Frankreich setzt noch bis 2018 auf Gedenktourismus

Der Nationalfriedhof Notre-Dame-de-Lorette war der Schauplatz eine der blutigsten Schlachten des Ersten Weltkriegs.

Der französische Botschafter Philippe Etienne gab bekannt, dass es in Frankreich noch bis 2018 Veranstaltungen zur Erinnerung an den Ersten Weltkrieg geben wird.

Der französische Botschafter Philippe Etienne äußerte sich auf der Berliner Reisemesse ITB, welche noch bis zum 8. März in Berlin stattfindet, zu den touristischen Zukunftsplanungen Frankreichs. Demnach wird es noch bis 2018 Veranstaltungen zur Erinnerung an den Ersten Weltkrieg geben. Schon im nächsten Jahr stehen zum Beispiel die Gedenkfeierlichkeiten zum 100. Jahrestag der Schlacht von Verdun an. „Verdun ist natürlich die größte Schlacht des Krieges, aber vielleicht auch der Geschichte„, so Etienne. Anlässlich des Jubiläums sollen über Monate hinweg verschieden Veranstaltungen stattfinden.

Auch Christian Berger, Direktor der Tourismusvertretung von Nord-Pas de Calais äußerte sich zum kommenden Jahr. In der Region Nord-Pas de Calais wird im November 2015 neben dem Soldatenfriedhof bei Neuville-Saint-Vaast ein Gedenkstein fertiggestellt. Bereits im letzten Jahr wurde in der Region ein neues Mahnmal eingeweiht: L’Anneau de la mémoire, der Ring der Erinnerung, befindet sich gegenüber des Militärfriedhofs Notre-Dame-de-Lorette nahe der Gemeinde Ablain-Saint-Nazaire. Auf dem Friedhof liegen deutsche und französische Soldaten getrennt voneinander, das Mahnmal hingegen listet alle Namen der Toten in alphabetischer Reihenfolge auf.

6. März 2015