„Ein Sommer in der Provence“ – Ab dem 25. September im Kino

Weit weg vom lebendigen Paris müssen Léa, Adrien und Théo den Sommer bei ihrem Großvater in der Provence verbringen. 'Ein Sommer in der Provence' kommt am 25. September in die Kinos.

Weit weg vom lebendigen Paris müssen Léa, Adrien und Théo den Sommer bei ihrem Großvater in der Provence verbringen. „Ein Sommer in der Provence“ kommt am 25. September in die Kinos.

Die Eltern von Léa (Chloé Jouannet), Adrien (Hugo Dessioux) und ihrem kleinen gehörlosen Bruder Théo (Lukas Pelissier) haben sich kurz vor den Sommerferien getrennt. Die Mutter ist beruflich in Kanada und hat leider keine Zeit, die Ferien mit ihren Kindern zu verbringen. Nun müssen die Drei den Sommer bei ihrem brummigen Großvater in der Provence verbringen, weit weg vom Hauptstadttrubel in Paris. Der Opa meckert den ganzen Tag, schließlich hat er seine Tochter 17 Jahre lang nicht gesehen und soll jetzt ihre Kinder hüten. Großmutter Irène, gespielt von Anna Galiena, umschmiegt die drei Kleinen liebevoll: Konfliktpotenzial ist vorhanden. Nur langsam nähern sich die Generationen an und verbringen letztendlich doch einen wunderschönen Sommer.

Die Kinder sind schockiert: Kein Fernseher und kaum Handy-Empfang

Für die drei Kinder beginnt alles mit einer Schrecksekunde: Kein Fernseher, kaum Handy-Empfang und ein Haus im Nirvana. Das ist die Ausgangsvoraussetzung des Urlaubs in der Provence. Doch auch für die Großeltern ist die Anfangszeit eine Herausforderung. Handygepiepe und die neumoderne Sprache der Kinder treiben Opa und Oma zur Weißglut. Nur langsam gelingt es der Großmutter, die beiden Parteien einander anzunähern.

Die Drehbuchautorin und Regisseurin Rose Bosch zeigt hier auf eindrucksvolle Weise: So ist das eben in Familien. Doch für alle Provence-Fans ist vor allem die Landschaft ein wesentlicher Faktor, der einen Kinobesuch rechtfertigt. Denn ab dem 25. September ist „Ein Sommer in der Provence“ in den Kinos zu sehen.

Der Film zeigt die Provence von ihrer schönsten Seite

Der französische Schauspieler Jean Reno spielt den bärbeißigen Großvater Paul.

Der französische Schauspieler Jean Reno spielt den bärbeißigen Großvater Paul.

Die unbeschwerte Urlaubsstimmung des schönen Fleckens Südfrankreichs bestimmt die Szenerie. Der bärbeißige Großvater Paul, gespielt von Jean Reno, tut sein Übriges. Gut gespielt, zeigt er lange seine raue Schale, bis er sich letztendlich doch noch offenbart. Nach und nach findet er den Zugang zu den Enkeln. Zwei Monate lang versucht Großvater Paul den Kindern das Landleben und die Natur mehr und mehr schmackhaft zu machen.

Spätestens als Großvaters und Großmutters alte Weltenbummlerfreunde auf Motorrädern aufs Gut rollen und im Hippie-Woodstock-Sound die alten Lieder und Schnapsflaschen kreisen lassen, sind die Kinder Feuer und Flamme für die Provence.

Hinter diesem Bilderbuchsetting verbirgt sich die aufrichtige Liebe der Regisseurin zum Ort ihrer Kindheit, der zugleich auch eine Wahlheimat ihres Schauspielers Jean Reno darstellt. Eines schafft „Ein Sommer in der Provence“ definitiv. Der Zuschauer, wie Sie im Trailer sehen können, möchte seinen nächsten Urlaub auf jeden Fall in Südfrankreich verbringen:

4. September 2014