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Bei der Parkplatzsuche sollten Sie für sich entscheiden, ob Sie sich für die eher preisgünstigen Plätze an den Zufahrtsstraßen entscheiden, mit entsprechend langem Fußmarsch ins Dorf, oder
die teureren Plätze in Zentrumsnähe, die jedoch auch bewacht sind. Wir haben bisher die letzteren Plätze vorgezogen, obwohl auch sie natürlich keinen vollkommenen Schutz vor Autoaufbrüchen bieten. Auch bzw. gerade
hier sollten Sie natürlich nichts im Auto liegen lassen, was für andere von Interesse sein könnte. Der neue Dorfteil bietet, von ein paar Aussichtspunkten abgesehen , nichts besonderes im Vergleich zu anderen
Bergdörfern. Läden, Ateliers und Restaurants reihen sich aneinander um Ihre Aufmerksamkeit zu erregen. Unbestrittener Höhepunkt des Besuches ist die Besichtigung des historischen Dorfteils (Chateau). Dies kostet
7 € Eintritt (2004), lohnt sich aber unbedingt (ADAC-Mitglieder bekommen Rabatt). Auf jeden Fall sollten Sie festes Schuhwerk tragen, und dann können Sie sich auf den Weg machen. Ein Rundweg führt sie durch
das gesamte obere Dorf. Wenn Sie möchten, können Sie sich einen Audioguide mitnehmen, der Ihnen dann nähere Infos liefert. Diese Geräte haben die Form eines Mobiltelefons und es sieht entsprechend seltsam aus, wie
ganze Touristenhorden stumm “telefonierend” durchs Gelände laufen. Einige Aussichtspunkte sind nur über steile Aufsteige erreichbar. Schilder weisen hier auch deutlich darauf hin, dass der Zugang auf eigene Gefahr
erfolgt. Im Plateau über dem Dorf sind alte Steinschleudern und Rammböcke nachgebildet. Besonders eigentümlich wirken die Muster, welche die Erosion in die Steine gefressen hat. Bei guter Sicht soll man vom Chateau
aus die Pyrenäen sehen können, bei uns war´s jedoch zu dunstig. Auf jeden Fall bieten sich einige herrliche Ausblicke auf die nahe Umgebung und die großen Olivenhaine am Fuße des Berges. Wenn dann, wie bei unserem
Besuch auch noch der Ginster blüht (Anfang bis Mitte Juni), dann strahlt alles in herrlichen Farben.
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