Monaco – das kleine Land an Südfrankreichs Küste

Ein Highlight an der Côte d’Azur ist das Fürstentum Monaco. Das steil an den Fels gebaute Monaco ist nach der Vatikanstadt der zweitkleinste Staat der Welt, besitzt jedoch – nicht zuletzt aufgrund seiner Steuergesetze – die welthöchste Bevölkerungsdichte. Es gilt als Steuerparadies für Millionäre. Der Stadtstaat bestand ursprünglich aus drei Gemeinden: Monaco-Ville, das ist die Altstadt mit dem Fürstenpalast, Monte Carlo im Osten und La Condamine mit dem Hafengebiet im Westen. Seit dem Jahr 1917 sind die drei Gemeinden zusammen gefasst. Monaco gliedert sich heute in zehn Stadtbezirke.

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Hier wird monegassisch gesprochen

Im Stadtstaat Monaco wird monegassisch gesprochen, dies ist ein romanischer Dialekt mit Anklängen an den ligurischen Dialekt aus Italien. Amtssprache ist Französisch, selbstverständlich hat man aber auch mit Englisch aufgrund der internationalen Einwohnerschaft und des blühenden Tourismus keine Probleme. Besonders sehenswert in Monaco sind die Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen und malerischen Häusern sowie der Fürstenpalast der Familie Grimaldi. Monaco an der Côte d’Azur ist auch für sein Spielcasino bekannt, das Grand Casino ist ein wahrer Prunkbau, der täglich zum Glücksspiel verlockt, aber auch lediglich besichtigt werden kann. Monaco lässt sich gut zu Fuß erobern, die Höhenunterschiede des bergigen Geländes können mit zahlreichen Aufzügen überwunden werden. Einen Besuch wert ist der hoch oben liegende Jardin Exotique, ein tropischer Garten, der unter anderem zahlreiche exotische Kakteen präsentiert. Wenn es Sie eher in die Unterwasserwelt zieht, dann besuchen Sie das Musée Océanographique. Es ist eines der größten ozeanografischen Museen und beherbergt in rund 100 Aquarien über 200 Fischarten und 4.000 Arten von Meerestieren.

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Monacos Altstadt überzeugt

Hafen

Sie waren noch nicht in Monaco? Dann sollten Sie im nächsten Urlaub mindestens einen Tag einplanen und das kleine Land an Südfrankreichs Küste besuchen. Zugegeben, wir waren anfangs etwas skeptisch. Aber Monaco hat uns überzeugt. Die Altstadt mit dem Fürstenpalast, einer Kathedrale und natürlich dem Meereskundemuseum von Jacques Cousteau lädt zu längerem Verweilen ein.

Das Meereskundemuseum ist auf jeden Fall einen Besuch wert, wenngleich man sich auf satte Eintrittspreise gefasst machen muss, etwa 60 FF ( ca. 9 € ) müssen Sie schon berappen. Aber dafür werden Sie mit traumhaften Seewasseraquarien belohnt und vielem mehr.

Monte Carlo und seine Casinos

Wenn Sie dann mit dem Altstadtfelsen “fertig” sind, wartet ja noch Monte Carlo auf Sie. Da ist natürlich das Casino zu nennen, ein wunderschöner Bau aus der Belle Epoque und in jeder Hinsicht sehenswert. Nicht nur das Casino selbst ist sehenswert, sondern auch die Menschen, die darin ihr Geld setzen. Von wirklich Reichen bis zu gekonnten Selbstdarstellern ist alles vertreten. Sie werden Ihren Spaß haben.

Ach ja, falls Sie Probleme damit haben auf Schritt und Tritt beobachtet zu werden, sollten Sie Monaco meiden. Sie werden damit leben müssen, dass Sie fast keinen Schritt tun können ohne von einer Videokamera gefilmt zu werden.

Es mag sein, dass man in Monaco den ein oder anderen Prominenten treffen kann, schließlich wohnen ja genug Reiche und Neureiche aus Steuergründen dort. Aber spekulieren Sie lieber nicht darauf und genießen Sie das Flair dieser dicht bebauten und doch schönen Stadt.