Bevölkerungsrückgang im Département Alpes-Maritimes

Auch wenn das Département Alpes-Maritimes in der Provence ein sehr beliebtes Ziel bei Touristen, ist jedoch ein leichter Bevölkerungsrückgang zu erkennen.

Auch wenn das Département Alpes-Maritimes in der Provence ein sehr beliebtes Ziel bei Touristen, ist jedoch ein leichter Bevölkerungsrückgang zu erkennen.

Die Alpes Maritimes, oder auch die französischen Seealpen sind ein lohnendes Ziel für Touristen, die gerne wandern oder Wintersport betreiben. Daneben trägt natürlich auch die Lage im Südosten Frankreichs, direkt an der Mittelmeerküste, zur Beliebtheit der Touristenregion bei, die sich von der Côte d’Azur bis ins alpine Hinterland erstreckt. Obschon sehr beliebt bei Touristen, zeigen kürzlich veröffentlichte Zahlen jedoch, dass in dem zur Region Provence-Alpes-Côte d’Azur gehörigen Département ein leichter, aber doch deutlicher Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen ist.

Städte mit Bevölkerungsrückgang vornehmlich an der Küste

So verließen zwischen 2012 und 2013 rund 1000 Menschen das Département. Dieser Rückgang betraf neben den vier größten Städten Nizza, Antibes, Cannes und Grasse unter anderem auch Saint-Laurent-du-Var, Menton und Vallauris. Leicht gestiegene Bevölkerungszahlen konnten dagegen Cagnes-sur-Mer, Le Cannet und Mandelieu-La Napoule verzeichnen. Insgesamt lebten in der aus 6 Départements bestehenden Provence-Alpes-Côte d’Azur im Jahr 2013 4.953.675 Einwohner, von denen rund 1.081.000 auf die Alpes-Maritimes entfielen. Und alles in allem konnten auch steigende Bevölkerungszahlen (plus 70.000 Einwohner zwischen 2008 und 2013) verzeichnet werden, einzig in den Alpes-Maritimes kam es zu einem Rückgang.

Was der Grund für die Abwanderung der Einheimischen ist, ist nicht bekannt. Jedoch ist auffallend, dass sich nahezu alle Städte, die einen Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen hatten, an der Küste befinden. Dies bietet aus touristischer Sicht natürlich Vorteile, jedoch auch Nachteile, wie etwa ein hohes Verkehrsaufkommen und andere klassische Infrastrukturprobleme.

15. Januar 2016