Hyères – die Stadt der Palmen

Viele Jahre lang fristete Hyères das gleiche Dasein wie Toulon – wir fuhren oft durch, aber irgendwie hat es nie zu einem Halt ausgereicht. Bis wir uns in 2003 dann sagten: Jetzt wollen wir es wissen! Es hat sich gelohnt, denn wir sind im gleichen Jahr noch ein zweites Mal nach Hyères gefahren. Hyères heißt nicht zu Unrecht die Stadt der Palmen, denn hier findet man einen prächtigen Bestand an riesigen Palmen. Im Stadtinneren kann man hervorragend schlendern und in einem der zahllosen Cafés rasten. Steigt man den Hang, an dem die Stadt liegt hinauf, so hat man einen prächtigen Ausblick über die Stadt und die vorgelagerten Inseln.

Viele schöne alte Gebäude in der Stadt schaffen ein einmaliges Ambiente. Wem aber eine Stadt allein im Sommer zu wenig ist, der fährt zur Presqu´e île de Giens und kann dort baden und schnorcheln. Wir waren sehr überrascht, dass es dort im letzten Jahr selbst in der Hauptsaison möglich war, noch einsame Buchten zu finden, in denen man ganz allein war. Natürlich muss man dazu ein paar Schritte zu Fuß gehen, aber wohin genau wird nicht verraten. Wir werden auch in diesem Jahr wieder nach Hyères fahren und vielleicht können wir das Altstadtflair im Schein der warmen Abendsonne wieder bei den Klängen einer Straßenband genießen.