Circuit Paul Ricard – Le Castellet – Rennstrecke seit 1970

Motorsportfans kennen ihn schon seit langem und speziell seine Mistral-Gerade ist berühmt und berüchtigt. Früher war die Vollgasstrecke auch als die „Gerade der Wahrheit“ bekannt. Dann wurde es lange Zeit ruhig um die 1970 fertiggestellte Motorsport-Rennstrecke in Südfrankreich, die auch als Le Castellet bekannt ist. Doch seit 2006 werden dort wieder offizielle Rennen abgehalten. Und seit 2018 ist auch die Formel 1 zurück auf der Strecke, die nun seit 2001 Paul Ricard High Tech Test Track oder kurz Paul Ricard HTTT heißt.

Inhaltsverzeichnis
Circuit Paul Ricard in Zahlen, Daten und Fakten | Entstehungsgeschichte von Le Castellet | Bisherige Sieger der Formel-1-Rennen am Circuit Paul Ricard | In unmittelbarer Nachbarschaft fliegt der Geldadel ein | Besonderheiten der ursprünglichen Rennstrecke | Der neu gestaltete Kurs am Circuit Paul Ricard | Hotels, Apartments und Ferienwohnungen | Die Vorzüge von Magny-Cours im Vergleich zum Circuit Paul Ricard | Tickets für den Großen Preis von Frankreich erwerben | GT fahren auf dem Circuit Paul Ricard | Der Xtrem Park auf dem Circuit Paul Ricard

Um die Jahrtausendwende herum wurde die Strecke umgebaut, was nach Angaben der Betreiber zeitweise über 1200 Menschen beschäftigt haben soll. Foto: circuitpaulricard.com

Um die Jahrtausendwende herum wurde die Strecke umgebaut, was nach Angaben der Betreiber zeitweise über 1200 Menschen beschäftigt haben soll. Foto: circuitpaulricard.com

Die 5,81 Kilometer lange Strecke, die eine Einheit mit dem Flugplatz Aéroport International du Castellet bildet, befindet sich in der Nähe von Le Castellet im Département Var und etwa 20 Kilometer vom Weinbau-Ort Bandol an der Côte d’Azur entfernt.

Bei ihrem Bau galt die Rennstrecke wegen ihrer damals noch unüblichen Auslaufzonen als sicherheitstechnische Pionierleistung und war Vorreiter für spätere Retortenstrecken. Diese Stellung konnte der Paul Ricard HTTT auch im neuen Jahrtausend beibehalten. 2006 wurde der Circuit Paul Ricard wegen seines vorbildlichen Sicherheitskonzepts als erster Preisträger vom FIA-Institut für Motorsport-Sicherheit mit dem FIA Institute Centre of Excellence Award ausgezeichnet.

Neben der Formel 1 finden im Jahresverlauf auch zahlreiche Events statt, die nicht nur die Herzen von Fans schneller Autos, sondern auch von Motorrad- und Truck-Fans höherschlagen lassen. Zu bestimmten Terminen können Besucher nicht nur als Zuschauer anderen beim Fahren zusehen, sondern die legendäre Strecke auch selbst befahren.

Circuit Paul Ricard in Zahlen, Daten und Fakten

  • Breite: 10 – 12 Meter
  • Fahrtrichtung: Uhrzeigersinn
  • Eröffnung: 1970
  • Länge: 5,8 km / 3,8 km
  • Kurven: 25 / 13
  • Anzahl Boxen: 12

Entstehungsgeschichte von Le Castellet

Der 'Circuit Paul Ricard' war bereits zwischen 1971 und 1990 Austragungsort des Großen Preises von Frankreich in der Formel 1. Foto: circuitpaulricard.com

Der ‚Circuit Paul Ricard‘ war bereits zwischen 1971 und 1990 Austragungsort des Großen Preises von Frankreich in der Formel 1. Foto: circuitpaulricard.com

Die Geschichte des Circuit Paul Ricard begann als der französische Pastis-Produzent Paul Ricard im Jahr 1962 auf der Hochebene zwischen Toulon und Marseille 1.000 Hektar Land kaufte, um dort den größten Privatflugplatz der Provence zu errichten. Einige Jahre später zwischen Juni 1969 und April 1970 ließ er zudem eine 5,81 Kilometer lange Rennstrecke neben dem Flugplatz errichten, die am 19. April 1970 mit einem Sportwagenrennen der Zwei-Liter-Klasse eröffnet wurde. Zunächst fanden aber vornehmlich Motorradrennen dort statt.

Die Zeit der Formel 1 in Le Castellet begann im Jahr 1971 und ab 1972 wurden im Wechsel mit Le Mans, Charade und Nogaro auf der Rennstrecke die französischen Läufe zur Motorrad-Weltmeisterschaft abgehalten. Die Formel 1 wechselte sich beim Großen Preis von Frankreich mit dem Circuit de Dijon-Prenois und Charade ab. Allerdings verließ sie Le Castellet im Jahr 1991 und wechselte nach Magny-Cours. Andere bedeutende Motorsportereignisse, wie der Motorrad-Langstrecken-Klassiker Bol’d Or fanden bis 1999 weiterhin auf dem Circuit Paul Ricard statt.

Größere Investitionen unterblieben nach Ende der Formel 1

Mit dem Ende der Formel-1-Ära endete auch die Zeit der großen Investitionen in Le Castellet. Und als 1997 der Betreiber und Namensgeber der Strecke verstarb, wurde 1999 das gesamte Areal für 11 Millionen US-Dollar an die Excelsis S. A. verkauft, die zum Familien-Trust APM 1 von Bernie Ecclestone gehört. Zum Geschäftsführer wurde Phillipe Gurdjian ernannt, der bereits einige Formel-1-Rennen auf der Strecke organisiert hatte. Gurdjian fungiert als Direktor der Rennstrecke und ist auch für den Flughafen und den nahegelegenen Komplex Hôtel du Castellet verantwortlich.

Mit dem Besitzerwechsel ging es mit der Strecke wieder aufwärts. Dank größerer Investitionen konnte die Strecke tiefgreifend umgebaut werden. Es entstand eine hochmoderne und avantgardistische Teststrecke nach hochtechnologischen Standards, die Ästhetik, Komfort und Sicherheit miteinander vereint. Durch einen Vertrag mit dem neu gegründeten Toyota-Formel-1-Teams entstand ein eigenes Testzentrum auf dem Gelände, das ab 2001 auch von Toyota genutzt wurde. Seit Februar 2002 wird der Circuit Paul Ricard auch von anderen Teams genutzt und ist vor allem in der Winterpause zu einem beliebten Testgelände für Formel-1-Teams und Teilnehmer des 24-Stunden-Rennens von Le Mans geworden. Bis 2006 waren daher auf der Strecke auch keine Besucher zugelassen. Unter anderem wurden in Le Castellet von Reifenherstellern Reifentests durchgeführt.

Die erste öffentliche Rennveranstaltung nach dem Umbau zur Teststrecke wurde mit der FIA GT-Meisterschaft am 19. und 20. August 2006 abgehalten. Für diese Veranstaltung gab es für Zuschauer lediglich 1.000 Tickets. Und im Jahr 2018 wurde auf dem Circuit Paul Ricard zum ersten Mal seit 1990 wieder ein Formel-1-Rennen abgehalten. Es war der erste Große Preis von Frankreich seit 2008. Das letztjährige Rennen konnte Lewis Hamilton vor zahlreichen Zuschauern im Mercedes für sich entscheiden. Rekordsieger auf dem Kurs ist Alain Prost.

Bisherige Sieger der Formel-1-Rennen am Circuit Paul Ricard

  • Jahr, Fahrer, Konstrukteur
  • 1971, Jackie Stewart, Tyrrell
  • 1973, Ronnie Peterson, Lotus
  • 1975, Niki Lauda, Ferrari
  • 1976, James Hunt, McLaren
  • 1978, Mario Andretti, Lotus
  • 1980, Alan Jones, Williams
  • 1982, René Arnoux, Renault
  • 1983, Alain Prost, Renault
  • 1985, Nelson Piquet, Brabham
  • 1986, Nigel Mansell, Williams
  • 1987, Nigel Mansell, Williams
  • 1988, Alain Prost, McLaren
  • 1989, Alain Prost, McLaren
  • 1990, Alain Prost, Ferrari
  • 2018, Lewis Hamilton, Mercedes

In unmittelbarer Nachbarschaft fliegt der Geldadel ein

In Fachkreisen ist der Parcours unter dem schlichten Namen „Le Castellet“ bekannt; benannt nach der Ortschaft, auf deren Hoheitsgebiet er liegt. Der Ort Le Castellet liegt im Verwaltungsdépartement Var, die Rennstrecke Le Castellet befindet sich vom Küstenort Bandol an der Côte d’Azur aus etwa 20 Kilometer landeinwärts. Sprichwörtlich gleich nebenan liegt der Flughafen „Aéroport International du Castellet“, auf dem bereits die berühmtesten Rennfahrer aller Zeiten gelandet und gestartet sind. Natürlich darf man hier aber auch als einfacher Motorsportfan oder als noch einfacherer Tourist in die Luft gehen. Allerdings, Linienflüge sind auf diesem kleinen, aber feinen Flughafen die Ausnahme. Es sind vielmehr Privatjets. Die hier den Alltag bestimmen. Zudem stehen Hubschrauber bereit – für Rundflüge ebenso wie für private Transporte. Voila, man ist hier eben an der Côte d’Azur, da ist das nötige Kleingeld dafür bei vielen Besuchern vorhanden.

Doch zurück zum ebenfalls nicht ganz leisen Nachbarn, zum Circuit Paul Richard. Motorengedröhn ist hier natürlich auch an der Tagesordnung. Diese Rennstrecke wurde im Jahr 1970 gebaut und dient außer als Wettbewerbsparcours auch als viel genutzte Teststrecke, auf der zudem auch jede Menge wissenschaftliche Versuche durchgeführt werden. Der offizielle Name der Ablage lautet deshalb seit Anfang 2001 auch Paul Ricard High Tech Test Track und wird in aller Regel zu „Paul Ricard HTTT“ abgekürzt.

Besonderheiten der ursprünglichen Rennstrecke

Für Kartfahrer verfügt der 'Circuit Paul Ricard' über einen eigenen Karting Test Track. Foto: circuitpaulricard.com

Für Kartfahrer verfügt der ‚Circuit Paul Ricard‘ über einen eigenen Karting Test Track. Foto: circuitpaulricard.com

Die ursprüngliche Strecke des Circuit Paul Ricard wurde mit Unterstützung der Rennfahrer Henri Pescarolo und Jean-Pierre Beltoise in einer Rekordzeit von zehn Monaten entworfen und gebaut. Bei der Eröffnung galt die Strecke als neuer Maßstab für Sicherheit und Rennstreckenführung. Das lag unter anderem an den Curbs und den großen Kiesauslaufzonen, die damals noch selten waren. Eine fortschrittliche Boxenanlage, eine gute Infrastruktur und die Start- und Landebahn für Flugzeuge setzten zudem neue Maßstäbe.

Bekannt geworden ist die Strecke jedoch vor allem durch ihre lange Mistral-Gerade, die es zuvor nur in Le Mans (Hunaudières-Gerade) und Reims gab. Da es sich bei beiden um öffentliche Land- und Nationalstraßen handelt, nutzen auch viele Teilnehmer des 24-Stunden-Rennens von Le Mans Paul Ricard für Testfahrten. Die leichte Rechtskurve „Signes“, die ihren Namen dem nahegelegenen ehemaligen Wohnort von Paul Ricard verdankt, am Ende der Gerade kann als Mutkurve mit vollem Tempo gefahren werden. Ein Abschnitt, der unter den Fahrern damals berüchtigt war und das Material unter maximale Belastung setzte. Nicht nur einmal kam es in Le Castellet bei Rennwagen zu Motorplatzern.

Doch diese zur Zeit des Baus hochmodernen Sicherheitsmaßnahmen kamen mit der Verbesserung der Rennfahrzeuge mit der Zeit an ihre Grenzen und konnten bei den hohen Geschwindigkeiten, die die Fahrzeuge mittlerweile erreichten, keine ausreichende Sicherheit mehr bieten. 1985 wurde auf der Mistral eine Top-Geschwindigkeit von 338 km/h gemessen.

Schließlich kam es bei Testfahrten am Circuit Paul Ricard im Streckenteil mit der Kurvenkombination Esses de la Verrerie zu einem schweren Unfall. Der BMW-Pilot Elio de Angelis verlor bei einer Testfahrt den Heckflügel seines Brabham BT55 und wurde mit seinem Fahrzeug über die Leitplanken geschleudert. Der Wagen fing Feuer und dem Fahrer war es nicht möglich, sich aus seinem Fahrzeug zu befreien. Die Bergung verzögerte sich durch einen Mangel an Streckenpersonal und de Angelis verstarb trotz eigentlich nicht allzu schwerer Verletzungen 29 Stunden nach dem Unfall im Krankenhaus an einer Rauchvergiftung.

Nach diesem Unfall wurde der Streckenabschnitt nicht mehr genutzt und ein neues Verbindungsstück geschaffen. Die Mistral Straight wurde auf einen Kilometer verkürzt, so dass die Länge des Kurses letztendlich nur noch 3,813 Kilometer betrug. Auf dieser neuen Strecke wurde am 6. Juli 1986 zum ersten Mal der Große Preis von Frankreich gefahren.

Darüber hinaus wurde die Strecke weiterhin für den Nachwuchs der Winfield Racing Schools genutzt. Viele spätere Champions trainierten am Circuit Paul Ricard. Darunter Patrick Tambay, Jean Alesi, Olivier Panis und der spätere Rekordsieger Alain Prost. Der Rundenrekord lag vor dem Umbau der Strecke bei 1:08,012 Minuten und wurde beim letzten Formel-1-Rennen auf der ursprünglichen Strecke im Jahr 1990 von Nigel Mansell im Formel-1-Ferrari gefahren.

Der neu gestaltete Kurs am Circuit Paul Ricard

Die Umbauarbeiten an der ursprünglichen Strecke erfolgten mit zeitweise über 1.200 Bauarbeitern. Dabei wurde der Kurs nach der Jahrtausendwende zu einer hochmodernen Strecke umgebaut, die ein Höchstmaß an Sicherheit bieten soll. Die neue Anlage wird wieder mit dem ursprünglichen Streckenteil von vor 1986 benutzt. Einige Kurven wurden hinzugefügt, andere weggenommen und es gibt optional befahrbare neue Schikanen und Verbindungsstücke, durch die die Strecke in um die 180 verschiedenen Varianten befahren werden kann. So kann die Streckenlänge zwischen 826 und 6.105 Kilometern betragen. Der Kurs kann je nach Variante als Leistungs- oder Fahrerstrecke absolviert werden.

Ein bedeutender Fokus wurde bei der Konstruktion der Strecke außerdem auf die Sicherheit gelegt. Bei den 25 Hektar großen Auslaufzonen wurden die bisherigen Kiesbetten in ein ausgeklügeltes System aufeinanderfolgender Asphaltstreifen umgewandelt. Die asphaltierten Auslaufzonen besitzen verschiedene Farben mit jeweiliger Bedeutung. Während der Belag der blauen Zonen bereits Extra-Grip bietet, erleben die roten Linien noch eine weitere Steigerung.

Das vom deutschen Architekten Hermann Tilke geplante System ist ausgeklügelt und basiert unter anderem auf der Beimischung von Wolfram in die Deckschicht, um unterschiedlich hohe Reibwerte zu erzeugen. Die Reibwerte der Auslaufzonen liegen zum Großteil über denen der eigentlichen Fahrbahn, weshalb auch Formel-1-Fahrzeuge hier zuverlässig aus hoher Geschwindigkeit abbremsen können. So wird die Gefahr von Schäden an Menschen und Beschädigungen von Fahrzeugen vermieden, was Zeit und Kosten spart. Eine Tatsache, die insbesondere auch für Testfahrten, für die der Streckenverlauf eigentlich konzipiert wurde, von wesentlicher Bedeutung ist. Außerdem wurden die Sicherheitsschienen zurückversetzt.

Die Mistral-Gerade wurde in zwei Hälften aufgeteilt, da das Befahren bei der Leistung der heutigen Fahrzeuge in der ursprünglichen Form zu riskant wäre. Die farblich voneinander abgegrenzten Asphaltstrecken verleihen dem Circuit Paul Ricard zusammen mit den rot-weiß lackierten Curbs sein unverwechselbares Streckenbild.

Der Preis für die Streckenmiete ist der höchste für alle Kurse in Europa und liegt um bis zu hundert Prozent über der für andere internationale Rennstrecken.

Hotels, Apartments und Ferienwohnungen

Hotels, Apartments und Ferienwohnungen in der Nähe des Circuit Paul Ricard finden Sie auf www.booking.com.

Die Vorzüge von Magny-Cours im Vergleich zum Circuit Paul Ricard

Von der Rückkehr zum Circuit Paul Ricard waren im Fahrerlager im Vorfeld nicht alle Piloten begeistert. Nicht wenige wünschten sich Magny-Cours mit seinen schnellen und langsamen Kurven zurück. Denn Magny-Cours gilt als Strecke, die sich sehr flüssig fahren lässt und auch einige schnelle Schikanen bietet, was es nicht einfach macht, perfekte Runden zu fahren. Fünf der Kurven sind Erste- und Zweite-Gang-Kurven. Als besonders außergewöhnlich gilt Kurve zwei von Magny-Cours.

Dagegen gelten Magny-Cours Schikanen unter Formel-1-Piloten als nicht allzu herausfordernd, da der relativ hohe Downforce bezüglich der Schikanen ausreichend Stabilität beim Einlenken bietet. Besonders spektakulär ist allerdings die Magny-Cours‘ Schikane vor dem Start und dem Ziel. Dort in dieser Schikane sind die Randsteine sehr hoch, wodurch die Zuschauer nicht selten spektakuläre Bilder von Autos auf zwei Rädern zu sehen bekamen.

Der besonders ebene Belag von Magny-Cours bewirkt zudem starke Temperaturschwankungen, die neben Kurven und Schikanen eine der größten Herausforderungen auf dem Circuit de Nevers darstellen.

Tickets für den Großen Preis von Frankreich erwerben

Seit 2018 ist auch die Formel 1 zurück auf der Strecke. Foto: circuitpaulricard.com

Seit 2018 ist auch die Formel 1 zurück auf der Strecke. Foto: circuitpaulricard.com

Zuschauer kritisieren den Circuit Paul Ricard aufgrund des schlechten Blicks von den Tribünen aus und wegen der fehlenden Infrastruktur, die nicht auf den für ein Rennen der Königsklasse üblichen Zulauf ausgerichtet ist. Schließlich war Le Castellet ursprünglich als Hightech-Teststrecke geplant und nicht für Rennen vor Zuschauern gedacht.

Auch von den Fernsehbildschirmen aus ist es als Zuschauer schwierig, durch die lackierten Auslaufzonen einzelne Passagen auseinanderzuhalten. Zudem verwirren die Streckenvarianten und auch die überholfeindliche Streckencharakteristik stört manche Fans.

In diesem Jahr findet der Große Preis von Frankreich am Circuit Paul Ricard vom 21.06. bis 23.06. statt. Tickets für das Großereignis können bei verschiedenen Anbietern erworben werden.

GT fahren auf dem Circuit Paul Ricard

Neben dem Besuch von Rennen kann man auf dem Circuit Paul Ricard auch unvergessliche Momente hinter den Steuern der schnellsten Autos der Welt erleben. Ein einzigartiges Fahrerlebnis, das maximalen Nervenkitzel und immense Adrenalinschübe beim Beschleunigen bietet.

Nach einer theoretischen Einführung und der Unterweisungsfahrt mit einem erfahrenen Instrukteur als Beifahrer, können Sie selbst die Kontrolle über einen Porsche Cayman, Ferrari oder Lamborghini übernehmen und mit einem Instrukteur an ihrer Seite die legendäre Strecke mit 15 Rechtskurven und zehn Linkskurven abfahren. Die Strecke besitzt fantastischen Grip und sorgt für hohen Reifenverschleiß.

Weitere Informationen sind bei GT Drive zu finden.

Der Xtrem Park auf dem Circuit Paul Ricard

Seit April 2015 verfügt Le Castellet darüber hinaus auch über einen Freizeitpark. Dieser Park für Jung und Alt kann allein oder in der Gruppe besucht werden und bietet Raum für zahlreiche Aktivitäten. Es gibt Fahrsimulatoren, Quadfahrten, geführte Rundgänge, eine Mini-Motorradschule, einen Circuit-Shop, ein Restaurant und einen Abenteuerpark mit Seilbahnen, einer Kletterwand und vielen weiteren Angeboten.