Nizza: Neue Tram-Linie ab 2018

Ab 2018 soll in Nizza eine neue Tram-Linie fahren, welche in nur 26 Minuten vom Hafen zum Flughafen gelangt. Im Internet können die Bewohner der Stadt derzeit über die Farbe der neuen Tram abstimmen.

Ab 2018 soll in Nizza eine neue Tram-Linie fahren, welche in nur 26 Minuten vom Hafen zum Flughafen gelangt. Im Internet können die Bewohner der Stadt derzeit über die Farbe der neuen Tram abstimmen.

www.nice-tram-design.fr lautet die Internetseite, auf der die Bürger der französischen Stadt Nizza über die Farbe der neuen Tram abstimmen können, welche ab 2018 fahren soll. Noch bis zum 31. Januar 2016 kann zwischen drei Farben gewählt werden: „La ville en bleu“, „Ocre“ oder „Ruban“. Eine davon wird die neue „Ligne 2“ letztlich schmücken. 11,3 Kilometer lang wird sie werden – die neue Hochgeschwindigkeitsverbindung innerhalb der Stadt. In nur 26 Minuten soll die „Ligne 2“, die teilweise sogar unterirdisch verlaufen wird, vom Hafen bis zum Flughafen fahren. Bis zu 140.000 Menschen soll die neue Tram pro Tag befördern.

3,2 der 11,3 Kilometer verlaufen unterirdisch

3,2 Kilometer der geplanten Strecke sollen unterhalb des Erdbodens liegen, womit der bis zu 70 km/h schnellen Tram keine zeitraubende Hindernisse wie Fußgänger, Autos oder Fahrradfahrer in die Quere kommen können. 70 km/h? Ja, aber das ist noch nicht alles. Doch werden die Geschwindigkeitsvorteile der „Ligne 2“ nicht nur im unterirdischen Bereich der Strecke liegen. Auch überirdisch ist die „Ligne 2“ mit 25 km/h rund 10 km/h schneller als die „Ligne 1“. Vier Stationen der geplanten Tram liegen mitten im Zentrum Nizzas. Auch Umsteigemöglichkeiten auf die „Ligne 1“, welche bereits seit mehreren Jahren in Betrieb ist, sollen geschaffen werden. Angedacht ist es, diese an den Haltestellen „Jean Médecin“ und „Place Garibaldi“ einzurichten.

Auch neben der neuen Tram-Linie tut sich etwas in Nizza: Entlang der Strecke werden 77.000 Quadratmeter Rasen und 2.400 Bäume eingesät bzw. gepflanzt. Das gesamte Projekt soll insgesamt rund 720 Millionen Euro verschlingen.

11. Dezember 2015