E-Zigaretten müssen bei Flugreisen ins Handgepäck

Die Internationale Luftfahrtorganisation hat die Mitnahme von E-Zigaretten im aufgegebenen Gepäck auf Flugreisen verboten. Grund dafür ist die Brandgefahr.

Die Internationale Luftfahrtorganisation hat die Mitnahme von E-Zigaretten im aufgegebenen Gepäck auf Flugreisen verboten. Grund dafür ist die Brandgefahr.

Immer öfter gab es zuletzt Probleme mit E-Zigaretten, welche sich auf Flugreisen im aufgegeben Gepäck entzündeten. Damit ist nun Schluss. Die in Kanada ansässige Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) teilte mit, dass die Mitnahme von E-Zigaretten im aufgegebenen Gepäck ab sofort untersagt ist. Auch das Aufladen der E-Zigaretten im Flugzeug sei fortan verboten. Als Grund nannte die ICAO die Brandgefahr.

Viele Fluggesellschaften erließen bereits eigene Regeln

„Mehrere Vorfälle wurden bekannt, bei denen sich die Heizelemente irrtümlich einschalteten und so Brände im Gepäck verursachten“, sagte ICAO-Ratspräsident Olumuyiwa Benard Aliu. Sollte dies in der Kabine passieren, so ist es einfacher möglich, darauf zu reagieren. Wer seine E-Zigarette dennoch mit auf die Reise nehmen möchte, der kann sie im Handgepäck deponieren.

Viele Fluggesellschaften hatten bereits vor einiger Zeit neue Regeln für den Umgang mit den E-Zigaretten erlassen. Von der ICAO gab es bis dato allerdings lediglich eine Empfehlung dafür, die Geräte aus dem aufgegebenen Gepäck zu verbannen. Der Konsum der E-Zigarette ist, genau wie bei normalen Zigaretten, bei den meisten Gesellschaften verboten.

15. Juli 2015