Weingut von Brad Pitt und Angelina Jolie wird verkauft

Jetzt wurde bekannt, dass das Weingut „Château Miraval“ zur Scheidungsmasse von Angelina Jolia und Brad Pitt gehört. Foto: Serge Chapuis, www.chapuis-photo.com

Foto: Serge Chapuis, www.chapuis-photo.com

Jetzt wurde bekannt, dass das Weingut „Château Miraval“ zur Scheidungsmasse von Angelina Jolia und Brad Pitt gehört. Für das französische Schloss wird nun ein Käufer gesucht.

Brad Pitt und Angelina Jolie, auch bekannt als „Brangelina“ waren lange Zeit eines der Traumpaare Hollywoods und verbrachten mit ihren sechs Kindern viel Zeit in der Provence. Das „Château Miraval“ wurde ihre Residenz, die sie nach drei Jahren Miete im Jahr 2011 schließlich für einen zweistelligen Millionenbetrag erwarben und weitere Millionen in den Ausbau investierten. So wurden beispielsweise ein Kinosaal, mehrere Gymnastikräume, ein Spa und ein erstklassiges Tonstudio integriert, in dem schon Stars wie AC/DC, Sting, Pink Floyd oder die Cranberries Songs aufnahmen. Das französische Schloss war auch der Ort, an dem sich die beiden Weltstars das Ja-Wort gaben.

50 Hektar Weinberge

„Château Miraval“ ist ein wahrhaft traumhaftes Anwesen aus dem 13. Jahrhundert inmitten von Pinien- und Olivenhainen mit 400 Hektar Fläche, rund 30 Schlafzimmern, zwei Swimming-Pools, einem Wald, einem privaten See und 50 Hektar Weinbergen. Letztere tragen nicht unwesentlich zur Bekanntheit des Schlosses bei, bilden sie doch den Ursprung des Bio-Weins, den das Paar zusammen mit der renommierten Winzerfamilie Perrin produziert und der bei renommierten Weinhändlern und in Edelrestaurants überaus gefragt ist. Am bekanntesten ist der Rosé-Wein „Miraval Rosé“, der 2012 auf den Markt kam. Das Unternehmen, das zu jeweils 50 Prozent „Brangelina“ und den Perrins gehört, füllt aber auch Weiß- und Rotweine ab.

Nun wurde vor kurzem bekannt, dass das zauberhafte französische Schloss zur Scheidungsmasse des einstigen Traumpaares gehört und verkauft werden soll. Die Weinproduktion werde jedoch erst einmal weitergehen, jedoch sollen die Etiketten abgeändert werden, statt „Jolie-Pitt“ solle dort künftig ein neutraler Schriftzug zu lesen sein.

13. November 2016