Antibes – Allein der Name klingt nach Sommer und Sonne

Antibes

Die französische Riviera ist seit Generationen ein Traumziel für Künstler, Sonnenhungrige, Gourmets, für die Reichen und Schönen dieser Welt. Was einst jedoch nur mächtigen Herrschern und gekrönten Häuptern wie Napoleon, dem englischen Königshaus und den russischen Zaren vorbehalten war, das können heute auch weniger betuchte Menschen genießen. Im Sommer ist die Côte d’Azur nach wie vor der Tummelplatz des internationalen Jetsets. Da es aber ausreichend Unterkünfte, Restaurants und Bars gibt, die lediglich durchschnittliche Preise verlangen, ist das eigentlich eher ein Bonus. So kann man beim Spaziergang an der Strandpromenade nicht nur die Sonne genießen, sondern sich auch mit etwas „Promi-Spotting“ die Zeit vertreiben. Ein Ort, der beim Urlaub an der Côte d’Azur ganz oben auf der Wunschliste stehen sollte, ist Antibes. Nicht nur die Lage an der Engels bucht – direkt gegenüber von Nizza – ist unvergleichlich. In Antibes halten sich Ruhe und Trubel die Waage. Das Städtchen ist ein idealer Ausgangspunkt für interessante Ausflüge, hat aber auch selbst diverse interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten.

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Ganz in Ruhe Kultur genießen

Stichwort Museen. Wer Pablo Picasso mag, der wird Antibes lieben. Hier gibt es nämlich ein „Picasso Museum“ (Chateau Grimaldi), dessen Räume der Meister einst als Atelier genutzt hat. Neben einigen seiner eigenen Werke werden darüber hinaus auch Hommagen anderer Künstler an Picasso ausgestellt, darunter Skulpturen von so berühmten Künstlern wie Joan Miró und Daniel Spoerri. Wer Grafik und Zeichnungen mag, wer gern schmunzelt oder ein Faible für romantische Sujets hat, der ist im „Musée Peynet“ (Pl. Nationale) richtig. Hier befinden sich rund 400 Zeichnungen von Raymond Peynet, der 1950 nach Antibes zog und hier bis zu seinem Tod im Jahr 1999 lebte. Das Werk des berühmten Zeichners ist heute in einem ehemaligen Schulgebäude untergebracht. Übrigens, so zahlenmäßig umfangreich seine Arbeiten auch sind, sie haben immer nur ein Thema: Liebespaare.

Licht und Sonne das ganze Jahr über

Dass die Riviera und ganz besonders die Côte d’Azur ein wunderschönes Sommerreiseziel mit Sonnengarantie sind, das hat sich inzwischen weltweit herumgesprochen. Vielleicht noch nicht ganz so bekannt ist die Tatsache, dass es sich auch zu allen anderen Jahreszeiten lohnt, die Côte d’Azur und vor allem Antibes zu besuchen. Selbst im Winter ist hier das Licht ganz weich, die Luft ist mild und sanft. Dazu der Duft der allgegenwärtigen Mimosen – man könnte glatt ganz maßlos ins Schwärmen geraten! Übrigens, auch die Museen sind im Winter leerer als im Sommer.

Ganz tief zurück in die Geschichte geht es im „Musée Archeologie“ (Bastion St. André). Die archäologischen Ausstellungsstücke aus über 4000 Jahren regionaler Geschichte sind im Fort St. André untergebracht. Sie umfassen übrigens auch antike Exponate, die im Meer gefunden wurden.

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Schätze der Natur

Küste bei Antibes

Antibes ist von herrlicher Natur umgeben. Nicht nur die Spaziergänge am Strand, sondern selbst ein Bummel durch das Städtchen mit seinen Palmen und exotischen Pflanzen sind ein Erlebnis. Wenn es trotzdem mal etwas mehr sein darf, dann ist der „Jardin Thuret“ (Chemin Raymond) ein lohnendes Ziel. Der Garten des Schweizer Botanikers Gustave Thuret wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts angelegt. Hier wachsen australische Eukalyptusbäume – die ersten, die es je an der Côte d’Azur gegeben hat – ebenso wie rund 3000 andere Pflanzenarten. Immer mit dabei natürlich auch die wunderbar duftenden Mimosen.

Spaß mit Kindern

Wärme, Wasser, Sand und Plastikschaufeln. Mehr brauchen Kinder eigentlich nicht, um in den Ferien wunschlos glücklich zu sein. Trotzdem, Ausflüge sind mit Sicherheit immer eine willkommene Abwechslung. Vor allem dann, wenn das Ziel „Marineland“ (306 av. Mozart-La-Brague) heißt und es dort Schwertwale und Robben zu sehen gibt – von den Delfinen gar nicht zu reden! In einem Unterwassertunnel kann man sogar Haie hautnah erleben. Das dürfte nicht nur den Kleinen gefallen.

Ausflugsziele – die Qual der Wahl

So schön Antibes auch ist – ohne Ausflüge geht es nicht. Dieses kleine Paradies ist nämlich von vielen anderen größeren und kleineren Paradiesen umgeben. Es reicht beinah schon, nur die Namen zu nennen, um das Kaliber dieser Region zu erfassen. Also, auf geht es nach Nizza – zum Blumenmarkt und an die Strandpromenade. Auch St. Tropez ist ein Muss, ebenso wie Monaco, Cannes und Menton. Wer Parfums liebt, der darf die Blumenstadt Grasse nicht verpassen.

Das Beste zum Schluss: Cap d’ Antibes

Weltberühmt und in vielen Filmen immer wieder zu sehen: Cap d’ Antibes. Der höchste Punkt an der malerischen Engelsbucht erlaubt eine wirklich sensationelle Aussicht auf Antibes, das Mittelmeer und die gesamte Côte d’Azur. Schöner geht‘s nur noch vom Privatflugzeug aus!