besonderes Highlight ist jedoch auf jeden Fall ein Besuch im Atelier de Jean-Luc-Rabanel, das vom Guide Michelin mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet wurde.

Sehenswerte Veranstaltungen im Jahresverlauf

Im Laufe des Jahres finden in Arles zahlreiche Veranstaltungen statt, die einen Besuch lohnen.

  • La Féria: Die Féria d’Arles ist ein Volksfest, das jedes Jahr an Ostern abgehalten wird und die südfranzösische Stierkampfsaison eröffnet. Im Rahmen der Féria finden ausgelassene Straßenfeste statt.
  • La Fête des Gardians: Der 1. Mai ist in der Provence der Tag der Viehhirten. Im Rahmen dessen wird ein großer Umzug abgehalten, es gibt eine Messe für die Gardians in der Eglise de la Major und es wird der neue Vorsitzende der Stierhüter gewählt.
  • Königinnenwahl: Ebenfalls am 1. Mai, jedoch nur alle drei Jahre, wird die Königin von Arles als Botschafterin der Stadt gewählt. Die offizielle Krönung findet im Rahmen der Fêtes d’Arles statt.
  • Fêtes d’Arles: Jedes Jahr im Juni wird vier Wochen lang das Stadtfest von Arles abgehalten. Hier dreht sich alles um provenzalisches Brauchtum mit Folkloretänzen, Kostümwettbewerb und vielem mehr.
  • Les recontres d’Arles: Jeweils in der zweiten Juliwoche bis Ende August widmet man sich in Arles der zeitgenössischen Kunstfotografie. Unter anderem werden verschiedene Einzelfotoausstellungen gezeigt.
  • Les Suds: Das Musikfestival Les Suds findet jeweils im Juli statt und widmet sich der Weltmusik und der Musikkultur des Südens und des Mittelmeerraums. Im Rahmen des Festivals werden Konzerte, Theateraufführungen, Workshops und vieles mehr abgehalten.
  • La Féria du Riz: Die Reis-Feria markiert den zweiten großen Höhepunkt des Stierkampfes in Arles und findet jeweils kurz vor Herbstbeginn im September statt. Gleichzeitig gibt es ein Pferde-Festival und die Camargue gourmande.
  • Camargue gourmande: Während drei Tagen im September rückt in Arles die provenzalische Küche in den Mittelpunkt des Geschehens. Produzenten und Köche aus der Provence stellen auf dem Place de la République neue Produkte vor und feiern die regionale Küche.
  • Drôles de Noëls: In der Zeit vor Weihnachten ist auch in Arles einiges geboten. So finden in der Vorweihnachtszeit zum Beispiel das Straßentheaterfestival Drôles de Noëls und das Lichtmessfest statt.

Le Mas du Prieur und mehr – Hotels und Ferienwohnungen in und um Arles

Haupteinnahmequelle von Arles ist der Tourismus. Und so stehen auch zahlreiche Hotels und Ferienwohnungen in und um Arles zur Verfügung, in denen eine Unterkunft gebucht werden kann. Ein ganz besonders idyllischer Ort, um seinen Provence-Urlaub zu verbringen ist dabei der Le Mas du Prieur, ein traditioneller Steinbauernhof inmitten der Crau-Wiesen, der sich rund vier Kilometer von Arles und nur wenige Kilometer von der Camargue entfernt befindet. Das echte Steinhaus ist sehr originell eingerichtet, jeder Raum ist anders. Insgesamt stehen drei klimatisierte Räume, davon zwei Familienzimmern für bis zu fünf Personen und eine Gemeinschaftsküche, bereit. Zudem gibt es eine Terrasse und einen Garten mit Pool und Grillmöglichkeit. Haustiere sind im Le Mas du Prieur ebenfalls erlaubt.

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Camping in Arles

Für diejenigen, die gerne einen Campingurlaub in der Provence verbringen möchten, stehen in der Umgebung von Arles drei Campingplätze bereit:

Naturschutzgebiete in der Umgebung von Arles

Arles befindet sich in strategisch günstiger Lage inmitten der Naturschutzgebiete Camargue, Crau und Les Alpilles.

Weiße Pferde, schwarze Stiere, rosa Flamingos – die einzigartige Welt der Camargue

Die Camargue ist eine Schwemmlandebene in der Provence.

Die Camargue ist eine Schwemmlandebene in der Provence.

Arles gilt als Tor zur Camargue. Denn vor den Toren der Stadt liegt zwischen den Seitenarmen der Rhône und dem Mittelmeer eine der schönsten Naturlandschaften Europas, die Camargue. Die Camargue ist eine Schwemmlandebene im Süden Frankreichs. Vor allem wird die Camargue landwirtschaftlich zum Gemüse-, Obst- und Reisanbau sowie zur Viehzucht genutzt. Weite Teile des Parc naturel régional de Camargue mit seinen von Blumen übersäten Wiesen und steppenartigen Abschnitten sind Biosphären-Naturschutzgebiet und bieten die Heimat der berühmten weißen Camargue-Pferde, der schwarzen Stiere, die man aus dem Stierkampf kennt und der bildschönen rosa Flamingos, die in der Camargue am Mittelmeer für ansprechende Farbtupfer sorgen. Wer mehr über die Naturlandschaft Camargue erfahren möchte, für den lohnt ein Besuch im Landgut Domaine de la Palissade mit Naturkundemuseum und beschattetem Picknickplatz.

Tipp: Die Camargue nur mit geeignetem Insektenschutz besuchen!

Die Crau – ein Hauch von Afrika in der Provence

Im Dreieck zwischen Arles, Salon-de-Provence und Fos-sur-Mer befindet sich mit der Crau eine Landschaft, die an die Steppen Nordafrikas erinnert. Die Crau d’Arles ist nicht nur die Heimat vieler Schafherden, sondern auch wichtiges Durchzugsgebiet für Zugvögel und Lebensraum gefährdeter Arten. Die Crau steht unter dem Schutz der UNESCO.

Les Alpilles – die kleinen Alpen Südfrankreichs

Das Gebirgsmassiv Les Alpilles befindet sich im Nordosten der Stadt und ist als Parc naturel régional des Alpilles ein weiteres großes Naturschutzgebiet in der Nähe von Arles. Bewirtschaftete Flächen und mediterrane Wälder wechseln sich hier ab, unterbrochen von friedlichen Bergdörfern, Olivenhainen und Waldhängen. In den Les Alpilles leben viele seltene und/oder bedrohte Vogelarten der französischen Gebirge und Sie können sich im Sommer an vielen schönen Pflanzen erfreuen. Darunter auch verschiedene Orchideenarten.

Sehenswerte Städte im Arrondissement Arles in der Nähe und Umgebung der Stadt

Während Ihres Urlaubs in Arles sollten Sie unbedingt auch diesen Städten einen Besuch abstatten.

Fontvieille (Bouches-du-Rhône)

Die charmante Stadt Fontvieille befindet sich am Fuß der Alpilles zwischen Arles, Baux-de-Provence und Paradou und ist 1790 durch Ausgliederung aus ihrer Nachbargemeinde Arles entstanden. Heute beherbergt das Städtchen mehr als 3.500 Einwohner. Besonders sehenswert sind die Mühle von Daudet, das Museum Alphonse Daudet sowie das Schloss von Estoublon und das Schloss von Montauban.

Les Baux-de-Provence verfügt über eine Burgruine, die der Fläche nach eine der größten des Landes ist. Les Baux-de-Provence ist mit nicht mal mehr 400 Einwohnern ein entzückender Ort.

Beaucaire (Gard)

Beaucaire liegt an der östlichen Grenze des Départements Gard, am rechten Ufer der Rhône.

Beaucaire liegt an der östlichen Grenze des Départements Gard, am rechten Ufer der Rhône.

Zwischen Arles und Avignon befindet sich mit Beaucaire eine Stadt, die über Jahrhunderte hinweg für den Markt Foire de Beaucaire bekannt war. Es ist eine Stadt der Kunst und Geschichte am Ufer der Rhône und ein El Dorado für all diejenigen, die sich gerne an Bauwerken aus dem 17. und 18. Jahrhundert erfreuen. Dazu zählen das Stadtpalais Clausonette, das Stadtpalais Marallier, das Rathaus, die Stiftskirche Notre-Dame-des-Pommiers und der Platz der Republik mit seinem Springbrunnen, den Platanen und Arkaden. Wer möchte, kann in dem Städtchen in der Region Languedoc-Rousillion darüber hinaus das mittelalterliche Schloss besuchen, dessen polygonaler Turm, Winkelturm, Kurtinen und romanische Kapelle noch erhalten sind. Im Inneren befindet sich das archäologische und historische Museum Auguste Jacquet. Außerdem lädt ein schöner Garten zum Verweilen ein. Beaucaire ist über eine Brücke mit Tarascon verbunden, das sich auf der anderen Seite der Rhône befindet.

Tarascon (Bouches-du-Rhône)

Die Kirche Sainte-Marthe in Tarascon wurde Ende des 12. Jahrhunderts errichtet und ist seit 1840 ein geschütztes Kulturdenkmal.

Die Kirche Sainte-Marthe in Tarascon wurde Ende des 12. Jahrhunderts errichtet und ist seit 1840 ein geschütztes Kulturdenkmal.

Tarascon ist ein 15.000-Einwohner-Städtchen am linken Rhone-Ufer und befindet sich rund zwanzig Kilometer von Arles und Avignon entfernt. Das Städtchen beherbergt allein 26 historische Bauwerke, darunter eine der schönsten mittelalterlichen Burgen des Landes. Wer möchte, kann hier nach Überwinden des Schlossgrabens den schönen Innenhof und den Ehrenhof um die königlichen Gemächer sowie die Festsäle bestaunen und darüber hinaus von der Dachterrasse aus einen wunderbaren Ausblick über die Altstadt von Tarascon und Beaucaire genießen. Ebenfalls sehenswert sind die Kapelle Saint-Gabriel mit ihrem wunderschönen Portal, das Maison de Tartarin, das Stoffmuseum Musée Soulaiado und die Stiftskirche Sainte-Marthe, in deren Krypta die Reliquien der Heiligen Martha in einem Sarkophag aus dem 4. Jahrhundert ruhen. Ein Besuch in Tarascon lohnt sich darüber hinaus vor allem am Pfingstwochenende, wenn der berühmte Blumenmarkt der Stadt abgehalten wird.

Anreise nach Arles

  • Mit dem Flugzeug: Die nächstgelegenen Flughäfen befinden sich in Marseille, Montpellier, Avignon und Nîmes.
  • Mit der Bahn: Arles verfügt über einen SNCF-Bahnhof und wird u. a. von Paris und Marseille aus angefahren. Mit dem Gare d’Arles bestehen darüber hinaus Verbindungen nach Avignon, Nîmes, Bordeaux und in viele weitere französische Städte. Es gibt Anschluss an das Hochgeschwindigkeitsnetz des TGV und einen Nachtzug, der zwischen Arles und Straßburg verkehrt.
  • Mit dem Bus: An der Av Paulin Talabot befindet sich ein Busbahnhof. Darüber hinaus bestehen Linienbusverbindungen u. a. nach Les Saintes-Maries-de-la-Mer, Salin-de-Giraud, Plage Píemanson, Nîmes und Salon de Provence. Die Busse der Envia verkehren zudem im Stadtgebiet.
  • Mit dem Auto: Arles liegt an der Europastraße E80 zwischen den Autobahnen A 7 und 9, die über die A54 verbunden sind. Von Avignon aus führt die D570n nach Arles, aus Nîmes die D6113 oder D15.

Parken in Arles

In Arles gibt es mehrere kostenlose Parkplätze.

  • P2 – Salvador Allende: 65 Plätze
  • P4 – Yvan Adouard: 234 Plätze (ca. 10 bis 15 min bis zur Altstadt)
  • P5 – Quais rive droite: 400 bis 600 Plätze (Altstadt über Brücke Pont de Trinquetaille in 15 Minuten zu erreichen)
  • P6 – Hauptbahnhof: 120 Plätze (ca. 10 bis 15 Minuten bis zur Altstadt)

Ein weiterer kostenpflichtiger Parkplatz ist der Parc d’Centre mit 500 Plätzen.

Der P6 bietet auch Platz für Busse. Wohnmobile können ebenfalls am P6 sowie am Quai Kalymnos parken.