Roussillon – das Ockerdorf im Herzen des Luberon

Roussillon – das Ockerdorf im Herzen des Luberon
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Zwischen ockerfarbenen Fassaden, engen Gassen und weiten Ausblicken liegt Roussillon auf einem Hügel im Luberon. Das Dorf gilt als eines der farbenprächtigsten Ziele der Provence – ideal für einen entspannten Spaziergang, Fotostopps und einen Abstecher zu den nahegelegenen Ockerfelsen.

Roussillon ist berühmt für seine kräftigen Ockertöne, die Häuser und Plätze in warmes Licht tauchen. Das Zusammenspiel aus Farben, Pinien, Zypressen und blauem Himmel macht das Dorf zu einem der fotogensten Orte im Luberon – ruhiger als Gordes, aber ebenso atmosphärisch.

Als Künstler- und Handwerkerdorf lebt Roussillon von Ateliers, kleinen Galerien und authentischen Läden. Von den Aussichtspunkten blickst du über Weinberge und Wälder – und direkt auf die Ockerfelsen von Roussillon mit dem Sentier des Ocres.

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Inhaltsverzeichnis
  1. Roussillon im Überblick
  2. Sehenswürdigkeiten & Highlights
  3. Geschichte & Ockertradition
  4. Märkte & Kulinarik
  5. Parken & Anreise
  6. Übernachten in Roussillon
  7. Ausflüge rund um Roussillon
  8. FAQ zu Roussillon

Roussillon im Überblick

Roussillon ist ein Ockerdorf im Luberon, ausgezeichnet als eines der „Plus Beaux Villages de France“. Farbige Fassaden, schmale Gassen und weite Blicke prägen die Stimmung – ideal für einen Dorfrundgang mit Fotostopps.

Das Dorf liegt strategisch zwischen Sehenswertem im Luberon: In wenigen Minuten erreichst du die Ockerfelsen, während Gordes und Bonnieux als klassische Kombi-Ziele locken. Einen landschaftlichen Überblick gibt unser Guide zum Luberon.

Sehenswürdigkeiten & Highlights

Enge Gasse in Roussillon mit Galerien, Ateliers und ockerfarbenen Hausfassaden
Enge Gasse in Roussillon mit Galerien, Ateliers und ockerfarbenen Hausfassaden

Dorfkern & Plätze: Rund um die Place de la Mairie triffst du Cafés, kleine Boutiquen und Ateliers. Die Kirchenumgebung bietet schöne Blickachsen in die Gassen.

Kirche Saint-Michel: Die Dorfkirche aus dem 17. Jahrhundert liegt auf dem höchsten Punkt von Roussillon. Von der Terrasse hast du einen der schönsten Blicke über das Ockerdorf und die Landschaft des Luberon.

Aussichtspunkte: Von den oberen Kanten blickst du über Weinberge, Wälder und die Ockerhänge. Die warmen Töne sind morgens und spätnachmittags am intensivsten.

Ockerfelsen & Sentier des Ocres: Der Rundweg startet direkt am Dorfrand. Alle Infos zu Routen, Dauer, Kleidung und Tickets findest du auf unserer Seite Ockerfelsen von Roussillon.

Ateliers & Galerien: Roussillon ist ein Künstlerort – schau in Werkstätten und Galerien, in denen Pigmente, Keramik und Textiles die Ockertöne aufgreifen.

Abendstimmung im Dorf: Wenn die Sonne tiefer steht, wirken die Fassaden von Roussillon besonders intensiv. Das warme Licht verstärkt die Ockertöne, in den Gassen herrscht eine ruhige Atmosphäre und auf den Plätzen treffen sich Einheimische wie Besucher zum Aperitif. Ein Spaziergang zum Aussichtspunkt bei Sonnenuntergang gehört zu den schönsten Momenten im Dorf.

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Geschichte & Ockertradition

Ockerfelsen von Roussillon in warmen Rot- und Gelbtönen
Ockerfelsen von Roussillon in warmen Rot- und Gelbtönen

Im 18. und 19. Jahrhundert wurde in und um Roussillon Ocker abgebaut und als Pigment europaweit gehandelt. Die Ockertradition prägt bis heute die Farbpalette der Häuser und das Kunsthandwerk – vom Pigmentverkauf bis zu Malereien und Textilien.

Die markanten Töne entstehen durch Eisenoxide im Sand, deren Schichtung an Felswänden gut sichtbar ist. Wie die Landschaft funktioniert, erfährst du ausführlich bei den Ockerfelsen von Roussillon.

Der Ockerabbau machte Roussillon ab dem 18. Jahrhundert wirtschaftlich bekannt. Das Material wurde in lokalen Werkstätten verarbeitet und über Marseille in ganz Europa als begehrtes Pigment gehandelt. Heute erinnert ein kleines Ockermuseum an diese Epoche.

Märkte & Kulinarik

Wochenmärkte im Luberon sind der beste Einstieg in die Region. Typische Produkte: Weine der AOC Luberon, Olivenöl, Lavendelhonig, Kräuter und Ziegenkäse. Komm früh, wenn du entspannt probieren und fotografieren willst.

Zum Einkehren findest du Bistros und kleine Restaurants im Zentrum; Reservieren lohnt in der Hauptsaison. Für eine größere Auswahl kannst du Abstecher nach Bonnieux oder Ménerbes einplanen.

Parken & Anreise

Luftaufnahme von Roussillon auf ockerfarbenem Felsplateau im Luberon
Luftaufnahme von Roussillon auf ockerfarbenem Felsplateau im Luberon

Parken: Parkplätze liegen oberhalb des Dorfs (gebührenpflichtig in der Saison). Von dort sind es wenige Minuten zu Fuß in den Ortskern und zum Einstieg des Sentier des Ocres.

Anreise: Am flexibelsten bist du mit dem Auto im Luberon unterwegs. Eine Anfahrt lässt sich gut mit Stopps in Gordes oder an der Quelle von Fontaine-de-Vaucluse verbinden. Busverbindungen ab Avignon und Aix-en-Provence existieren, sind aber seltener und benötigen Umstiege.

Beste Tageszeit: Morgens oder spätnachmittags für weiches Licht, weniger Hitze und entspannten Dorfbummel.

Übernachten in Roussillon

Roussillon bietet charmante kleine Hotels, Chambres d’hôtes und Ferienhäuser – perfekt für 1–2 Nächte als Basis für den Luberon. Früh buchen lohnt in der Hochsaison (Juni–September).

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Ausflüge rund um Roussillon

Ockerfarbene Häuser und grüne Landschaft im Abendlicht
Ockerfarbene Häuser und grüne Landschaft im Abendlicht

Kurz & schön: Gordes (Panoramablicke), Bonnieux (Hügelkulisse), Ménerbes (Wein & Gassen). Für Wasserfans lohnt die Quelle von Fontaine-de-Vaucluse mit ihrem smaragdgrünen Quellbecken.

Je nach Saison locken die Lavendelfelder rund um Valensole – besonders im Juli ein unvergessliches Fotomotiv. Für Planung, Klima und Blütezeiten wirf einen Blick auf unsere Beste-Reisezeit-Tipps.

Ockerfelsen bei Rustrel: Nur rund 30 Minuten entfernt liegt eine weitere spektakuläre Ockerlandschaft. Im Vergleich zu Roussillon ist sie weitläufiger und wilder – ideal, wenn du Lust auf eine längere Wanderung und weniger Trubel hast.

FAQ zu Roussillon

Hier findest du kompakte Antworten auf häufige Fragen – ideal für schnelle Planung und Überblick.

Warum ist Roussillon berühmt?

Wegen seiner Ockertöne, der Lage auf dem Hügel und der Nähe zu den Ockerfelsen. Das Farbspiel macht das Dorf zu einem der schönsten Fotoziele im Luberon.

Wann ist die beste Reisezeit für Roussillon?

Frühjahr und Herbst sind angenehm ruhig und farbintensiv. Im Sommer lohnt der Besuch morgens oder spätnachmittags. Mehr Infos zur Witterung gibt’s in der Besten Reisezeit.

Gibt es Parkplätze im Dorf?

Ja, oberhalb des Dorfs (in der Saison gebührenpflichtig). Von dort läufst du in wenigen Minuten ins Zentrum und zum Einstieg des Sentier des Ocres.

Was kann man in Roussillon unternehmen?

Durch die Gassen bummeln, Aussichtspunkte ansteuern, Ateliers besuchen und den Sentier des Ocres gehen. Kombiniere den Tag mit Gordes, Bonnieux oder Fontaine-de-Vaucluse.

Wie lange sollte man für Roussillon einplanen?

Für das Dorf selbst reichen 1–2 Stunden, wenn du nur durch die Gassen schlenderst und die Aussichtspunkte besuchst. Mit einem Besuch der Ockerfelsen und einer Einkehr solltest du etwa einen halben Tag einplanen.

Gibt es Hotels in Roussillon?

Ja, das Dorf bietet charmante kleine Hotels, Chambres d’hôtes und Ferienhäuser. Sie eignen sich ideal, wenn du 1–2 Nächte im Luberon verbringen möchtest. In der Hochsaison solltest du frühzeitig buchen: Hotels in Roussillon buchen.