Riesen-Wal in der Camargue gestrandet

An der südfranzösischen Camargue sorgte ein 17 Meter langer Wal für Aufsehen. Da der gestrandete Wal zu platzen drohte, wurde der Zugang zum Tier gesperrt.

An der südfranzösischen Camargue sorgte ein 17 Meter langer Wal für Aufsehen. Da der gestrandete Wal zu platzen drohte, wurde der Zugang zum Tier gesperrt.

Eigentlich sind es vor allem die Rinder und Pferde, welche in der Provence für neugierige Blicke sorgen. In der vergangenen Woche gelang dies allerdings einem gestrandeten Wal. Das 20 Tonnen schwere und 17 Meter lange Tier strandete am Strand des Naturparks der Camargue in Saint-Maries-de-la-Mer. Vorher sei das Tier im Meer verendet. „Ich kann mich nicht erinnern, dass in den letzten Jahren ein ähnlich großes Tier hier angespült wurde„, sagte Eric Coulet, Direktor des Parks, der französischen Zeitung „Midi Libre“.

Tipps zur Reise

Der am Mittwoch, den 5. November von Reitern gefundene Wal drohte zu platzen, so dass der Zugang zum gestrandeten Tier gesperrt wurde. „Ein gestrandeter Wal kann nicht einfach abtransportiert werden. Wir mussten zuerst aufwendige hygienische Vorsichtsmaßnahmen treffen„, so Anaïs Cheiron, eine Mitarbeiterin des Parks. Zum Beispiel könnten im Inneren des Tieres gefährliche Bakterien heranwachsen, so dass das Tier explodieren könnte. Wie so eine Explosion aussehen kann, das zeigt dieses Video. Dort, wo der Wal lag, ist inzwischen nur noch ein riesiges Loch zu beobachten. Das Tier wurde am Montag entfernt und in ein Tierkörperbeseitigungszentrum gebracht.

13. November 2014