Terror-Anschläge schaden Beliebtheit der Côte d’Azur nicht

Der Tourismus an der Côte d'Azur (hier: Nizza) blieb trotz der Terror-Anschläge der vergangenen Zeit stabil.

Die Terroranschläge der letzten Zeit haben viele Menschen erschüttert und für Unsicherheit gesorgt. Während die Besucherzahlen in vielen Ländern einbrachen, blieb der Tourismus an der Côte d’Azur stabil.

Viele Deutsche, die derzeit ihren Sommerurlaub planen, fragen sich, wohin sie im Moment überhaupt noch unbesorgt reisen können und suchen vermehrt gezielt Reisebüros mit der Bitte um diesbezügliche Beratung auf. Denn Sicherheit steht bei der Wahl der Urlaubsdestination derzeit weit oben auf der Prioritätenliste, was besonders die Türkei, Ägypten und Tunesien zu spüren bekommen.

So musste die Türkei beispielsweise im Januar einen Rückgang von ganzen 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen. Auch von Österreichern werden diese Länder aus Angst vor Bomben und Selbstmordattentätern gemieden. Man gibt eher europäischen Ländern, wie Italien oder Portugal, den Vorzug.

Tourismus in der Provence stabil

In der Provence ist indes von einem Einbruch nichts zu spüren. Das Tourismusgeschäft boomt wie gewohnt und auch nach den Anschlägen von Paris gab es nur wenige Umbuchungen oder Stornierungen deutscher Urlauber. Auch Österreicher mit großem Budget zieht es vermehrt in die Luxushotels an der Côte d’Azur. Ein Rückgang war in Österreich – was Urlaub in Frankreich angeht – jedoch bei den Seine-Kreuzfahrten zu spüren.

15. April 2016